Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Siegfried Lenz

    17. März 1926 – 7. Oktober 2014

    Siegfried Lenz's literarische Erkundungen befassen sich mit tiefgründigen Themen wie Schuld, Verantwortung und gesellschaftlicher Anpassung. Seine Prosa zeichnet sich durch einen realistischen Stil und tiefe psychologische Einblicke in Charaktere aus, die sich mit komplexen moralischen Dilemmata auseinandersetzen. Lenz untersucht sorgfältig die komplizierten Beziehungen zwischen Individuum und Kollektiv und betont die entscheidende Bedeutung menschlicher Solidarität und Mitgefühls. Sein Schreiben bietet eine eindringliche Perspektive, die den Leser zwingt, über seinen eigenen Platz in der Welt nachzudenken.

    Siegfried Lenz
    Die Erzählungen. Luxusausgabe
    Über Phantasie
    Heimatmuseum
    Zeit der Schuldlosen und andere Stücke. Und andere Stücke
    Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
    Selbstversetzung
    • Selbstversetzung

      Über Schreiben und Leben

      • 99 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Selbstversetzung ist für Siegfried Lenz die grundlegende Voraussetzung seines Schreibens. Sie bedeutet, sich von sich selbst abzuwenden und die Identität in der Vorstellung zu wechseln. Dies erfordert eine Unbedingtheit, die den Schriftsteller verpflichtet, sich völlig aus dem Spiel zu nehmen. Dabei nimmt er eine doppelte Rolle ein: Man muss über den anderen Bescheid wissen und gleichzeitig die eigenen Gefühle berücksichtigen, die den anderen betreffen. In diesem Band präsentiert Lenz autobiografische Geschichten, die uns seine Anfänge im Leben und Schreiben näherbringen. Er führt uns in das Masuren seiner Kindheit, die „Perle Ostpreußens“, und in die weite Welt seiner ersten Lektüre, bevor er uns durch seine Erlebnisse im Krieg und Nachkrieg zurückführt. Diese Erfahrungen inspirierten sowohl seinen ersten Roman als auch sein erstes Theaterstück, das ihn „über Nacht“ berühmt machte. Lenz schreibt mit einem persönlichen Blick über die Entstehung dieser Werke und über seine neue Heimat Hamburg. Der vielgerühmte Geschichtenerzähler fühlt sich jedoch immer in der Sprache zuhause, weshalb drei Essays über die Grundlinien seines Schreibens diesen Band anlässlich seines 80. Geburtstags beschließen.

      Selbstversetzung
      5,0
    • Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken

      Masurische Geschichten

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen - wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen - mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeiten wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Striegeldorf und zurück. Letztere aber floriert - wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann - fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, weiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der festlichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine »aufgeräumte Huldigung« an seine Heimat Masuren sind.

      Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
      5,0
    • In "Über die Versuchung der Macht" thematisiert Siegfried Lenz in vier Bühnenwerken die Probleme von Macht und Schuld. Neun Bürger müssen einem Attentäter Namen entlocken, um ihre Freiheit zu erlangen. Die Stücke zeigen die Mechanismen der Diktatur und die menschliche Anfälligkeit für Machtverlockungen auf.

      Zeit der Schuldlosen und andere Stücke. Und andere Stücke
      4,6
    • Mit schweren Brandverletzungen liegt der Teppichwirker Zygmunt Rogalla im Krankenhaus einer norddeutschen Kreisstadt und versucht einem jungen Besucher, dem Freund seiner Tochter, die Gründe für eine unfaßbare Tat zu erklären: Er hat mit voller Absicht das masurische Heimatmuseum in Brand gesteckt, das er selbst unter großen Opfern in Schleswig-Holstein aufgebaut hat, um das Erbe seiner verlorenen Heimat zu retten. Warum? Schicht um Schicht enthüllt der Erzähler die Motive der Brandstiftung. Er erzählt von der masurischen Kindheit und Jugend, von den Schrekken der beiden Kriege, die seine Heimat zerstört haben, von der Flucht und Vertreibung.

      Heimatmuseum
      4,4
    • Arnes Nachlaß

      Hamburger Ausgabe Bd. 14

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Hans soll die Sachen seines Pflegebruders Arne verpacken und erinnert sich an deren gemeinsame Zeit. Arne, ein Pflegekind nach dem Tod seiner Familie, kämpft um Akzeptanz in seiner neuen Familie. Trotz seiner Bewunderung für Wiebke bleibt er isoliert und riskiert schließlich alles, was zu einem Unfall führt, nach dem er verschwindet.

      Arnes Nachlaß
      5,0
    • Gelegenheit zum Staunen

      Ausgewählte Essays

      Die wichtigsten Essays von Siegfried Lenz zu Literatur, Gesellschaft und Politik. Ausgewählt und mit einem Vorwort von Heinrich Detering. Der Modus des Staunens ist eine Grundhaltung, die das essayistische Werk von Siegfried Lenz durchzieht. Von jeher begegnet er der Welt und der Weltliteratur mit großer Offenheit und Empathie. Deshalb sind seine Texte zu literarischen und politischen Themen wie auch seine autobiographischen Ausführungen stets Gelegenheitswerke im besten Wortsinn. »Und vielleicht ist dies das überzeugende Geschenk des Müßiggangs: die Gelegenheit zum Staunen, die uns gewährt wird. Wer aber staunt, wer sich selbst aus bescheidenem Anlaß wundert, der beginnt unweigerlich zu fragen, und wer Fragen stellt, wird zu Schlussfolgerungen gelangen: Der Müßiggang wird zu einem aufregenden Zustand.«

      Gelegenheit zum Staunen
      5,0
    • Leute von Hamburg

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Er starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren.

      Leute von Hamburg
      4,4
    • Lukas, sanftmütiger Knecht

      • 49 Seiten
      • 2 Lesestunden

      "Ich gestehe, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen."Die Vielfalt der Themen und die Entwicklung eines unvergleichlichen Stils treten in den Erzählungen von Siegfried Lenz deutlich hervor. Brillant verdichtet er auf engstem Raum und mit außerordentlicher Intensität Situationen und die Gefühlswelten seiner Figuren. In der Tradition der deutschen Novelle, der russischen Erzählung und der angelsächsischen Kurzgeschichte stehend, hat Siegfried Lenz die kurze Form zu einer in der Gegenwartsliteratur beispielhaften Meisterschaft geführt."Lenz schreibt unglaubliche und letztlich, da mit künstlerischen Mitteln beglaubigt, doch glaubhafte Erzählungen; sie mögen einem bisweilen unwahrscheinlich vorkommen, aber sie sind immer wahr."Marcel Reich-RanickiDiese eBook-Ausgabe wird durch zusätzliches Material zu Leben und Werk Siegfried Lenz ergänzt.

      Lukas, sanftmütiger Knecht
      5,0