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Siegfried Lenz

    17. März 1926 – 7. Oktober 2014

    Siegfried Lenz's literarische Erkundungen befassen sich mit tiefgründigen Themen wie Schuld, Verantwortung und gesellschaftlicher Anpassung. Seine Prosa zeichnet sich durch einen realistischen Stil und tiefe psychologische Einblicke in Charaktere aus, die sich mit komplexen moralischen Dilemmata auseinandersetzen. Lenz untersucht sorgfältig die komplizierten Beziehungen zwischen Individuum und Kollektiv und betont die entscheidende Bedeutung menschlicher Solidarität und Mitgefühls. Sein Schreiben bietet eine eindringliche Perspektive, die den Leser zwingt, über seinen eigenen Platz in der Welt nachzudenken.

    Siegfried Lenz
    Die Erzählungen. Luxusausgabe
    Über Phantasie
    Heimatmuseum
    Zeit der Schuldlosen und andere Stücke. Und andere Stücke
    Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
    Selbstversetzung
    • Selbstversetzung

      Über Schreiben und Leben

      • 99 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Selbstversetzung ist für Siegfried Lenz die grundlegende Voraussetzung seines Schreibens. Sie bedeutet, sich von sich selbst abzuwenden und die Identität in der Vorstellung zu wechseln. Dies erfordert eine Unbedingtheit, die den Schriftsteller verpflichtet, sich völlig aus dem Spiel zu nehmen. Dabei nimmt er eine doppelte Rolle ein: Man muss über den anderen Bescheid wissen und gleichzeitig die eigenen Gefühle berücksichtigen, die den anderen betreffen. In diesem Band präsentiert Lenz autobiografische Geschichten, die uns seine Anfänge im Leben und Schreiben näherbringen. Er führt uns in das Masuren seiner Kindheit, die „Perle Ostpreußens“, und in die weite Welt seiner ersten Lektüre, bevor er uns durch seine Erlebnisse im Krieg und Nachkrieg zurückführt. Diese Erfahrungen inspirierten sowohl seinen ersten Roman als auch sein erstes Theaterstück, das ihn „über Nacht“ berühmt machte. Lenz schreibt mit einem persönlichen Blick über die Entstehung dieser Werke und über seine neue Heimat Hamburg. Der vielgerühmte Geschichtenerzähler fühlt sich jedoch immer in der Sprache zuhause, weshalb drei Essays über die Grundlinien seines Schreibens diesen Band anlässlich seines 80. Geburtstags beschließen.

      Selbstversetzung
      5,0
    • Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken

      Masurische Geschichten

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen - wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen - mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeiten wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Striegeldorf und zurück. Letztere aber floriert - wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann - fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, weiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der festlichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine »aufgeräumte Huldigung« an seine Heimat Masuren sind.

      Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
      5,0
    • In "Über die Versuchung der Macht" thematisiert Siegfried Lenz in vier Bühnenwerken die Probleme von Macht und Schuld. Neun Bürger müssen einem Attentäter Namen entlocken, um ihre Freiheit zu erlangen. Die Stücke zeigen die Mechanismen der Diktatur und die menschliche Anfälligkeit für Machtverlockungen auf.

      Zeit der Schuldlosen und andere Stücke. Und andere Stücke
      4,6
    • Heimatmuseum

      • 654 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Weitausholend und ausgehend von der Maxime, dass Weltkunde mit Heimatkunde beginnt, wird der Lebensbericht eines Teppichwebers und das Schicksal eines Landstrichs mit seinem Brauchtum eingebettet in die Geschichte der letzten 60 Jahre: vom 1. Weltkrieg bis zum grossen Treck und Neubeginn in Schleswig 1945.

      Heimatmuseum
      4,4
    • Arnes Nachlaß

      Hamburger Ausgabe Bd. 14

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Hans soll die Sachen seines Pflegebruders Arne verpacken und erinnert sich an deren gemeinsame Zeit. Arne, ein Pflegekind nach dem Tod seiner Familie, kämpft um Akzeptanz in seiner neuen Familie. Trotz seiner Bewunderung für Wiebke bleibt er isoliert und riskiert schließlich alles, was zu einem Unfall führt, nach dem er verschwindet.

      Arnes Nachlaß
      5,0
    • Gelegenheit zum Staunen

      Ausgewählte Essays

      Die wichtigsten Essays von Siegfried Lenz zu Literatur, Gesellschaft und Politik. Ausgewählt und mit einem Vorwort von Heinrich Detering. Der Modus des Staunens ist eine Grundhaltung, die das essayistische Werk von Siegfried Lenz durchzieht. Von jeher begegnet er der Welt und der Weltliteratur mit großer Offenheit und Empathie. Deshalb sind seine Texte zu literarischen und politischen Themen wie auch seine autobiographischen Ausführungen stets Gelegenheitswerke im besten Wortsinn. »Und vielleicht ist dies das überzeugende Geschenk des Müßiggangs: die Gelegenheit zum Staunen, die uns gewährt wird. Wer aber staunt, wer sich selbst aus bescheidenem Anlaß wundert, der beginnt unweigerlich zu fragen, und wer Fragen stellt, wird zu Schlussfolgerungen gelangen: Der Müßiggang wird zu einem aufregenden Zustand.«

      Gelegenheit zum Staunen
      5,0
    • Siegfried Lenz beschreibt sein Hamburg und dessen Bewohner: Und nur er versteht es, die kleinen Schwächen und sympathischen Eigenarten der Leute von Hamburg so treffend, so feinfühlig zu skizzieren. Klaus Fußmanns Aquarelle stützen die philosophische Stimmung und machen das Buch zu einem sinnlichen Erlebnis. Eine nachdenkliche Musterung von Menschen, die das Bild Hamburgs prägen - mit einem Vorwort von Helmut Schmidt: „Siggi Lenz versucht die Eigenart der Menschen, die er in diesem Buch penibel beschreibt, und ihr manchmal durchaus sehr hamburgisch anmutendes Gehabe mit Hilfe eines Blicks durch den Schliff eines Rumglases zu entdecken. Dieses Rumglas erweist sich als wunderbares Instrument, um hinter der Fassade der Menschen ihre Persönlichkeit und Eigenheiten zu beobachten - und zu verstehen.“ (Aus dem Vorwort von Helmut Schmidt)

      Leute von Hamburg
      4,4
    • Lukas, sanftmütiger Knecht

      • 49 Seiten
      • 2 Lesestunden

      "Ich gestehe, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen."Die Vielfalt der Themen und die Entwicklung eines unvergleichlichen Stils treten in den Erzählungen von Siegfried Lenz deutlich hervor. Brillant verdichtet er auf engstem Raum und mit außerordentlicher Intensität Situationen und die Gefühlswelten seiner Figuren. In der Tradition der deutschen Novelle, der russischen Erzählung und der angelsächsischen Kurzgeschichte stehend, hat Siegfried Lenz die kurze Form zu einer in der Gegenwartsliteratur beispielhaften Meisterschaft geführt."Lenz schreibt unglaubliche und letztlich, da mit künstlerischen Mitteln beglaubigt, doch glaubhafte Erzählungen; sie mögen einem bisweilen unwahrscheinlich vorkommen, aber sie sind immer wahr."Marcel Reich-RanickiDiese eBook-Ausgabe wird durch zusätzliches Material zu Leben und Werk Siegfried Lenz ergänzt.

      Lukas, sanftmütiger Knecht
      5,0
    • Ein literarisches Juwel: ein bisher noch nie in Buchform erschienenes Märchen von Siegfried Lenz mit dem Titel Florian, der Karpfen steht im Zentrum dieses bibliophilen Bandes mit Texten über die besondere Beziehung des großen Erzählers zur Natur, zum Wasser, zum Angeln – und zum Fisch. »Als wir erfuhren, dass der Karpfen zum Fisch des Jahrhunderts gewählt würde, hielt es uns nicht mehr im Haus. Wir mussten schnell zu unserem Haus am Waldrand, um unseren beschuppten Freunden beizubringen, welche Ehre sie ereilt hatte. Das ist ja so gut wie der Nobelpreis, dachten wir.« Mit einem Nachwort von Maren Ermisch und zahlreichen Abbildungen

      Florian, der Karpfen : ein Märchen und seine Geschichte
      5,0
    • Werkausgabe in Einzelbänden

      • 297 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Am Schicksal des Fremdenführers Ulrich Martens, der in seinem Stadtrundfahrt-Bus die ganze Welt zu Gast hat, zeigt Siegfried Lenz die Folgen eines Verlustes, der jeden von uns treffen könnte: der Verlust der Sprache. Er verdeutlicht, wie eine plötzliche Stummheit das vertraute, auf Reden gegründete Verhältnis zur Welt zerbrechen lässt und selbst die Beziehungen zu Freunden auf die Probe stellt. Der Autor erforscht den Zustand der Sprachlosigkeit und zeigt, dass mit dem Verlust der Sprache auch die erfassbare Umwelt verloren geht. Die Herausforderungen, die bei der Wiedereroberung von Wörtern, Begriffen und Erinnerungen auftreten, verdeutlichen den Versuch einer neuen Selbstbegründung. Dieser Roman lässt sich nicht aus sicherer Distanz lesen; er fordert den Leser direkt heraus und ruft zur Stellungnahme auf. Die Betroffenheit, die er auslöst, fungiert als Spiegel: Im Identifikationsversuch mit den Figuren erkennt der Leser sich selbst. Die Westfälische Rundschau urteilt, dass es müßig sei, über die Herkunft von Lenz' Erzählungen zu spekulieren; wichtig sei das Ergebnis, das für sich spricht. Auch wenn dieses Buch vielleicht nicht den spektakulären Erfolg mancher Vorgänger erreicht, gehört es zweifellos zu den bedeutendsten Werken von Lenz und zu den herausragenden Veröffentlichungen der letzten Jahre.

      Werkausgabe in Einzelbänden
      4,0
    • Die Flut ist pünktlich

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die titelgebende Erzählung „Die Flut ist pünktlich“, ein feinsinniges Drama über eine fatale Ménage à trois, wurde mit einem Spitzenensemble für das ZDF verfilmt. Dieser Band versammelt außerdem einige der schönsten Meistererzählungen von Siegfried Lenz.

      Die Flut ist pünktlich
      4,3
    • Wasserwelten

      • 351 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Von Meer und Küste, Fluss und Hafen, Wracks und Tauchern und dem Glück, einen Fisch zu fangen. Die schönsten Meerestexte von Siegfried Lenz in einem Band versammelt, von Hanjo Kesting zusammengestellt. Siegfried Lenz, der mit seinem Roman „Deutschstunde“ Weltruhm erlangte, ist nicht nur einer der letzten großen Geschichtenerzähler, er ist auch ein Schriftsteller des Meeres. Strände, Häfen, Inseln, Küsten, Fjorde, große und kleine Schiffe und Wracks sind die Schauplätze seines Werks. „Der Mann fühlte, wie eine eigentümliche Unruhe ihn ergriff, der Wunsch, an das Wrack zu gelangen, das kaum zwanzig Meter unter ihm lag und groß war, schwarz und unbekannt. Er war allein auf dem Strom, und er ließ sich mehrmals über die Stelle treiben, wo das Wrack lag, aber er konnte nichts erkennen. Er wußte nur, daß es da war, ein Wrack, das nur er allein kannte. Die anderen Wracks, die im Strom gelegen hatten, waren längst gehoben oder unter Wasser gesprengt worden: was er wußte, wußte er allein.“

      Wasserwelten
      4,3
    • Die Literatur als kollektives Gedächtnis der Menschen »Was Literatur ist, darüber gibt es verschiedene Ansichten, doch eines stellt sie gewiß dar: das kollektive Gedächtnis der Menschen.« Siegfried Lenz hat immer wieder Stellung bezogen zu Fragen des Erzählens und der Literatur, aber auch zu übergreifenden Themen wie der Beziehung zwischen Geschichte und Gegenwart oder dem Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Phantasie. Davon zeugen auch die hier zusammengefaßten Reden und Aufsätze, in denen er u. a. Schriftstellerkollegen wie Manes Sperber, Dostojewski, Theodor Storm und Thomas und Heinrich Mann würdigt. »Ein sympatisches, kenntnisreiches Buch, das Siegfried Lenz als erfahrenen und gescheiten Verteidiger von Literatur ausweist.« (Richard Exner in der Welt) Inhalt: - Über das Gedächtnis - Geschichte erzählen – Geschichten erzählen - Von der Gegenwärtigkeit des Vergangenen Für Manès Sperber - Dostojewski – der gläubige Zweifler - Am Rande des Friedens - Weder Schall noch Rauch Etwas über Namen - Erfahrungen beim Wiederlesen - Sehnsucht nach Dauer Über Theodor Storm - Aufklärer in der Kleinstadt Über Wilhelm Raabe - Der Roman als demokratische Kunstform Heinrich Manns > Kleine Stadt< - Weltflucht mit Komfort Hinweis auf Paul Kornfeld - Illusion und Opfer Über Jerzy Andrzejewski - Der scharfsinnige Schwärmer Für Willy Haas - Etwas über Phantasie

      Über das Gedächtnis
      4,0
    • »Kleine Erkundungen der masurischen Seele« hat Siegfried Lenz diese Geschichten genannt. Was er in ihnen ans Licht bringt, ist eine Gesellschaft höchst skurriler Gestalten: ein listiger Großvater namens Hamilkar Schaß, den weder Tod und Teufel noch der Rokitno-General Wawrila beim Lesen stören können, die füllige Tante Arafa, die unversehens ihren Geist aufgibt, der Schiffer Manoah, der stumm ein großes Erbe abtritt, und viele andere. Alle sind sie Lachudders: Leute, mit denen man es gut meint, obwohl man sie im Grunde für Schlingel hält. Ihre Sprache, umständlich, verschlagen und hintergründig, ist zugleich so bunt wie der Markt von Oletzko und so festgefügt wie ein Bauernhaus in Suleyken.

      So zärtlich war Suleyken, Sonderausgabe
      4,0
    • Das Wettangeln

      Illustriert von Nikolaus Heidelbach

      Es ist ein besonderer Tag im kleinen Ort Thorshafen an der Ostsee: Das jährliche Wettangeln findet am See gleich hinter den Deichen statt. Nur durch einen Zufall nimmt der Erzähler daran teil und lernt Anja kennen. Gemeinsam angeln verbindet, macht aber auch müde. Eine vom Schilf verdeckte Stelle lädt zum Ausruhen ein, bis sich plötzlich die Angel strafft. Welcher Fisch hat angebissen, vielleicht ein Hecht oder gar ein Wels, der Herrscher des Sees? Am Ende des Tages feiern alle Thorsheimer gemeinsam: die Natur, das Leben, die Fische, das Meer und natürlich die Liebe, wobei nicht verraten sein soll, wie die Lehrerin Frau Laura es fertigbringt, zur Fischkönigin ernannt zu werden. Mit dieser letzten Geschichte hat Siegfried Lenz seinen Lesern über seinen Tod hinaus ein wunderbares Geschenk gemacht.

      Das Wettangeln
      4,0
    • Dies is die Geschichte von Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, dem in der Deutschstunde die Augfabe gestellt wird, über "Die Freuden der Pflicht" einen Aufsatz zu liefern. In diesem Thema ist er zu Hause. Sein Vater, in Rugbüll der "nördlichste Polizeiposten Deutschlands", war zu jeder Zeit den Pflichten seines Amts in so rückhaltloser Leidenschaft ergeben, daß er nicht zögerte, 1943 einem Maler hohen Ansehens, von Jugend auf sein Freund, den in Berlin gegen ihn gefällten Spruch zu überbringen. Er überwacht sogar unnachsichtig die Einhaltung des Verbots künstlerischer Betätigung. Dem Lebensgesetz der Pflicht ist für ihn jedermann unterworfen. Siggi Jepsen ist zur Zeit dieser Ereignisse noch ein Kind, das in seiner Wachheit Zeuge eines lautlosen Kampfes wird. Immer weiter entfernt er sich von seinem Vater, und alle Zuneigung gehört Max Ludwig Nansen und dessen farbglühenden Bildern. In der Rückerinnerung wird der Aufsatz zum Bericht seines Lebens, zum Versuch, sich selbst zu begreifen. Gleichsam in einer Nußschale läßt Siegfried Lenz die Strukturen eines ganzen Zeitalters sichtbar werden. So weitet sich vor seinem Auge Siggi Jepsens Deutschstunde zur Bestandsaufnahme deutscher Art und wird zu einem Zeugnis deutschen Selbstverständnisses.

      Deutschstunde, Sonderausgabe
      4,0
    • Die Auflehnung

      • 366 Seiten
      • 13 Lesestunden

      »Willy Wittmann übt den hanseatisch angesehenen Beruf eines Teekosters aus; sein Bruder Frank ist Fischmeister in der ererbten Teichwirtschaft. Beide werden von Verlusten getroffen: Der Teefachmann büßt die hochdotierten Fähigkeiten seiner sensiblen Geschmacksnerven ein; der Fischer wehrt sich mit wütender Kraft gegen naturgeschützte Raubvögel, die seine Teiche leerfressen. Beide lehnen sich auf. Der eine versucht, in der Liebe zu einer jungen Frau den Geschmack am Leben zurückzugewinnen; der andere holt einen versteckten Wehrmachtskarabiner aus der Ölverpackung... « Siegfried Lenz erweist sich wieder als ein Meister detailgenauen Erzählens. (Wolfgang Tschechne in den ›Lübecker Nachrichten‹)

      Die Auflehnung
      4,2
    • In seinen Reden und Aufsätzen hat sich Siegfried Lenz immer wieder mit einer Vielfalt von Themen und Fragen auseinandergesetzt - mit Themen der Literatur, aber auch mit politischen Problemen und mit Fragen des gesellschaftlichen Lebens. Seine Betrachtungen zeugen nicht nur von fundierter Sachkenntnis, sondern auch von einem tiefen persönlichen Engagement. Die in diesem Band versammelten Essays und Reden sind zumeist aus gegebenem Anlass entstanden. Die Rede „Über den Schmerz“ hielt der Autor 1993 in Jerusalem anlässlich der Verleihung der philosophischen Ehrendoktorwürde durch die Ben-Gurion-Universität. „Von der Wirkung der Landschaft auf den Menschen“ ist eine Würdigung für das Engagement von Loki Schmidt. Für die Deutsche Geriatrische Gesellschaft schrieb er „Die Darstellung des Alters in der Literatur“. Weitere Beiträge sind u. a. „Das Erscheinungsbild des Politikers in der Nachkriegsliteratur“ und „Die Logik des Vergleichs“.

      Über den Schmerz
      4,0
    • Anlässlich des 80. Geburtstages von S. Lenz zusammengestellte Ausgabe aller seiner zwischen 1948 und 2004 entstandenen Erzählungen.

      Erzählungen
      3,5
    • Die literarische Form der Erzählung spielt im Gesamtwerk von Siegfried Lenz eine bedeutende Rolle; im Wechsel mit seinen großen Romanen erschienen immer wieder Bände mit Erzählungen, stets hat der Geschichtenerzähler Lenz den Romancier begleitet. Dieser Band führt also fort, was schon Tradition hat: die Spannweite zwischen Tragik und Komischem, die Aufdeckung menschlicher Unzulänglichkeiten und zwischenmenschlicher Beziehungen, das Wechselspiel von Furcht und Hoffnung. Im Alltag spürt Siegfried Lenz Schicksalhaftes auf, beispielhaft erhellen seine Geschichten Fragen unserer Zeit. So begegnet die junge Ludmilla, die in der Naturwelt der sibirischen Tundra aufgewachsen ist, im fernen Deutschland einer Einstellung zum Leben, die ihr fremd und unbegreiflich bleiben muß. Und: Was kann einem ganz normalen Soldaten widerfahren, der nicht so funktioniert wie alle anderen? Was wird aus einem Mann, der etwas erreichen will, das seinem Charakter widerspricht? Späte Nachforschungen über eine Tapferkeitsmedaille offenbaren, dass im Krieg der Befehl zwangsläufig über jede humane Regung obsiegt.

      Ludmilla : Erzählungen
      4,0
    • Nouvelles présentées par Michel LemercierMarie-Luise Kaschnitz . Gespenster - RevenantsHerbert Malecha . Die Probe - L'ÉpreuveAurelia Bundschuh . Die Uhr - La MontreSiegfried Lenz . Die Flut est pünktlich - La mariée est à l'heureWolfgang Borchert . Nacht schlafen die ratten doch - Mais les rats dorment la nuitMax Frish . Der andorranishe Jude - Le Juif d'AndorreHeinrich Böll . Mein trauriges Gesicht - Mon visage tristeLa série BILINGUE propose :une traduction fidèle et intégrale, accompagnée de nombreuses notes ;une méthode originale de perfectionnement par un contact direct avec les oeuvres d'auteur s étrangers.

      Nouvelles allemandes contemporaines
      3,9
    • Deutschstunde

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Dies is die Geschichte von Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, dem in der Deutschstunde die Augfabe gestellt wird, über "Die Freuden der Pflicht" einen Aufsatz zu liefern. In diesem Thema ist er zu Hause. Sein Vater, in Rugbüll der "nördlichste Polizeiposten Deutschlands", war zu jeder Zeit den Pflichten seines Amts in so rückhaltloser Leidenschaft ergeben, daß er nicht zögerte, 1943 einem Maler hohen Ansehens, von Jugend auf sein Freund, den in Berlin gegen ihn gefällten Spruch zu überbringen. Er überwacht sogar unnachsichtig die Einhaltung des Verbots künstlerischer Betätigung. Dem Lebensgesetz der Pflicht ist für ihn jedermann unterworfen. Siggi Jepsen ist zur Zeit dieser Ereignisse noch ein Kind, das in seiner Wachheit Zeuge eines lautlosen Kampfes wird. Immer weiter entfernt er sich von seinem Vater, und alle Zuneigung gehört Max Ludwig Nansen und dessen farbglühenden Bildern. In der Rückerinnerung wird der Aufsatz zum Bericht seines Lebens, zum Versuch, sich selbst zu begreifen. Gleichsam in einer Nußschale läßt Siegfried Lenz die Strukturen eines ganzen Zeitalters sichtbar werden. So weitet sich vor seinem Auge Siggi Jepsens Deutschstunde zur Bestandsaufnahme deutscher Art und wird zu einem Zeugnis deutschen Selbstverständnisses.

      Deutschstunde
      4,1
    • Der kleine Band von Siegfried Lenz enthält die zwei Erzählungen "Das serbische Mädchen" und "Fast ein Triumph".

      Fast ein Triumph. Zwei Erzählungen
      3,0
    • In Lenz' Parabel beobachtet eine Expeditionsgruppe ein Dorf, in dem alle Einwohner durch eine mystische Augenkrankheit erblindet sind. Als die Dorfbewohner die Forscher entdecken, nehmen sie sie gefangen. Zunächst sind deren Skrupel zu groß, sich gegen die Blinden zur Wehr zu setzen. Und schließlich - zu spät - müssen die Forscher erkennen, dass sie in eine ausweglose Zwangslage geraten sind.

      Die Augenbinde. Nicht alle Förster sind froh. Schauspiel. Ein Dialog
      3,8
    • Elfenbeinturm und Barrikade

      Erfahrungen am Schreibtisch

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Rede anläßlich seiner Ehrenpromotion am 23. Juni 1976 im Auditorium Maximum der Universität Hamburg.

      Elfenbeinturm und Barrikade
      3,4
    • Amerikanisches Tagebuch 1962

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Am 16. Oktober, 9.15 a. m. erstes Appointment mit Mr. Milos O. Ptak im Department of State, Telefonat mit Dr. Schött von der Deutschen Botschaft, der bereits Nachricht hinterlassen hatte.“ Im Jahr 1962 reist Siegfried Lenz vierundvierzig Tage lang durch die USA und hält seine Erlebnisse in einem Notizbuch fest. Fünfzig Jahre später wird dieses Dokument veröffentlicht. Während Lenz, noch vom Jetlag geplagt, seine ersten Termine in Washington wahrnimmt, bespricht Präsident John F. Kennedy mit seinen Beratern die Kubakrise. Amerika steht vor seiner größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg, und diese angespannte Atmosphäre prägt Lenz’ Reise. Themen wie der Ost-West-Konflikt, die Diskussion um die Atombombe und das Engagement in Vietnam sind allgegenwärtig. Der junge Schriftsteller, der seine ersten Werke bei Hoffmann und Campe veröffentlichte, war eingeladen worden, die amerikanische Demokratie kennenzulernen. Als deutscher Seekadett, Journalist und Literat war er ein bedeutender Gast, der aus dem Land der Sieger berichten sollte. Lenz war von vielem begeistert, insbesondere von der amerikanischen Literatur, und hegte den Wunsch, Faulkner zu treffen, was jedoch nicht mehr möglich war.

      Amerikanisches Tagebuch 1962
      3,8
    • Duell mit dem Schatten

      • 246 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein deutscher Oberst fährt 1952 mit seiner Tochter nach Libyen, dem Ort, an dem er vor acht Jahren schon einmal war. Was damals geschah, lastet schwer auf ihm. Er erhofft sich Befreiung von diesem Druck und versucht, Mitleid und Verständnis von der Tochter zu erpressen. Doch die Schuld ist unter der Glut der libyschen Sonne stärker. Und die Begegnung mit zwei jungen Engländern, die auch die damaligen Kampforte aufsuchen, vermittelt dem Mädchen allmählich die Kraft, aus dem Schatten des Vaters herauszutreten, sich von ihm zu lösen. Die Wüste wird zu einem Raum, in dem sich das Schicksal von Menschen erfüllt – auch deutsches Schicksal. – Ein zeitgeschichtlicher Roman über die Schuld der Väter im Krieg und deren Bewältigung durch die Söhne und Töchter.

      Duell mit dem Schatten
      3,4
    • »Seit dem Märzmorgen, an dem ich durch das Eis des Lyck-See brach«, erinnert sich Siegfried Lenz, »hatte ich eine besondere Beziehung zum Wasser – eine Art dämmerndes Heimweh verbindet mich mit ihm.« So wie sich das Wasser thematisch durch sein Leben zieht, ist es auch in seinem literarischen Werk präsent. Lenz’ Romane und Erzählungen spielen auf dem Meer und an den Küsten, an Stränden, in Häfen und auf Schiffen, seine Figuren sind nicht selten Fischer, Angler, Hafenarbeiter oder Matrosen. Lenz’ schönste Texte über Flüsse, Meere und Seen versammelt dieser Band.

      Stimmungen der See
      2,5
    • Exerzierplatz

      Roman

      • 528 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Konrad Zeller, durch den Krieg heimatlos geworden, gelingt es, das Gelände eines ehemaligen Exerzierplatzes in eine blühende Baum- und Pflanzenschule zu verwandeln. Sie wird zum Schauplatz von Neubeginn und mutiger Lebensgründung. Sein unermüdlichster Helfer ist der etwas einfältige Bruno, der miterlebt, wie die Familie zu Wohlstand und Ansehen gelangt. Doch nach vollbrachter Leistung kommt der unvermeidliche Abstieg.

      Exerzierplatz
      3,9
    • »Kleine Erkundungen der masurischen Seele« hat Siegfried Lenz diese Geschichten genannt. Was er in ihnen ans Licht bringt, ist eine Gesellschaft höchst skurriler Gestalten: ein listiger Großvater namens Hamilkar Schaß, den weder Tod und Teufel noch der Rokitno-General Wawrila beim Lesen stören können, die füllige Tante Arafa, die unversehens ihren Geist aufgibt, der Schiffer Manoah, der stumm ein großes Erbe abtritt, und viele andere. Alle sind sie Lachudders: Leute, mit denen man es gut meint, obwohl man sie im Grunde für Schlingel hält. Ihre Sprache, umständlich, verschlagen und hintergründig, ist zugleich so bunt wie der Markt von Oletzko und so festgefügt wie ein Bauernhaus in Suleyken.

      So zärtlich war Suleyken
      4,0
    • Die Zeit, die am Überfluß erkrankt und daran erlahmt ist, setzt Lenz als Gegenbild die Jahre entgegen, in denen der Mangel herrscht. Es ist für ihn personifiziert in dem Schwarzhändler Lehmann, der seine Memoiren überliefert. Lehman war einst König des Schwarzen Marktes, virtuos in der Strategie des Tauschens, ein Allesbeschaffer, der mit Sahnelöffeln begann und sich schließlich in der Besorgung eines unhandlichen Denkmals auf dem Höhepunkt seiner riskanten Karriere bestätigte. Seine Zeit ist die Zeit des Mangels. Er braucht ihn als Widerstand, er beflügelt seine Phantasie und beschert ihm das Abenteuer. Herrscht jedoch Überfluß, erlahmen seine Kräfte, er wird beziehungslos, steht untätig am Markte, und keiner bedarf seiner. Er lebt dann in der Vergangenheit, in seinen Memoiren -- oder in der Zukunft, von der sich von alters her jeder das Beste für sich erhofft: und er, Lehmann, setzt wieder auf den Mangel. Wer seine Memoiren kennt wird es ihm abnehmen.

      Lehmanns Erzählungen oder so schön war mein Markt
      3,3
    • Ein sommerliches Hafenporträt zeigt die alltägliche Wahrheit des Stroms – Möwen, Rauchfahnen, Wind und die Schiffe samt der Personen an Deck: Der Kapitän, der den Kurs eines nahenden Schleppzugs abschätzt, ein Fliehender, der von einem Uniformierten verfolgt wird, eine hochschwangere Frau im Schatten der Reling. Und abseits ein alter Mann mit Schlapphut, Pfeife rauchend – Albert Einstein? Eine Hafenszene, in deren Mittelpunkt ein grünweißes Fährschiff steht, heraufbeschworen von einem Beobachter, der »selbst bestimmt, was eine Tatsache ist«.

      Einstein überquert die Elbe bei Hamburg
      3,8
    • Dringende Durchsage. Erzählungen

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Anlässlich des zehnten Todestags von Siegfried Lenz erscheinen in "Dringende Durchsage" unbekannte Erzählungen, die Einblicke in seine literarische Entwicklung geben. Die Texte zeigen Lenz als experimentellen und humorvollen jungen Schriftsteller zu Beginn seiner Karriere.

      Dringende Durchsage. Erzählungen
      3,5
    • Drei Pädagogen - ein pensionierter Rektor, eine intellektuelle Lektorin und ein fortschrittlicher Studienrat - treffen sich in Hamburg, um im Auftrag eines Arbeitskreises der Kultusministerkonferenz für die Bundesrepublik ein neues repräsentatives Lesebuch zusammenzustellen. Uber die beiden ersten Teile können sie sich mühelos einigen. Das dritte Kapitel, Lebensbilder-Vorbilder, bringt jedoch unerwartete und kaum zu bewältigende Schwierigkeiten mit sich. Auf unsicherem Boden treten die drei Kollegen vor und zurück, richtend, wertend und urteilend. Zu dem Dilemma ihrer anfechtbaren Vorbilder kommen ihre eigenen Probleme. Schon sieht es so aus, als könnte man bei der Suche nach dem Vorbild zu keiner Einigung gelangen, da wird ein Name in die Debatte geworfen: Lucy Beerbaum, eine berühmte Biologin - allerdings nicht unumstritten, denn sie setzte ihrem Leben ein vorzeitiges Ende. Die kaum lösbare Aufgabe scheint gelöst - da verweigert der Verleger die Annahme. Was sollen junge Leute mit einem Vorbild, das ausschließlich leidet, mitleidet? Ein Fiasko also am Ende: alle geben auf. Der Leser darf weiterdenken über ein Buch, das viel Exemplarisches unserer Zeit vereint.

      Das Vorbild
      3,9
    • Das Wunder von Striegeldorf

      Eine Weihnachtsgeschichte

      Zwei Männer brechen aus dem Gefängnis aus, denn sie wollen Weihnachten in Freiheit erleben. Durch einen Trick können sie entkommen, doch als sie wieder zurückkehren wollen, um pflichtbewusst die letzten Tage ihrer Strafe abzusitzen, stoßen sie auf Widerstände. Mit dieser Geschichte zaubert Siegfried Lenz ein stimmungsvolles Bild der Weihnacht seiner Heimat. Liebevoll illustriert, bereichert dieses Buch den Winterabend vor dem Kamin.

      Das Wunder von Striegeldorf
      3,5
    • Jäger des Spotts

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      So vielfältig die Themen dieser dreizehn Erzählungen sind, so bilden sie doch eine selbstverständliche Einheit. Ob Siegfried Lenz den einsamen Kampf eines vom Glück verlassenen Jägers gegen ein Rudel wütender Moschusochsen schildert oder das zwiespältige Verhalten eines emporge- kommenen Geschäftsmanns beschreibt, der seine Kinder abgöttisch liebt, sich aber seines einfachen Vaters schämt, ob der Autor den Schauplatz seiner Geschichten in die afrikanische Steppe, ins Wattenmeer, in die Büroräume einer Fabrik, auf den Sportplatz oder in das Atelier eines Werbephotographen verlegt, stets gelingt es ihm, das Gleichnishafte der Situation deutlich zu machen. Inhalt: - Lukas, sanftmütiger Knecht - Das Wrack - Ein Haus aus lauter Liebe - Die Festung - Der Läufer - Der große Wildenberg - Drüben auf den Inseln - Der seelische Ratgeber - Jäger des Spotts - Die Flut ist pünktlich - Mein verdrossenes Gesicht - Nur auf Sardinien - Die Nacht im Hotel

      Jäger des Spotts
      3,7
    • Der Anfang von etwas

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das Schreiben von Kurzgeschichten, sagte Siegfried Lenz, habe er bei Hemingway studiert: »Man kann schreiben, mit dem einzigen Wunsch, verstehen zu lernen.« So beginnt Lenz, eben aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen, seine literarische Arbeit. Heute gehören seine Erzählungen zum Allerbesten, was an deutscher Kurzprosa verfasst wurde. Dieser Band versammelte so bekannte Meisterwerke wie Das Wunder von Striegeldorf, Ein Freund der Regierung, Der sechste Geburtstag oder Der Anfang von etwas, das jetzt für das ZDF kongenial verfilmt wurde.

      Der Anfang von etwas
      3,5
    • »Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen.« Siegfried Lenz Siegfried Lenz vermag menschliche Schicksale und gesellschaftliche Fragestellungen auf eine berührende Weise zu verknüpfen. Die Aufrichtigkeit und Humanität, die sein Erzählen auszeichnen, sind von zeitloser Aktualität. Der Herausgeber Helmut Frielinghaus nähert sich Lenz’ erzählerischem Gesamtwerk unter thematischen Aspekten und lädt ein, einen frischen Blick auf die Texte zu werfen. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erzählungen, die die deutsche Vergangenheit widerspiegeln, wie etwa ›Ein Kriegsende‹. Inhalt:- Die Ferne ist nah genug- Die tödliche Phantasie- Die Nacht im Hotel- Begegnung zwischen den Stationen - Der Läufer- Ein Haus aus lauter Liebe- Einmal schafft es jeder- Der zerbrochene Elefant- Lukas, sanftmütiger Knecht- Die Festung- Der seelische Ratgeber- Stimmungen der See- Risiko für Weihnachtsmänner- Barackenfeier- Der Sohn des Diktators- Der Verzicht- Ein Männerspaß- Der sechste Geburtstag- Die Augenbinde- Die Mannschaft- Herr und Frau S. in Erwartung ihrer Gäste- Der Mann unseres Vertrauens- Die Prüfung- Ein Kriegsende

      Die Ferne ist nah genug
      3,2
    • alternate-cover edition here Es waren Habichte in der Luft ist der Debütroman von Siegfried Lenz. Er wurde 1951 bei Hoffmann und Campe veröffentlicht. Der Roman wurde überwiegend positiv aufgenommen, z.B. in Rezensionen der dpa, in der Welt und der Frankfurter Allgemeinen.

      Es waren Habichte in der Luft
      3,9
    • Stadtgespräch

      • 201 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein Mann steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Die Stadt liegt an einem Fjord, ihre Bewohner tragen nordische Namen. Im übrigen ist es eine Stadt wie viele andere. Das Leben in ihr geht seinen geordneten Gang. Nur einmal riß ein Ereignis die Stadt aus ihrem Dahinleben. Und dieses Ereignis wurde zum Inhalt des Stadtgesprächs, das nicht verstummen wollte und im Laufe der Jahre viele Veränderungen erfuhr. Zur Zeit der Besetzung waren nach einem Attentat vierundvierzig Geiseln festgenommen worden. Daniel, der junge Chef des Widerstandes, sollte auf diese Weise gezwungen werden, sich der Besatzungsmacht zu stellen. Er stand damals vor der Entscheidung, die Freunde zu opfern oder den Widerstand zu beenden. Der Erzähler Tobias erinnert sich an jene Tage und versucht, die Haltung der Betroffenen gerecht zu beurteilen. Unaufdringlich bringt der Autor den Leser in Beziehung zu den Geschehnissen. Er macht deutlich, daß es keine Moral gibt, die für sich beanspruchen kann, in dieser Ausnahmesituation eine schnelle Antwort bereit zu haben.

      Stadtgespräch
      3,7
    • Noch einmal ist der erfolgreiche Langstreckenläufer Bert Buchner für die Europameisterschaft aufgestellt worden, noch einmal ist er vom Start weg an die Spitze gegangen, wie er es immer tat. Aber wird er noch einmal siegen? Auf der Tribüne verfolgt ein Reporter, einst Entdecker, Freund und Warner Buchners, den schweren Lauf über fünfundzwanzig quälende Runden. Und dabei werden Erinnerungen wach: an die erste Begegnung im Gefangenenlager, Buchners Flucht, ihr zufälliges Wiedersehen, die ersten Starts, verbissenes Training, Siege und Rekorde #150; verknüpft und erkauft mit Enttäuschungen im privaten Leben und mit dem Verlust der menschlichen Integrität. Das Dilemma des Leistungssportlers: Buchner begreift nicht, daß er nur auf der Aschenbahn König ist, daß man ihm nur zujubelt, solange er siegt, und keinen Augenblick länger. Sein Lauf um die Europameisterschaft: ein Sinnbild seiner Hoffnungen und zuletzt ein grandioser Lauf gegen sich selbst.

      Brot und Spiele : Roman
      3,8
    • Zaungast

      (editionWelttag)

      Inhalt: Kummer mit jütländischen Kaffeetafeln - Eine Schulstunde auf japanisch - Das Gelächter des Kukkaburra - Die Stunde der Taucher - Sonntag eines Ranchers - Hinter der Fliegenschnur - Unter Dampf gesetzt

      Zaungast
      3,7
    • Hinrichs ist Taucher; in diesem Beruf ist er alt geworden. Fast zwanzig Jahre ist er Tag für Tag hinunter gestiegen in das trübe Wasser des Hafenbeckens, um dort seiner gefahrvollen Arbeit nachzugehen. Jetzt will er sich nicht ausbooten lassen. Um seine Anstellung nicht zu verlieren, fälscht er seine Papiere und macht sich jünger. Er tut dies mit der Entschlossenheit eines Mannes, der seine letzte Chance wahrnimmt.

      Der Mann im Strom
      3,8
    • 65 Jahre in der Schublade – heute ein Bestseller ›Der Überläufer‹ ist Siegfried Lenz’ zweiter Roman, geschrieben 1951. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet, blieb er bis 2016 unveröffentlicht. Zur Zeit seiner Entstehung wurde er vom Verlag aus politischen Gründen abgelehnt. Ein Überläufer zu den Sowjets als Romanheld war im Kalten Krieg nicht opportun. Eine großartige Entdeckung, ein beeindruckender Roman über den ewigen Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen.

      Der Überläufer
      3,8
    • Der Mirabellengeist prägt Charaktere... In Bollerup, einem Dorf an der Ostsee, heißen nur wenige Leute anders als Feddersen. Um sich gelegentlich voneinander zu unterscheiden, haben sich die Einwohner Zusatznamen gegeben: die Kneifzange zum Beispiel, der Schinken-Peter, der Dorsch oder die Schildkröte. Man sieht, Bollerup hat seine Eigenheiten. Zu ihnen gehört zweifellos auch der selbstgebraute Mirabellengeist. Er produziert seltsame, krummwüchsige Gedanken, aber auch erstaunliche Einfälle, er prägt sogar Charaktere. Und von ihnen erzählt Siegfried Lenz in diesen zwölf Geschichten und knüpft damit an seine berühmten Erzählungen aus Suleyken an. Inhalt:- Ein Bein für alle Tage- Das unterbrochene Schweigen- Ein teurer Spaß- Ursachen eines Streitfalls- Hausschlachtung- Frische Fische- Der Denkzettel- Ein sehr empfindlicher Hund- Hintergründe einer Hochzeit- Die Bauerndichterin- Die älteste Einwohnerin im Orte- Der heimliche Wahlsieger

      Der Geist der Mirabelle
      3,8
    • Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur

      Drei Essays

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Wo liegt die Zukunft der Literatur? Welche Rolle hat der Schriftsteller inne? Essays von Siegfried Lenz zu seinem 75. Geburtstag. 50 Jahre nach dem Erscheinen von „Es waren Habichte in der Luft“, Lenz’ erstem Buch, legt er nun einen Band mit drei Essays vor, die die Rolle der Literatur und des Schriftstellers umkreisen. Sie mutmaßen über die „Zukunft der Literatur“, erörtern das „Kunstwerk als Regierungsprogramm“ und widmen sich der amerikanischen Literatur. Die Aufsätze zeigen Siegfried Lenz einmal mehr als nachdenklichen und klugen Essayisten, der Literatur ernst nimmt als eine Kunstform, die nicht ohne ihren gesellschaftlichen Zusammenhang zu sehen ist.

      Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur
      3,0
    • Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Er starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren.

      Ein Kriegsende
      3,7
    • Die Versuchsperson. Stück

      • 36 Seiten
      • 2 Lesestunden

      In "Die Versuchsperson" wird die Macht der Bücher und deren Einfluss auf Menschen thematisiert. Die Handlung spielt in einer Buchhandlung und bietet eine spannende und amüsante Auseinandersetzung mit bedeutenden Werken der Weltliteratur, während sie die Wirkung der Literatur beleuchtet.

      Die Versuchsperson. Stück
      2,6
    • Eine heitere und nachdenkliche Familiengeschichte »Sie trug Bubikopf, war schlank und wohl eben über zwanzig.« Jan Bode, stellungsloser Pädagoge und derzeit Warenhausdetektiv, läßt keinen Blick vom Bildschirm. Fasziniert folgt er der jungen Frau von Regal zu Regal – und als sie ein Stangenweißbrot unter ihrem Parka verschwinden läßt, weiß er längst, daß er sie nicht als Diebin entlarven wird. Sie heißt Lone, wie sich herausstellt, ist Übersetzerin und kümmert sich rührend um ihren verwaisten Neffen. Der kleine Fritz wird im Leben der Steinmetz- und Bildhauerfamilie Bode bald eine zentrale Rolle spielen.

      Die Klangprobe : Roman
      3,0
    • 15 Erzählungen, entstanden zwischen 1975 und 1986: Geschichten von der Bewährung und vom Scheitern des Menschen im Spannungsfeld von Geist und Macht.

      Das serbische Mädchen : Erzählungen
      3,3
    • Eine Art Bescherung

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Vieles hat sich unter Weihnachten in Masuren ereignet«, so beginnt Das Wunder von Striegeldorf, die wohl beliebteste Weihnachtserzählung von Siegfried Lenz, in der zwei Knastbrüder sich selbst beurlauben, denn wer will schon Weihnachten hinter Gittern feiern? Als sie dann aber nach einer nicht allzu heiligen Nacht versuchen, wieder zurück in ihre Zelle zu kommen, ist das gar nicht so einfach. In weiteren winterlichen Geschichten erzählt Siegfried Lenz vom Risiko, den der Beruf des Weihnachtsmannes mit sich bringt, von erbeuteter Wärme und einer wundersamen Bescherung in bitterer Kälte, und von der Armut nach dem Krieg. Und auch von Freuden und Gefahren auf zugefrorenen masurischen Seen weiß Lenz zu berichten, von Schlittenfahrten, vom Eissegeln oder vom Eisfischen. Und nebenbei erfährt der Leser auch, was man in Bollerup macht, wenn man feststellt, dass die Holzvorräte »gewissermaßen die Schwindsucht« haben, nicht etwa, weil der Ofen zu stark geheizt wurde, sondern weil ein Holzdieb sein Unwesen treibt.

      Eine Art Bescherung
      3,4
    • Siegfried Lenz, einer der publikumswirksamsten deutschen Gegenwartsautoren, erzählt einfühlsam und voller Melancholie aus der Retrospektive die Geschichte von Arne, dem begabten und sensiblen Einzelgänger, der in der Familie Hellmer aufgenommen wird, nachdem sein Vater nach einem finanziellen Fiasko die Familie mit in den Tod gerissen hat. Doch der traumatisierte Arne kommt nie wirklich in dieser neuen Gemeinschaft an. Am Ende steht sein frei gewählter Tod in der Elbe. Eindrucksvoll schildert der Autor die Anpassungszwänge und Ausgrenzungsmechanismen unter Jugendlichen und Schülern und wie Außenseiter dabei zugrunde gehen können. Schließlich bildet auch der Generationskonflikt, der Eltern nicht mehr adäquat mit ihren Kindern reden lässt und oftmals in eine beiderseitige Hilflosigkeit führt, einen Schwerpunkt des Romans.

      Arnes Nachlass
      3,6
    • Ulrich Martens liebt seinen Beruf. Als Fremdenführer kommt er täglich mit Hunderten von Menschen zusammen, denen er mit listiger Ironie seine Heimatstadt Hamburg erklärt. Aber dann trifft ihn ein Hirnschlag, während einer Tour durch die Stadt. Erst kann er nicht mehr klar sehen, bald kommt ein Armkrampf hinzu. Mit Mühe flüchtet er sich in die Wohnung seiner Freundin, aber noch während er zu erklären versucht, was ihm geschieht, verliert er die Sprache ...

      Der Verlust
      3,5
    • Stimmungen der See. Erzählungen

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      "Ich gestehe, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen." Die Vielfalt der Themen und die Entwicklung eines unvergleichlichen Stils treten in den Erzählungen von Siegfried Lenz deutlich hervor. Brillant verdichtet er auf engstem Raum und mit außerordentlicher Intensität Situationen und die Gefühlswelten seiner Figuren. In der Tradition der deutschen Novelle, der russischen Erzählung und der angelsächsischen Kurzgeschichte stehend, hat Siegfried Lenz die kurze Form zu einer in der Gegenwartsliteratur beispielhaften Meisterschaft geführt. "Lenz schreibt unglaubliche und letztlich, da mit künstlerischen Mitteln beglaubigt, doch glaubhafte Erzählungen; sie mögen einem bisweilen unwahrscheinlich vorkommen, aber sie sind immer wahr." Marcel Reich-Ranicki Diese eBook-Ausgabe wird durch zusätzliches Material zu Leben und Werk Siegfried Lenz ergänzt.

      Stimmungen der See. Erzählungen
      2,4
    • Die erste Liebesgeschichte von Siegfried Lenz Ein Sommer in einer Kleinstadt an der Ostsee irgendwann in den sechziger Jahren: Die Englischlehrerin Stella Petersen und ihr Schüler Christian sind ein Liebespaar – bis Stella bei einem Bootsunfall tödlich verunglückt. Während einer Gedenkfeier in der Aula blickt Christian zurück auf diese heimliche Liebesbeziehung, die nur einen Sommer dauerte, ihn aber für sein ganzes Leben verändert. »Wir haben ... Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes.« Marcel Reich-Ranicki

      Schweigeminute
      3,5
    • Der Bestseller jetzt im Taschenbuch! Eine Maske schmückt ihren Träger – oder erschreckt sein Gegenüber. Eine Maske kann das Gesicht verbergen – oder andere Facetten der Persönlichkeit zum Vorschein bringen. Was ist Fiktion, was Wirklichkeit? Die fünf Erzählungen von Siegfried Lenz kreisen um die Erkenntnis, dass die Erfindung, die Illusion, oft stärker ist als die Realität, bisweilen sogar wahrhaftiger. Fünf berührende menschliche Dramen entfalten sich vor atmosphärisch dicht gezeichneter norddeutscher Kulisse, in einer Landschaft, in der die überzeitliche Gewalt des Meeres allgegenwärtig ist. Der Band enthält die folgenden Erzählungen: RivalenDie MaskeDie SitzverteilungEin EntwurfDas Interview

      Die Maske
      3,4
    • Landesbühne

      • 119 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Manchmal kann die Wahrheit nur erfunden werden.“ Siegfried Lenz Rätselhafte Dinge geschehen im Gefängnis Isenbüttel. Während einer Theateraufführung verlassen Häftlinge ungehindert das Gelände. Und kurz darauf feiert ein idyllisches Städtchen talentierte Schauspieler - die gar keine sind. Mit dem Hereinbrechen der Kunst und angetrieben von Gefühl, Leidenschaft und Phantasie entdeckt ein ganzes Gemeinwesen seine Möglichkeiten zu Größerem. Und niemand scheint Verdacht zu schöpfen. Oder sind alle - der Intendant der Landesbühne, der Gefängnisdirektor, der Bürgermeister und die Bürger von Grünau - Teil einer grandiosen Inszenierung? Die Ausreißer selbst scheinen keine Ahnung zu haben. Werden Sie zurückkehren in ihre Zellen? Turbulent geht es zu auf der Bühne des Lebens. Geradezu labyrinthisch ineinander verschlungen sind die Geschichten, die das Leben schreibt, und die der Phantasie im Roman von Siegfried Lenz, denen man so lustvoll folgt.

      Landesbühne
      3,4
    • \"Endlich hatte Henry Neff das Fundbüro entdeckt.\" So setzt Siegfried Lenz' neues Buch ein -- ein wunderbar erzählter Roman, der warmherzig und mitfühlend von Menschen berichtet, von ihren Verlusten, Erwartungen und Ängsten ... und von der Notwendigkeit, im Leben Entscheidungen zu treffen.

      Fundbüro
      3,4
    • Ein Standardwerk der neueren deutschen Literatur als "Easy Reader" auf Niveau A2. In vereinfachter Sprache (Wortschatz ca. 1.200 Vokabeln) wird die Geschichte des friedfertigen und pflichtbewussten Kapitäns Freytag im Widerstand gegen eine Verbrecherbande erzählt. Dies gelingt, ohne dem Erzählstil übermäi︢gen Schaden zuzufügen. Wenn auch der Reihentitel "Gegenwartsliteratur" nicht mehr ganz zutreffend sein mag und das Seemannsambiente samt Fachsprache den Deutsch lernenden Binnenländer fremd erscheinen könnte, ist dies doch eindeutig ein hochwertiger Titel, der das kleine Sortiment an DaF-Literatur für Erwachsene sehr bereichert. Wo Bedarf besteht, gern empfohlen

      Das Feuerschiff
      3,4
    • Anna

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Anna
    • Startschuß

      Literarische Sporterzählungen

      • 172 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Startschuss - Literarische Sporterzählungen - bk1237; Arena Verlag; Hrg. Uwe Natus; pocket_book; 1986

      Startschuß