Alfred Döblin Bücher
Alfred Döblin zählt zu den bedeutendsten Figuren der deutschen Literatur des Modernismus, dessen umfangreiches Werk eine Vielfalt literarischer Strömungen und Stile umfasst. In seinen Romanen, Dramen, Essays und philosophischen Abhandlungen erforschte er die Komplexität des modernen Lebens und der Gesellschaft. Döblins einzigartige Stimme und sein innovativer erzählerischer Ansatz machen ihn zu einem Autor, dessen Werk Leser, die tiefgründige literarische Erfahrungen suchen, bis heute anspricht. Sein literarisches Erbe erstreckt sich über ein breites Spektrum von Genres und spiegelt seine unermüdliche Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz wider.







Wallenstein
- 1022 Seiten
- 36 Lesestunden
Mitten im ersten Weltkrieg, als Militärarzt in Lothringen und im Elsaß, begann Döblin dieses Epos des Dreißigjährigen Krieges zu schreiben und damit eine neue Vision der Geschichte zu gestalten. Die ungeheuerlichen Ereignisse dieser Zeit: die Schlachten und Belagerungen, die flutenden Armeen und Flüchtlingsströme, Triumph und Elend der Fürsten und Generäle, das Ringen der Großen um die Macht und die namenlosen Leiden der Völker, die Gestalten Maximilians von Bayern, Kaiser Ferdinands, Wallensteins oder Tillys - das alles ergibt ein farbenprächtiges historisches Gemälde, und wie ein Wasserfall von Figuren und Ereignissen flutet die Tragödie eines Zeitalters am Leser vorbei. Mit seiner ungeheuren Sprachgewalt gehört Döblins Wallenstein zu den denkwürdigsten Werken der modernen Literatur. Zum 125. Geburtstag Döblins am 10. 08. 03: die erste historisch-kritische Ausgabe seines epochalen historischen Romans im Taschenbuch.
Der deutsche Maskenball von Linke Poot. Wissen und Verändern!.
- 324 Seiten
- 12 Lesestunden
„Der deutsche Maskenball“ und „Wissen und verändern!“ sind bedeutende politische Schriften von Döblin, verfasst unter dem Pseudonym Linke Poot. Tucholsky lobt den einzigartigen Witz und die prägnante Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Fragen des neuen Deutschlands.
Ein grandioser Familien- und WirtschaftsromanEine Witwe zieht nach Berlin und versucht sich dort mit ihren drei Kindern durchzuschlagen. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch richtet sich ihr neu erwachter Ehrgeiz auf die Karriere des ältesten Sohnes. Und tatsächlich gelingt dem Sohn der gesellschaftliche Aufstieg. Dann aber stellt die Wirtschaftkrise plötzlich wieder alles in Frage… Wie immer bei Döblin erzählt auch dieser Familienroman aus dem Jahr 1935 zugleich die Geschichte einer ganzen Epoche.
Im zweiten Band von November 1918 richtet sich Döblins kritischer Blick auf die wichtigsten politischen Protagonisten der unmittelbaren Nachkriegszeit: auf die reaktionäre Oberste Heeresleitung, auf den Spartakusbund mit Karl Liebknecht an der Spitze, vor allem aber auf den Rat der Volksbeauftragten unter Führung von Friedrich Ebert. Der Sozialdemokrat erscheint aus Döblins Sicht als großer Verräter an der Revolution, weil er sich mit den Repräsentanten der alten Ordnung einlässt. Im Grunde aber ist es das deutsche Volk selbst, das alle Hoffnungen auf einen Neuanfang verspielt. (Quelle: [Perlentaucher](https://www.perlentaucher.de/buch/alfred-doeblin/november-1918-eine-deutsche-revolution-zweiter-teil-erster-band-verratenes-volk.html))
Ausgewählt und mit einer Einleitung von Wolfgang Minaty, umfasst das Buch 423 Seiten.
Döblins frühe Auseinandersetzung mit Film und Rundfunk wird in diesem Band umfassend dokumentiert. Die Herausgabe seiner Filmszenarien und das Hörspiel „Die Geschichte vom Franz Biberkopf“ zeigen seine kreative Beschäftigung mit neuen Medien. Zudem sind erstmals alle Dramen Döblins enthalten, was sein literarisches Bild erweitert.



