An nahezu allen deutschen Hochschulen wurde seit den neunziger Jahren ein Semesterticket zur Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch die Studierenden eingeführt. Seit 1994 erhalten alle Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Semesterticket, das sie zur Nutzung der Verkehrsmittel der Mainzer Verkehrsgesellschaft und anderer Träger des öffentlichen Personennahverkehrs im Umland von Mainz berechtigt. Die Kosten für dieses Ticket sind im Semesterbeitrag eingeschlossen und werden somit von jedem Studierenden erhoben. Wurde das umwelt- und verkehrspolitische Ziel einer Verlagerung der Mobilität von privaten zu öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht? In welchem Umfang und zu welchen Zwecken nutzen die Studierenden dieses Ticket? Wie bewerten Sie den Preis, den sie entrichten müssen und wie zufrieden sind sie mit den Beförderungsleistungen, die ihnen geboten werden? Welche Vorschläge machen die Studierenden in Bezug auf eventuelle Veränderungen im Leistungsangebot? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie anhand einer repräsentativen Befragung der Studierenden an der Universität Mainz nach.
Wolfgang Ulrich Prigge Reihenfolge der Bücher






- 2009
- 2004
In der Öffentlichen Verwaltung werden zunehmend Organisationsformen und Steuerungsinstrumente aus der Privatwirtschaft übernommen. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung von Leitbildern und anderer Konzepte zur Verwaltungsmodernisierung, die unter der Bezeichnung 'Neues Steuerungsmodell (NSM)' zusammengefasst werden. Sollen derartige Maßnahmen Wirkung zeigen, ist eine breite Mitwirkung der Beschäftigten der jeweiligen Organisation erforderlich. Allerdings ist es nicht selbstverständlich, dass die Verwaltungsreform bei den Mitarbeitern Öffentlicher Verwaltungen Akzeptanz findet. Unter welchen Voraussetzungen sind die Beschäftigten bereit sich solchen Reformbestrebungen anzuschließen? Am Beispiel einer Universitätsverwaltung wird in den Beiträgen dieses Buches untersucht, wie sich die Beschäftigten in Öffentlichen Verwaltungen am Leitbildprozess beteiligen und wie sie die anderen Partizipationsformen des NSM nutzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, ob ein Zusammenhang zwischen der Arbeitszufriedenheit und der Bereitschaft der Beschäftigten besteht, sich auf die neuen Grundsätze der Verwaltungssteuerung einzustellen. Es zeigt sich, dass keine einheitliche Haltung der Mitarbeiter vorausgesetzt werden darf. Vielmehr sind die individuelle Arbeitszufriedenheit und die jeweilige berufliche Stellung von zentraler Bedeutung für die Aufgeschlossenheit der Beschäftigten gegenüber Reformen in der Organisation.
- 2003
Wolfgang-Ulrich Prigge/Rolf Sudek: Ziel und Aufbau der Untersuchung Thomas Ebling: Leitbildentwicklung bei der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz Wolfgang-Ulrich Prigge/Rolf Sudek: Leitbild und Leitbildzirkel aus der Sicht der Beschäftigten Matthias Becker/Stefan Diehl/Guntram Scheer: Bestimmungsgründe der Arbeits(un)zufriedenheit von Polizisten Judith Klein: Frauen bei der Polizei - Exoten in Uniform? Martin Huth/Guntram Scheer: Leitbild und Leitbildzirkel - Methode und Wirkung
- 2000
Staatliche Steuerung und gewerkschaftlicher Pluralismus
Kollektive Arbeitsbeziehungen in Belgien und Frankreich
Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die Leser durch die Analyse der Arbeitsbeziehungen in Belgien und Frankreich zu fesseln, da diese sich erheblich von denen in Deutschland unterscheiden. Diese Thematik bietet Einblicke in die Eigenarten der Arbeitsbeziehungen in diesen Ländern und ist besonders relevant für Leser mit allgemeinem Interesse an Belgien und Frankreich. Die spezifischen Merkmale der jeweiligen Länder werden in den Ergebnissen der Untersuchung deutlich und tragen zur Erklärung der Eigenheiten in den Arbeitsbeziehungen bei. Besonders hervorzuheben ist die Binnendifferenzierung Belgiens, die sich in den Regionen Flandern, Wallonien und Brüssel sowie in den sprachlichen Gemeinschaften zeigt. Diese Differenzierungen sind entscheidend für das Verständnis der belgischen Arbeitsbeziehungen und erklären deren besonderen Verlauf. Zudem werfen sie Licht auf die Integrationsprobleme, die durch die großen Sprach- und Kulturgemeinschaften entstehen. Die Lösungsansätze, die für diese Herausforderungen entwickelt wurden, könnten für Leser von Interesse sein, die in ihren eigenen Ländern mit ähnlichen Integrationsfragen konfrontiert sind.
- 1987
Metallindustrielle Arbeitgeberverbände in Grossbritannien und der Bundesrepublik Deutschland
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung. 2. Theoretischer Ansatz und Methode. 2.1 Verbandsstrukturen als Problem der modernen Verbandstheorie. 2.2 Problemstellung. 2.3 Angaben zur Untersuchungsmethode. 2.4 Typisierung der Beziehungen zwischen Staat und Verbänden. 3. Kollektive industrielle Arbeitsbeziehungen in Großbritannien. 3.1 Von der Illegalität zur Extra-Legalität: Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen kollektiver Arbeitsbeziehungen. 3.2 Bedingungen in der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere zu Arbeitgeberverbandsorganisationen. 3.3 Voluntarismus in der Krise: Voraussetzungen und Formen der Transformation. 3.4 Zusammenfassung. 4. Umweltfunktionen und Verbandsstrukturen: Entwicklung der metallindustriellen Arbeitgeberverbände unter Transformationsbedingungen. 4.1 Aufgabenwandel und Verbandshandlungen. 4.2 Mitgliedsbetriebe: Interessendifferenzierung und Integrationsstrategien. 4.3 Mitgliedsverbände: funktionale zur segmentären Differenzierung. 4.4 Problemstellungen verbandsbezogener Integrationsstrategien. 4.5 Zusammenfassung. 5. Entwicklung kollektiver Arbeitsbeziehungen und Verbandsstrukturen in Deutschland bis Ende der Weimarer Republik. 5.1 Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg. 5.2 Entwicklung bis Ende der Weimarer Republik. 6. Kollektive Arbeitsbeziehungen in der Bundesrepublik Deutschland unter staatlichen Einflüssen. 6.1 Tarifvertrag und Koalitionsbegriff. 6.2 Reglementierung der Arbeitskampfbeziehungen. 6.3