Gilles Néret war ein französischer Kunstkritiker, Historiker und Journalist, der für seine umfassenden Arbeiten zur Geschichte der Erotik bekannt wurde. Er widmete seine Karriere der Kunstwelt, organisierte Retrospektiven und leitete renommierte Kunstzeitschriften. Seine Expertise zeigte sich in aufschlussreichen Publikationen, die Kunstgeschichte mit Schwerpunkt auf spezifischen, oft übersehenen Facetten untersuchten. Nérets Werk bietet Lesern eine einzigartige Perspektive, um die Entwicklung künstlerischer Formen und deren kulturelle Bedeutung zu verstehen.
Der Autor: Gilles Néret (1933-2005) war Kunsthistoriker, Journalist, Schriftsteller und Ausstellungskritiker. Er organisierte mehrere Kunst-Retrospektiven in Japan, gründete das SEIBU Museum und die Galerie Wildenstein in Tokio. Er leitete Kunstzeitschriften wie L'Œil und Connaissance des Arts und erhielt für seine Publikationen 1981 den Prix Elie Faure. Néret war Herausgeber von TASCHENs Monet und Velázquez und Autor von Dalí – The Paintings, Matisse sowie Erotica Universalis.
Der Maler und Zeichner Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) gilt heute alseiner der inspiriertesten Menschendarsteller. Dieser körperlich behinderteSpross aus altem französischem Adel war fasziniert von der Welt desMontmartre. Die Cafés, Cabarets, Dance-Halls und Bordelle dieses PariserViertels boten ihm das "Theater des Lebens". Wie kein anderer fing Toulouse-Lautrec die Jagd nach flüchtigenVergnügungen während der Belle Époque ein: Seine meisterhaften Gemälde, Lithographien und Plakate überliefern uns ein zeitloses, ungeschminktes Bildjener Jahre. (buchkatalog.de)
Im Alter von sechs Jahren wollte Salvador Dalí Koch werden, mit sieben Napoleon. Sein Ehrgeiz und Größenwahn wuchsen stetig, und letztendlich wollte er nur noch Salvador Dalí sein, einer der bedeutendsten Künstler und Exzentriker des 20. Jahrhunderts. Dieser umfassende Band ist die detaillierteste Studie über Dalís Gemälde, die je veröffentlicht wurde. Robert Descharnes und Gilles Néret haben nach jahrelanger Forschung nahezu sämtliche Werke des extrem produktiven Künstlers aufgespürt, viele davon lange nicht zugänglich. Fast die Hälfte der Abbildungen war zuvor kaum bekannt. Das Buch geht weit über ein Werkverzeichnis hinaus und untersucht Dalís Œuvre im Kontext zeitgenössischer Dokumente, seiner eigenen Schriften, Zeichnungen und relevanter Bereiche wie Ballett, Kino und Mode. Die Studie gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil beleuchtet Dalís Anfänge als unbekannter Künstler, der spielerisch verschiedene Stile wie Impressionismus und Kubismus einsetzt und sich von Trends inspirieren lässt. Der zweite Teil zeigt Dalís lebenslangen Anreiz, Dinge zu hinterfragen, und sein Vermächtnis in bedeutenden Werken wie „Der Thunfischfang“ und „Der halluzinogene Torero“. Der Band enthält auch unveröffentlichte Hommagen an Velázquez und Michelangelo, die Dalís kreative Auseinandersetzung mit Alten Meistern verdeutlichen.
Der deutsch-französische Maler Balthasar Klossowski de Rola (1908-2001) mit dem Künstlernamen Balthus, schockte die Pariser Kunstwelt mit seinen verträumten, sinnlichen neo-klassischen Portraits von Nymphchen zu einer Zeit, in der Surrealismus und Abstraktion verbotene Territorien waren. Als Provokateur wurde er verdammt, als Künstler galt er als Wunderkind. Seine erotisch-poetischen Bilder gehören zu den besten figurativen Werken der Moderne.
Picasso nannte Dalí "einen Außenbordmotor, der ständig läuft". Dalí selbst hielt sich für ein Genie, das sich jedem Wahnsinn hingeben durfte, der ihm in den Sinn kam. Salvador Dalí (1904-1989) war Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Filmemacher; er war einer der größten Exhibitionisten und Exzentriker des 20. Jahrhunderts - und wo immer er auftauchte, sorgte er für heftige Kontroversen. Er war einer der Ersten, der die Psychoanalyse Sigmund Freuds auf die Malerei übertrug und näherte sich dem Unterbewusstsein mit äußerster Sensibilität und Vorstellungskraft. Diese Monographie stellt den Surrealisten in all seinen Farben, mit seinen eigenen Worten und seinen berühmten Gemälden wie den zerrinnenden Uhren vor. Autor Robert Descharnes war mehr als dreißig Jahre lang mit Dalí befreundet und genoss das Privileg, hinter dessen öffentliche Fassade blicken zu dürfen. Er war wie kein anderer für dieses Buch prädestiniert - und analysiert gleichermaßen den Menschen wie den Mythos.
Chronologischer Überblick über die Werke des französischen Künstlers (1869-1954), mit einer Auswahl der Texte, die zu Lebzeiten über ihn und sein Schaffen publiziert wurden.
Die zeitlos charmanten Gemälde von Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) spiegeln die Ideale von Glück, Liebe und Schönheit wider, wie sie heute immer noch gültig sind. In dieser kompakten Version unserer großformatigen Ausgabe, der bisher umfangreichsten Buchretrospektive über Renoirs Werk, werden die persönliche Geschichte und die Bewegründe hinter der Legende deutlich. Nach frühen Landschaftsbildern im impressionistischen Stil entdeckte Renoir seine wahre Leidenschaft in der Porträtmalerei – woraufhin er den Impressionisten den Rücken kehrte. Obwohl oft missverstanden, bleibt er einer der beliebtesten Maler der Kunstgeschichte – zweifellos der Wärme, Zärtlichkeit und Hochstimmung wegen, die seine Werke ausstrahlen. In einem aufschlussreichen Text, der die Karriere des Künstlers und seine stilistische Entwicklung nachzeichnet, zeigt Gilles Néret, wie Renoir in seinen Alltagsgöttinnen mit ihren prallen Formen, runden Hüften und Brüsten die gemalte weibliche Form neu erfand. Seine letzten Gemälde, vor allem der Badenden-Serie, geprägt von der Rückkehr zum simplen Vergnügen am weiblichen Akt, bilden seine innovativste und stilistisch einflussreichste Phase, die später sogar Matisse und Picasso inspirierte. Mit vollständiger Chronologie, einer aktualisierten Bibliographie und brillanten Reproduktionen sowie Fotos und Skizzen ist dies das unverzichtbare Nachschlagewerk zum Œuvre dieses langlebigen Meisters.
Aus Ton, Bronze und Marmor hat Rodin das menschliche Wesen gestaltet, die Frau besungen, alle Leidenschaften, alle Freuden, alle Laster zum Leben erweckt. Seine Figuren, "in welche der Sünde Süße stieg aus den Wurzeln des Schmerzes" (Rilke). haben die Zeit überdauert und ziehen uns mehr denn je in ihren Bann