Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Helmut Holz

    L - wie Langern
    Wenn de Welt unnergeiht ...
    Charly: ... nur was gut ist für Schalke!
    Graleer n sall ick auk...!
    Man mott sick blaoß to helpen wiëtten
    Äs dat Ampellecht op Raut stonn
    • Die Münsterländer sind Lebenskünstler, haben Humor und können sich selbst und Andere auf die Schüppe nehmen. Und dabei kann die plattdeutsche Mundart oftmals hilfreich sein. Das macht Helmut Holz in seinem dritten Buch in plattdeutscher Sprache deutlich.

      Wenn de Welt unnergeiht ...
    • L - wie Langern

      Eine kleine Bauerschaft hat viel zu erzählen

      Weißt du noch? Dieser Satz fällt oft, wenn Freunde sich nach langer Zeit treffen und war der Ausgangspunkt vieler Gespräche während meiner Recherche. Die Zukunft ist wichtig, doch Erinnerungen und Rückblicke sind ebenso bedeutend. Langern, meine Heimat, hat sich stark gewandelt. Neue Bewohner sind gekommen, haben sich eingelebt und Freundschaften geschlossen, ohne zu wissen, wie das Leben hier früher war. Im kleinen Laden von „Oma Neuhaus“ gab es frische Milch nicht im Tetrapack, sondern aus einem großen Behälter in die mitgebrachte Kanne. Erbsen und Bohnen wurden wie Zucker und Salz abgewogen, und im Lebensmittelgeschäft der Bäckerei Holz gab es Rübenkraut und Nachschub für Petroleumlampen. Nach dem Zweiten Weltkrieg existierten in Langern neun Handwerksbetriebe, heute ist keiner mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden. Tante-Emma-Läden, Schmieden, Gärtnereien und Bauunternehmen sind verschwunden. Nur die Betriebe von Norbert Jücker und Hubertus Hols bestehen noch. Wo einst über zehn Bauernhöfe das Leben sicherten, gibt es heute keinen, der von Getreideanbau lebt. Kühe, Schweine und Hühner sind rar geworden. Dieses Buch soll Erinnerungen bei den „Ur-Einwohnern“ wecken und den „Zugereisten“ einen Einblick in das frühere Leben in Langern geben. Helmut Holz

      L - wie Langern