Kommunale Buchführung Sachsen-Anhalt
- 252 Seiten
- 9 Lesestunden






Der vorliegende Band präsentiert in einer zweiten, inhaltlich teils erheblich erweiterten Auflage 82 griechische und lateinische Inschriften, die Auskunft über die Geschichte des ptolemäischen und römischen Ägypten geben. Der größte Teil stammt aus Ägypten selbst, doch finden sich auch Texte mit Ägyptenbezug, die außerhalb des Landes zu Stein gebracht wurden. Von der Zeit Alexanders des Großen bis zur Herrschaft Konstantin des Großen, also über einen Zeitraum von über 600 Jahren soll sich der Leser über die Breite von Anlässen informieren können, die Einzelpersonen und Gemeinschaften dazu veranlassten, Gedanken, Beschlüsse, Gesetze oder persönliche Überzeugungen in Form von Inschriften festzuhalten. Die ausgewählten Inschriften werden im Original und deutscher Übersetzung geboten. In den kurzen Kommentaren zu jeder Inschrift sollen einerseits die Umstände ihrer Setzung und andererseits mögliche Interpretationsansätze aufgewiesen werden. Ausführliche Literaturangaben am Ende jeder Inschrift sollen zu weiteren eigenen Forschungen anregen und einen Überblick über die Forschungsgeschichte liefern.
Übersetzung und Kommentar
Im Jahr 30 v. Chr. eroberte Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Ägypten. Er setzte seinen Freund, den Dichter und Feldherrn Gaius Cornelius Gallus, als ersten Präfekten über die neue Provinz ein. Nach der Niederschlagung einheimischer Aufstände im Süden Ägyptens und der Sicherung der Grenze nach Nubien weihte Gallus 29 v. Chr. auf der Nilinsel Philae eine dreisprachige Stele, die ägyptische, griechische und römische Bild- und Texttraditionen verbindet. Das vorliegende Buch ist das Ergebnis eines mehrjährigen Projektes der Ägyptologie und Alten Geschichte zu diesem Siegesmonument. Der hieroglyphische, lateinische und griechische Text ist auf der Basis einer neuen Überprüfung des Originals übersetzt und ausführlich kommentiert. Damit liegt eine wichtige historische Quelle zum Beginn der römischen Herrschaft über Ägypten erstmals in einer zuverlässigen Gesamtausgabe vor.
Nach dem Selbstmord Neros und den Wirren des sogenannten Vierkaiserjahres gelangte mit Vespasian ein Herrscher auf den Kaiserthron, der es verstand, binnen kurzer Zeit die zerrütteten Finanzen des Römischen Reiches zu konsolidieren und eine glanzvolle neue Dynastie zu errichten. Bei seinem Tod im Jahr 79 hinterließ der neue Kaiser seinem Nachfolger Titus ein geordnetes Reich. In dessen kurze Herrschaft fiel der Ausbruch des Vesuvs im August 79 und der Brand Roms im Jahr 80. Domitian, sein jüngerer Bruder, ging als zweiter großer Christenverfolger in die Geschichtsschreibung ein. Die flavische Bürgerrechtspolitik trieb die Integration des Reiches weiter voran, und die Sicherung der Grenze an Rhein und Donau verweist auf die Problematik römischer Expansionspolitik. Prachtvolle Bauten wie der neue, prächtig ausgestattete Palast auf dem Palatin oder das ›amphitheatrum Flavium‹, besser bekannt unter dem Namen ›Kolosseum‹, unterstreichen den Ruhm des neu begründeten Kaisershauses.
Das südöstliche Viertel Frankreichs umfasst landschaftliche und kulturelle Vielfalt unterschiedlichster Regionen: Von der Auvergne im Herzen des Zentralmassivs bis zum Jura und den Alpen, vom Languedoc über die Provence bis zur Côte d'Azur und den Seealpen wird für jedes Interesse (und jede Kondition) etwas geboten. Eckpunkte des Etappennetzes aus 116 Streckenvorschlägen sind Clermont-Ferrand im Nordwesten, Montpellier im Südwesten, Genf im Nordosten und Monaco im Südosten. Besonders dicht ist das Streckennetz in der Provence.