Alles ist Beziehung: Der Mensch ist nicht nur umgeben von der (Um-)Welt, er ist fest eingebunden in sie, in seine Mitwelt. Menschen sind Mitwirkende, Gestalter, Akteure. Jedes Tun und Unterlassen hat Bedeutung – und derzeit bringen wir die Mitwelt mit unserem Handeln in Gefahr. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen, müssen wir das System dringend ändern. Genau hieraus speist sich die »Radikale Zuversicht«. Der Ökonom Gustav Bergmann bietet ausgehend von einer Diagnose der Gegenwart konkrete Vorschläge für die Veränderung und zeigt Wege in eine demokratische Muße- und Mitweltgesellschaft auf, in der die Biosphäre erhalten wird und alle Menschen ein gutes, gehaltvolles Leben entfalten können, anerkannt und gewürdigt werden. Eine solche sozial-ökologische Transformation kann gelingen, wenn wir die Logik der Aneignung sowie der Kapitalakkumulation in wenigen Händen überwinden und diese Welt wohlwollend gemeinsam gestalten.
Gustav Bergmann Bücher




Systemisches Innovations- und Kompetenzmanagement
Grundlagen - Prozesse - Perspektiven
- 332 Seiten
- 12 Lesestunden
In diesem Lehrbuch werden zunächst die theoretischen und begrifflichen Grundlagen des Innovations- und Kompetenzmanagements prägnant und anschaulich erklärt. Anschließend erläutern die Autoren die Basis von Innovationsprozessen in Form von Wissen, Lernen und Kompetenz und beschreiben den typischen Ablauf solcher Prozesse in acht detaillierten Schritten. Betrachtungen zur Kompetenzentwicklung und zur organisatorischen Gestaltung bilden den Abschluss. Jedes Kapitel wird durch Fallbeispiele und Fragen ergänzt, um das Verständnis zu erleichtern und den Lernerfolg zu sichern. Für das Bachelor- und Master-Studium sehr gut geeignet. Für die 2.
Philosophische Bibliothek - 577: Wiener Kreis
Texte zur wissenschaftlichen Weltauffassung von Rudolf Carnap, Otto Neurath, Moritz Schlick, Philipp Frank, Hans Hahn, Karl Menger, Edgar Zilsel und Gustav Bergmann
- 803 Seiten
- 29 Lesestunden
Am Wiener Kreis scheiden sich die Geister, trat er doch mit dem dezidierten Anspruch auf, mit den Mitteln der modernen Logik den metaphysischen Schutt von Jahrtausenden aus dem Weg zu räumen. Statt einer homogenen Bewegung, die sich empiristischen Dogmen verschrieb, erscheint der Wiener Kreis in der philosophischen Forschung jedoch heute als eine heterogene Gruppe von eigenständigen Denkern, die gemeinsam die Grundlagen der modernen Wissenschaftstheorie legten. In jeweils spezifischer Weise setzten sie sich von der philosophischen Tradition ab oder versuchten, einzelne Teile davon in die wissenschaftliche Weltauffassung zu integrieren.Der Band enthält eine repräsentative Auswahl von Aufsätzen der Mitglieder des Wiener Kreises. Sie beschränkt sich mit Ausnahme dreier Frühschriften der Gründer bewußt auf die Jahre des historischen Kreises vom Beginn der Treffen 1924 bis zur Ermordung Schlicks 1936, obwohl einige der Hauptideen erst in den USA ihre volle Wirkung entfalteten und von dort Ende der sechziger Jahre wieder in die deutschsprachige Philosophie zurückwirkten.In ihrer Einleitung skizzieren die Herausgeber die historische Entwicklung des Kreises und erläutern die zentralen thematischen Fragestellungen. Die Anmerkungen identifizieren die internen wie externen Opponenten und erklären den Kontext der zeitgenössischen Wissenschaft.