Dietfried Gerhardus Bücher






Künstler und Werke Bodo Baumgarten, John Carter, Jo Enzweiler, Hans Jörg Glattfelder, Edgar Gutbub, Raimer Jochims, Arnulf Lett, Peter Lowe, François Morellet, Yves Popet, Horst Rave, Sigurd Rompza, Antonio Scaccabarozzi, Klaus Staudt, Heiner Thiel
Schöpferisches Handeln, nicht im Verständnis gängiger Untersuchungen zur Kreativität, sondern jeweils unmittelbar am historischen bzw. systematischen Beispiel erörtert, ist Thema der vorliegenden Aufsatzsammlung. Schwerpunkte sind: begriffliche Entdeckungen in der Philosophie, philosophische Grundlegungsarbeit eingeschlossen; kreative Prozesse in Literatur und Kunst, insbesondere solche, bei deren Behandlung Vorzüge und Grenzen semiotischer Verfahren der Analyse deutlich werden; gegenstandskonstitutive Maßnahmen in den empirischen Wissenschaften, speziell unter Verwendung vor allem visuell gewonnener Daten. Die Beiträge kreisen somit alle um das Problem 'Welterzeugung', meist mit der Pointe, daß nicht schon die bloße Verwendung von Zeichen, sondern erst der Schöpferische Umgang mit ihnen Entwicklung, Verwerfung und (konstruktive) Kritik gewährleisten kann. Dabei ist die grundsätzliche Frage stets impliziert, inwiefern und in welcher Weise sich überhaupt von schöpferischen Prozessen sprechen läßt.
HSK - 7.2: Sprachphilosophie / Philosophy of Language / La philosophie du langage
Ein internationales Handbuch zeitgenössischer Forschung / An International Handbook of Contemporary Research / Manuel international des recherches contemporaines
- 1227 Seiten
- 43 Lesestunden
Mit dem systematischen Einsatz der Sprachanalyse bei der Behandlung philosophischer Probleme kommt es in den letzten hundert Jahren zu einer sich ständig beschleunigenden Entwicklung der Sprachphilosophie sowohl diachron, durch immer bessere Kenntnisse der historischen Vorläufer, als auch synchron, durch Differenzierung der begrifflichen Hilfsmittel. Sie findet in enger Wechselwirkung mit Logik, Linguistik, Psychologie und der aus ihnen entwickelten Kognitionswissenschaft statt, neuerdings auch in Konkurrenz zu der als Wissenschaft vom Zeichengebrauch eine integrierende Funktion beanspruchenden Semiotik und zur Theorie der Kommunikation, insofern Sprachhandlungen als Handlungen mit Kommunikationsabsicht gelten. Wird Zeichengebrauch noch in zeichenvermitteltes, empirisch beobachtbares Verhalten eingebettet aufgefaßt, so nimmt in diesem Zusammenhang wiederum Handlungstheorie (Pragmatik/Praxeologie) und Verhaltensforschung (Ethologie), ergänzt um die von der Theorie der künstlichen Intelligenz bereitgestellten Modellbildungen, die Stelle sowohl der Semiotik wie der Theorie der Kommunikation in ihrer Rolle als fundierende Disziplin ein. Das Handbuch Sprachphilosophie gibt eine nach Fragestellungen, Behandlungsmethoden und theoretischem Rahmen möglichst umfassende Übersicht über den aktuellen Stand dieser Disziplin. I. Raumzeitliche ÜbersichtenII. PersonenIII. PositionenIV. KontroversenV. BegriffeVI. Sprachphilosophische Aspekte in anderen Bereichen Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben. In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen. Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was angeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprache ist Englisch. Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk. Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation die Herausgeber der Reihe bemühen sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien für den Aufbau und die Abfassung gebunden; nur wo es um die Abgrenzung zu anderen Bänden geht, sind die Reihenherausgeber inhaltlich beteiligt. Dabei wird davon ausgegangen, dass mit dieser Organisationsform der Hauptzweck dieser Handbuchreihe, nämlich die angemessene Darstellung des derzeitigen Problem- und Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Teilbereichen, am besten verwirklicht werden kann.


