Edvard Munch in Thüringen
Ein norwegischer Maler der Moderne






Ein norwegischer Maler der Moderne
Der von 1904 bis 1917 in Jena tätige Gelehrte Botho Graef (1857-1917) stand nach der Jahrhundertwende an der Seite der Persönlichkeiten, die Jena als Kunststadt prägten. An der Universität vertrat er die Klassische Archäologie und die neuere Kunstgeschichte. Sein öffentliches Wirken in der Gesellschaft der Kunstfreunde von Jena und Weimar und im Jenaer Kunstverein wurde weithin beachtet. Künstlerisches Einfühlungsvermögen und tiefes Kunstverständnis waren ihm zu eigen und förderten seine persönlichen Kontakte zu den Künstlern der älteren und der jüngsten Schaffensgeneration. Vorträge und Ausstellungsbesprechungen sind frühe Dokumente des kompromisslosen Eintretens für die Avantgardekunst in Deutschland
Das Licht der kommenden Tage: Band 3
Eric Harder und seine Frau Vera leben mit ihrem Sohn Phanuel in einer deutschen Kleinstadt. Doch die Zeichen der Endzeit werden unübersehbar, und auch ihr Freund Arthur Roth erkennt die drohende Gefahr. Ein fesselnder Thriller, der die Protagonisten intensiv begleitet.
Als einer der wenigen Museumsneubauten der DDR zwischen 1984 und 1988 errichtet, steht das Gebäude in der Weimarer Altstadt für eine selbstverständliche Architektur öffentlicher Bauten, die Stadt und Bau als einander ergänzende Teile eines Ganzen versteht. In der sich „die Anfänge einer neuen Baugesinnung“ zeigen, die „noch nicht von der Vermarktungssucht nach dem Auffälligen beherrscht wurde.“ (Olaf Weber) Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins für das Erbe der „Ostmoderne“ und die denkmalpflegerische Behandlung ihrer Bauten, steht das Schillermuseum beispielhaft für einen Wertewandel der Denkmalpflege: Im August 2017 ist das Schillermuseum für schutzwürdig erkannt und im März 2018 in das Denkmalbuch des Landes Thüringen eingetragen worden. „Das Schillermuseum in Weimar“ präsentiert erstmalig umfassend die Genese des Projekts, trägt bislang unbekanntes Archivmaterial zusammen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Neben der Dokumentation der Planungs- und Baugeschichte des Hauses selbst, sucht das Buch so auch nach einer Einordnung des Projekts in internationale Strömungen und thematisiert die Frage nach einer spezifischen (p)ostmodernen Sprache und diskursiven Architekturpraxis der DDR.
Ein spannender Thriller, der den Leser auf eine abenteuerliche Reise durch ein faszinierendes Land entführt! Eric Harder arbeitet als Sprachforscher in Westafrika. Bei einem Einsatz in Timbuktu wird er Zeuge eines Raubes. Wenig später überlebt er in Bamako nur knapp einen Mordanschlag. Damit beginnt eine Kette von Ereignissen, die ihn zusammen mit der UN-Mitarbeiterin Vera Stratmann und dem mysteriösen Khaled quer durch Mali führt. Welche Rolle spielt die seltsame neue Sekte? Was hat Veras Kollege Nabil zu verbergen? Werden die Felsen von Bandiagara, im Gebiet des Dogon-Volkes, ihr Geheimnis preisgeben? Mitreißend erzählt. An großartigen Schauplätzen und vor einem aktuellen politischen Hintergrund. Afrika hautnah.
Dokumente Zur Geschichte Des Instituts 1919-1926 (Veroffentlichungen Der Historischen Kommission Fur Thuringen. Grosse Reihe, 15)
Als international bedeutsamste Kunstschule des 20. Jahrhunderts gilt das Staatliche Bauhaus in Weimar, das im April 1919 als künstlerisch-handwerkliche Lehranstalt von Walter Gropius gegründet wurde und an der bis zu ihrer Schließung im März 1926 namhafte Künstler der Moderne lehrten und studierten. Mit dem vorliegenden Band wird erstmals eine Gesamtübersicht der Schlüsseldokumente für die institutionelle Entwicklung dieser Kunstlehranstalt in einer quellenkritisch erarbeiten Edition vorgelegt. Sie zeichnet sich gegenüber den bisher erschienenen Veröffentlichungen durch ihre Vollständigkeit in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht aus. So werden von der Gründungsgeschichte 1919 bis zum Austritt des Lehrkörpers und der Studierenden 1925 sowie der folgenden Neuformierungsphase der Lehranstalt als Staatliche Hochschule bis 1926 alle entscheidenden Entwicklungen dieses neuartigen Instituts dokumentarisch belegt und damit der Bauhausforschung neue Quellen erschlossen. Eine Besonderheit des Bandes stellt die integrierte Faksimile-Edition von Druckschriften des Bauhauses dar, mit der zugleich auch das typographische Gesicht des Staatlichen Bauhauses dokumentiert wird.
Schillers Werk beruht großteils auf historischen Stoffen, er selbst hatte eine Professur für Geschichte an der Universität Jena inne. So hat Schillers sich wandelnde Sicht der Geschichte auch Einfluss auf sein literarisches Schaffen. Die Antrittsvorlesung von 1789 markiert einen geschichtsphilosophischen Optimismus, der später einer pessimistischen Sicht wich. Die Edition des Historikers Otto Dahn bietet Nachwort, ausführlichen Kommentar sowie weitere Materialien zu Schillers Denken über Geschichte.