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Günter Schabowski

    4. Januar 1929 – 1. November 2015

    Günter Schabowski war ein Funktionär der herrschenden Partei der DDR. Weltweite Berühmtheit erlangte er im November 1989, als er auf einer Pressekonferenz eine Frage improvisiert und leicht fehlerhaft beantwortete. Diese spontane Antwort erhöhte die Erwartungen der Bevölkerung rascher als von der Regierung geplant, was noch am selben Abend zu massiven Menschenansammlungen an der Berliner Mauer führte und deren Öffnung erzwang. Bald darauf wurde die gesamte innerdeutsche Grenze geöffnet.

    Keine besonderen Vorkommnisse?
    Das Politbüro
    Der Absturz
    Abschied von der Utopie
    Wir haben fast alles falsch gemacht
    • Wir haben fast alles falsch gemacht

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mauerfall und Grenzöffnung - der Mann, der am 9. November 1989 dieses historische Ereignis mit einer beiläufigen Bemerkung auslöste, rollt die Geschehnisse der letzten Tage der DDR noch einmal auf. Günter Schabowski gehörte damals zum innersten Zirkel der Macht. Deutlicher und früher als alle anderen SED-Funktionäre hat er jedoch öffentlich mit seiner Vergangenheit gebrochen und sich zu Mitverantwortung und moralischer Schuld bekannt. Schonungslos offen berichtet er im Gespräch mit Frank Sieren, wie engstirnig, bürokratisch und unprofessionell die DDR-Führungsriege dachte und handelte, und welch abgrundtiefe Distanz zwischen Regierenden und Bürgern bestand. Die unsentimentale Bilanz eines Mannes, der klar formuliert, warum der Traum vom Sozialismus scheiterte, und gleichzeitig mit dem scharfen Blick des Außenseiters die Schwächen der westdeutschen Demokratie offenlegt. Wenn Sie Frank Sieren als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen wenden Sie sich bitte an unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

      Wir haben fast alles falsch gemacht
      4,2
    • Der Absturz

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Günter Schabowski, Absolvent der Moskauer Parteihochschule und Chefredakteur des «Neuen Deutschland», gehörte zum innersten Machtzirkel der DDR und war mitverantwortlich für ein System, das dem Volk Gerechtigkeit versprach, aber letztlich scheiterte. In dieser unsentimentalen Bilanz reflektiert er über die von ihm verantwortete Politik und das Klima des Misstrauens im Politbüro. Schabowski schildert den «subtilen Byzantismus» unter Honecker und die «kalte Zweckgemeinschaft» zwischen Honecker und Mittag, sowie deren exklusive Treffen mit Erich Mielke. Er beschreibt den «Pomp auf Pump», mit dem der SED-Staat sich inszenierte, und die Wahlfälschungen, die zu seinem Untergang führten. Zudem berichtet er von der zögerlichen Organisation der Konspiration gegen Honecker und korrigiert die kursierenden Versionen über den Verlauf der entscheidenden Politbürositzung, in der der Generalsekretär gestürzt wurde. Schabowski analysiert auch das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Honecker und den Sowjets, von Breschnews Rüge über Bibeln bis hin zu Gorbatschows Verachtung für den «deutschen Suppenkasper der Perestroika».

      Der Absturz
    • Das Politbüro

      Ende eines Mythos

      • 199 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Een prominent lid van het politburo van de SED (de communistische partij van de voormalige DDR) schetst hoe dit staatsorgaan reageerde op de politieke protestbeweging die uiteindelijk tot de Duitse eenheid en de opheffing van de DDR leidde.

      Das Politbüro