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Bookbot

Heimo Zobernig

    Exhibition
    diskrete diskurse
    Heimo Zobernig
    Kunst und Text
    Der Katalog. Ein historisches System geistiger Ordnung
    Albert Oehlen
    • Welche Zugänge öffnet ein kooperativ hergestellter Text, die über Erkenntnis- und Ausdrucksmöglichkeiten eines Einzelnen hinausführen? Der bildende Künstler Heimo Zobernig und der Dichter Ferdinand Schmatz stellen in ihrem Buch diskrete diskurse vieles auf den Prüfstand, was den kreativen Akt, das Werk, dessen Voraussetzungen und Verstehen umfasst. Fragen nach Material, Medium, Botschaft, System, Betriebsumgebung u.a.m. konfrontieren die beiden mit Zeugnissen von emotionalem und sozialem Involviertsein, um sich Poesie, Kunst und Leben als Ganzes zu „genehmigen“. Anstelle von Resümees und festen Positionen gibt das Buch Gelegenheit, Denkbewegungen zu begleiten. Im Drehen und Wenden von Wörtern und Phrasen, in der dialektischen Aufhebung von Begriffen stellen sich Momente ein, in denen überraschende Einsichten zünden, um in unvorhergesehene Richtungen abzuspringen. Schmatz’ und Zobernigs diskrete diskurse erscheinen als Echtzeit- Protokolle eines ins Offene gerichteten Forschens, zugleich beruhen sie auf einer Komposition, die ebenso wie die experimentellen Interventionen in Form von Listen, Sinnsprüchen, Kalauern oder Briefverkehr das Was und Wie des Form-Denkens der beiden Künstler im Moment seiner Entfaltung zeigt.

      diskrete diskurse2026
    • Albert Oehlen

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Albert Oehlen ist nicht nur einer der einflussreichsten, sondern auch streitbarsten Maler der Gegenwart. Ganz gezielt setzt Oehlen die Malerei an mehreren Fronten einer Konfrontation aus: mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihren Klischees ebenso wie mit ihren verpassten Gelegenheiten und auch mit der Übermacht der Images von Werbe- und Popindustrie. Er versucht, der totgesagten Malerei ihre Frische und Komplexität zurückzugeben, indem er die Angriffe und Polemiken auf ihre Tradition nicht beiseiteschiebt, sondern das Bild zu ihrem lebendigen Austragungsort werden lässt. Auf Einladung Albert Oehlens hat Heimo Zobernig die Aufgabe übernommen, den Katalog zu gestalten. Die Publikation versteht sich als Künstlerbuch, nicht als Interpretation oder Deutung von Oehlens Kunst. Es geht laut Zobernig darum zu sehen, was Oehlens Malerei auszuhalten vermag und deren methodische Komplexität, Relevanz und Lebendigkeit zu unterstreichen.

      Albert Oehlen2013
      5,0
    • Exhibition

      Anna & Bernhard Blume, Walter de Maria

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      German, English

      Exhibition1994
    • Heimo Zobernig

      Ausstellungskatalog: Neue Galerie 1.3.-21.3.1993 und Ausstellungskatalog: Salzburger Kunstverein 2.3.-18.4.1993

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Zum Auftakt der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig transferierte Heimo Zobernig einen architektonischen Einbau, den er 2015 für den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig geschaffen hatte, in die Museumsräume und präsentierte darauf Skulpturen der Sammlung. Die Publikation dokumentiert die Wanderung eines Werks durch die Institutionen und seine Entwicklung vom funktionalen Einbau auf der Biennale, über das scheinbar autonome Gebilde in der Kunsthalle bis hin zum Hybrid aus Autonomie und Funktion im Rahmen einer musealen Sammlung. Ironisch hinterfragt Zobernig im Museum den Skulpturbegriff, die Konventionen des Ausstellens sowie die eigene Rolle als Künstler.

      Heimo Zobernig1993