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Michael Bienert

    31. Juli 1964
    Stille Winkel in Berlin
    Berlin für junge Leute
    Kaiserzeit und Moderne
    »Wie der Himmel über der Erde« Kafkas Orte in Berlin [1910-1924]
    Das kunstseidene Berlin
    Stille Winkel in Potsdam
    • Stille Winkel in Potsdam

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das Paradies auf Erden - wie könnte es aussehen? Davon hatte jeder preußische König seine eigene Vorstellung. Visionäre Architekten und Landschaftsplaner wie Karl Friedrich Schinkel und Peter Joseph Lenné schufen Orte der Stille, die heute zum Weltkulturerbe zählen. Der literarische Streifzug führt nach Sanssouci und Charlottenhof, aber auch zu lange verwahrlosten Parks und Weinbergen, deren landschaftliche Schönheit allmählich wiederersteht. Der moderne Geist Potsdams wird am Sommerhaus Albert Einsteins in Caputh, im Wissenschaftspark auf dem Telegrafenberg oder im Garten des StaudenzüchtersKarl Foerster erfahrbar. Die Schönheiten Potsdams sind nichts Gestriges, sondern brauchen tägliche Pflege. Vielleicht können wir Sie mitnehmen zu Orten, an denen die Sehnsucht nach Schönheit und Stille lebendig geblieben ist.

      Stille Winkel in Potsdam
      5,0
    • Das kunstseidene Berlin

      Irmgard Keuns literarische Schauplätze

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Mit Romanen über junge, selbstbewusste Frauen, die in der Gesellschaft der Weimarer Republik ihren Weg suchen, machte Irmgard Keun im Berlin der Weltwirtschaftskrise Furore. Die Nationalsozialisten verboten ihre Bücher und vertrieben sie ins Exil. Heute zählt Das kunstseidene Mädchen zu den Klassikern der Berlin-Literatur. Mit großem Sprachwitz schildert der Roman die Odyssee der minderjährigen Doris durch Bars und Betten, Mietskasernen und Luxuswohnungen, Kinos und Bahnhofswartesäle. Das kunstseidene Berlin stellt erstmals alle Schauplätze mit Fotos, Adressen und Dokumenten vor. In den Blick kommen auch die Kindheitsorte Irmgard Keuns, die in Charlottenburg geboren wurde und in Wilmersdorf zur Schule ging, ehe die Familie nach Köln umzog. Erzählt wird, wie Keun 1931 in Berlin einen Verlag fand, wie sie sich 1933 in einen „nichtarischen“ Charité-Arzt verliebte und versuchte, als unerwünschte Autorin im nationalsozialistischen Deutschland zu überleben. Unbekannte Briefe und Dokumente aus Archiven beleuchten ihre damalige Schreibsituation und ihre Kontakte nach Ost-Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Entdeckungsreise auf den Spuren einer herausragenden Autorin der Moderne streift das Berlin der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der frühen DDR-Jahre – und verliert die Gegenwart nie aus dem Blick.

      Das kunstseidene Berlin
      5,0
    • Berlin war ein Sehnsuchtsort für den Prager Schriftsteller und Versicherungsangestellten Franz Kafka. Seit seinem ersten Besuch im Dezember 1910 träumte er von der Übersiedlung in die Spreemetropole. Berlin versprach das Eintauchen in einen modernen Lebensstil, den Anschluss an die literarische Avantgarde, die Lösung aus den Bindungen an Herkunft, Familie und Brotberuf. »Für mich hängt Berlin wirklich über Prag, wie der Himmel über der Erde«, schrieb Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. Die berufstätige junge Frau, die im Büro einer Berliner Schallplattenfirma arbeitete, war die ideale Projektionsfläche für Kafkas Sehnsucht nach dem modernen Berlin. Das Heiratsprojekt scheiterte. Doch mit seiner letzten Freundin Dora Diamant verlebte der lungenkranke Kafka im Winter 1923/24 in Steglitz und Zehlendorf ein so abenteuerliches wie glückliches halbes Jahr. Hundert Jahre nach Kafkas Tod zeichnet Michael Bienert die Topografie von Kafkas realem und imaginärem Berlin nach, mit dem Fokus auf Orte, die aufzusuchen sich heute noch lohnt.

      »Wie der Himmel über der Erde« Kafkas Orte in Berlin [1910-1924]
      4,5
    • Wie Berlin eine Weltstadt wurde ist überall in der Stadt zu besichtigen. Keine vergangene Epoche prägt das heutige Berlin so sehr wie die Kaiserzeit. Zwischen 1871 und 1914 wuchs die Hauptstadt mit den Nachbargemeinden zu einem Großraum mit vier Millionen Einwohnern zusammen. Um dieses Riesengebilde am Leben zu halten, waren große Innovationen notwendig. Eine Kanalisation, Wasserwerke, Schulen, Krankenhäuser, Gerichte, Markthallen und die erste U-Bahn wurden gebaut – vieles davon erfüllt bis heute seine Funktion.

      Kaiserzeit und Moderne
      5,0
    • Berlin für junge Leute

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      284 Seiten Texte, Stadtpläne, Fotos, Tipps für den Tag und die Nacht und ein umfangreicher Adressteil. Neu in der Ausgabe 2019: * Urban sketching – Zeichnungen von Berliner Künstlern * Fahrradtouren : als gpx download und bei komoot. Europas Nr. 1 Outdoor-Abenteuer-App, mit stressfreier Sprachnavigation und Ein-Klick-Offline-Karten. * Young Berlin : Die besten Insider-Tipps – immer up to date mit der App zu Buch

      Berlin für junge Leute
      4,0
    • Berlin hat den Ruf, eine besonders schnelle und vorlaute Stadt zu sein. Doch zwischen den Schneisen des Lärms und der Geschwindigkeit liegen weite Zonen der Stille: Wälder, Seen, Parks, Friedhöfe, Museen, Schlösser, Kleingartenkolonien, alte Dorfkerne und ruhige Wohnsiedlungen. Der literarische Streifzug führt vom Raum der Stille im Brandenburger Tor bis zu Tempeln und Gärten am Stadtrand, auf Berggipfel und tief unter die Erde, in denkmalgeschützte stille Örtchen und ehemalige Irrenanstalten. So entsteht ein vielschichtiges Stadtporträt aus ungewöhnlicher Perspektive. Ein Anhang mit praktischen Hinweisen dient als Leitfaden für Berliner, die ihre Stadt neu sehen lernen, und für Besucher, die sie abseits ausgetretener Pfade erkunden wollen.

      Stille Winkel in Berlin
      4,3
    • Berlins populärstes Verkehrsmittel hat seit 2002 nicht nur seinen alten verkehrstechnischen Standard wieder, sondern auch den mythenumwobenen Rhythmus der Ringbahn, in den Zwanzigerjahren Symbol für die Großstadt schlechthin. Gut eine Stunde dauert eine Reise rund um die Stadt. Wer sich darauf einlässt, wird mit dem entschädigt, was Berlin in all seiner Widersprüchlichkeit ausmacht. Wie ein Kaleidoskop zieht vor dem Reisenden eine Stadtlandschaft vorüber, die von Station zu Station ihr Gesicht verändert und dabei doch das typisch Berlinische vermittelt. Die beiden Autoren, Berlin-Kenner und -Bekenner, Stadtführer und Verfasser zahlreicher Bücher über Berlin, sind in ihren durch die jeweiligen Stationen geprägten Texten diesem besonderen Rhythmus der Stadt auf der Spur.

      Eine Stunde Stadt. Berliner Ringbahn-Reise
      4,0
    • Literarisches Berlin

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde

      Kurzporträts von 100 Poeten, Publizisten und Philosophen Berlins. Ein historischer Stadtplan von 1927 sowie eine Stadtkarte aus dem Jahr 2004 führen durch die literarische Topographie der Stadt

      Literarisches Berlin
      3,0
    • Der gesamte Joseph Roth – neu gestaltet als KiWi-Paperback! »Joseph Roth – einer der besten deutschen Erzähler. Andere hatten im Leben größeren Ruhm. Sein Ruhm wird länger dauern.« Hermann Kesten»Jede Seite, jede Zeile ist wie die Strophe eines Gedichts, gehämmert mit dem genauesten Bewusstsein für Rhythmus und Melodik.« Stefan Zweig

      Joseph Rot in Berlin
      3,7
    • Das romantische Berlin

      Literarische Schauplätze

      Eine junge Generation stellte um 1800 in Berlin alle überkommenen Traditionen infrage. „Die Welt muss romantisiert werden“, lautete die Parole der radikalen Avantgarde. Die junge Großstadt wurde zum Experimentallabor für eine neue Poesie und eine Vermischung von Kunst und Leben, für entfesselte Sexualität und die Befreiung aus einer zu engen Vernunft. Männer- und Frauenrollen kamen auf den Prüfstand und wurden neu ausbalanciert. Im sechsten Band der Buchreihe Literarische Schauplätze wandert ein Stadtführer mit Siebenmeilenstiefeln durch das heutige Berlin. Er sucht nach sichtbaren Spuren der Romantik und fragt: Was hat es mit dem Kleisthaus und der Eichendorffgasse, mit dem Dorothea-Schlegel-Platz oder dem Humboldt Forum auf sich? Wo waren die Treffpunkte romantischer Netzwerke? Welche Orte inspirierten vor 200 Jahren zu verträumten oder frechen Texten über Berlin? Auf dem romantisierenden Streifzug kommen viele Stimmen zu Wort: Bettine von Arnim und Rahel Varnhagen, Goethe und Schiller, Heine und Tieck, Kleist und Eichendorff, auch Durchreisende wie Napoleon, Stendhal und Germaine de Staël.

      Das romantische Berlin