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Patrick Hamilton

    17. März 1904 – 23. September 1962

    Dieser Autor fing die pulsierende, aber oft raue Realität Londons zwischen und nach den Weltkriegen ein. Seine Werke, die häufig auf persönlichen Erfahrungen beruhen, befassen sich mit Themen wie gesellschaftlichen Spaltungen, moralischem Verfall und wachsender Ernüchterung angesichts des modernen Lebens, insbesondere des entmenschlichenden Einflusses des Automobilismus und Kapitalismus. Mit vertieften politischen Überzeugungen wurde sein Schreiben schärfer und kritischer gegenüber sozialen Ungleichheiten. In seinen späteren Jahren nahm sein Schaffen einen düstereren, zynischeren Ton an, der seine eigene Desillusionierung widerspiegelte, aber dennoch eine kraftvolle Darstellung der menschlichen Natur beibehielt.

    Craven House
    Twenty Thousand Streets Under the Sky: A London Trilogy
    Twenty Thousand Streets Under the Sky
    20000 Straßen unter dem Himmel
    Sklaven der Einsamkeit
    Hangover Square
    • Wenn der Londoner George Harvey Bone, ein Trinker vor dem Herrn, über die Stränge schlägt, macht es »Klick« in seinem Kopf, dann hat er einen seiner »toten Momente«. Dann hat er das dringende Bedürfnis, Netta Longdon zu töten, eine arbeitslose Schauspielerin ohne Talent, die kühl, verachtend und hoffnungslos begehrenswert ist. »Sturzverliebt und knallbetrunken« (Tilman Spreckelsen, FAZ) zieht er mit ihr und ihren Saufkumpanen durch die Pubs. Junge Menschen, die für Mussolini und Hitler schwärmen und sich vom Faschismus einen sozialen Aufstieg versprechen. George scheint der einzige Antifaschist zu sein. Als England am 3. September 1939 in den Krieg einzieht, macht es bei ihm ein letztes Mal »Klick«.

      Hangover Square
      4,5
    • Das Leben von Enid Roach steht Kopf. Der London Blitz treibt sie in die Provinz, wo sie Dinge unternimmt, die sie unter normalen Umständen niemals auch nur in Betracht ziehen würde. Sie verabredet sich in Pubs, hat eine Affäre mit einem amerikanischen Offizier und wohnt in einer Pension, in der die unterschiedlichsten Menschen ein bizarres Dasein fristen. Dominiert wird dieser ganz alltägliche Wahnsinn im Rosamund-Tearoom von Mr. Thwaites, einem Tyrannen mit nervtötenden Affektiertheiten und seiner Verbündeten Vicki Kugelmann, die Miss Roach durch ihre grausamen Intrigen und sadistischen Sticheleien in einen leidenschaftlichen Ausbruch abgrundtiefen Hasses treiben, der sie fast um den Verstand bringt. Der hochkomische Roman Hamiltons über diese kleine Welt, in der sich die große spiegelt, ist eine eindringliche psychologische Studie zwischenmenschlicher Grausamkeit.

      Sklaven der Einsamkeit
      4,1
    • A timeless classic of sleazy London life in the 1930s, a world of streets full of cruelty and kindness, comedy and pathos, where people emerge from cheap lodgings in Pimlico to pour out their passions, hopes and despair in pubs and bars.

      Twenty Thousand Streets Under the Sky: A London Trilogy
      4,3
    • Abacus is reissuing all of Patrick Hamilton's novels, to bring them to a new audience. Craven House is a light-hearted satire on the English boarding house.

      Craven House
      3,7
    • Though George Perez’s style is highly recognizable, his contributions to comic art and history have not been fully acknowledged. Patrick Hamilton addresses this neglect, by discussing Perez’s artistic style within the context of Bronze Age superhero art, and by analysing Perez’s work for its representations of race, disability, and gender.

      George Perez
    • Gaslight

      A Play

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Melodrama, 2 m, 3 f, 2 extras; A Broadway hit first produced on the West End under the title Gaslight and filmed twice, Angel Street tells the story of the Manninghams who live on Angel Street in 19th Century London. As the curtain rises, all appears the essence of Victorian tranquility. It is soon apparent however, that Mr. Manningham, a suavely handsome man, is slowly driving his gentle, devoted wife Bella, to the brink of insanity with an insinuating kindness which masks more sinsister motives. While he is out, Mrs. Manningham has an unexpected caller: amiable, paternal Inspector Rough from Scotland Yard. Rough is convinced that Manningham is a homicidal maniac wanted for a murder committed fifteen years earlier in this very house. Gradually the inspector restores Bella's confidence in herself and as the evidence against Manningham unfolds, the author has built and sustained some of the most brilliant, suspenseful sequences in modern theatre.

      Gaslight