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Małgorzata Łukasiewicz

    Kafka geht ins Kino
    Der Kontrabass
    Die Ringe des Saturn
    • Die Ringe des Saturn

      • 395 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Ein Reisebericht besonderer Art. Zu Fuß ist Sebald in der englischen Grafschaft Suffolk unterwegs, einem nur dünn besiedelten Landstrich an der englischen Ostküste. Im August, ein Monat, der seit altersher unter dem Einfluß des Saturn stehen soll, wandert Sebald durch die violette Heidelandschaft, besichtigt verfallene Landschlösser, spricht mit alten Gutsbesitzern und stößt auf seinem Weg immer wieder auf die Spuren oft wundersamer Geschichten. So erzählt er von den Glanzzeiten viktorianischer Schlösser, berichtet aus dem Leben Joseph Conrads, erinnert an die unglaubliche Liebe des Vicomte de Chateaubriand oder spürt dem europäischen Seidenhandel bis China nach. Mit klarer und präziser Sprache protokolliert er jedoch auch die stillen Katastrophen, die sich mit dem gewaltsamen Eingriff der Menschen in diesen abgelegenen Landstrich vollzogen. So verwandelt sich der Fußmarsch letztlich in einen Gang durch eine Verfallsgeschichte von Kultur und Natur, die Sebald mit einer faszinierenden Wahrnehmungsfähigkeit nachzeichnet. Und ganz nebenbei entsteht eine liebevolle Hommage an den Typus des englischen Exzentrikers.

      Die Ringe des Saturn
      4,3
    • Der Kontrabass

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Normalerweise gehen Kontrabässe unter im Orchester, es gibt keine Soloparts, höchstens Duos. Im Leben des Musikers ist der Kontrabaß Geliebte, Freund, Feind und Verhinderer des eigenbestimmten Weges. Soziale Analyse, Slapstick und Milieukomik und ein fest gespannter Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.

      Der Kontrabass
      3,8
    • Hanns Zischlers klassisches Werk über den leidenschaftlichen Kinogänger Franz Kafka bietet sensationelle neue Entdeckungen und enthält eine DVD mit den Filmen, die Kafka sah. In seinen Tagebüchern wird deutlich, dass Kafka das Kino liebte und sich von diesem neuen Medium inspirieren ließ, um ähnliche Erzählweisen in seiner Literatur zu erkunden. Zischler widmete Jahrzehnte der Erforschung, welche Kinos Kafka besuchte und welche Filme, Szenen und Schauspieler ihn prägten. Er sammelte Fotos, Programmzettel und Plakate, durchstöberte Bibliotheken nach Filmkritiken und suchte in Archiven nach vergessenen Filmrollen. Das Ergebnis ist ein grundlegender Beitrag zur Kafka-Forschung und eine magische Reise durch das frühe Kino mit seinen Stummfilmen und fantasievollen Sprechern. Bei der Veröffentlichung vor 20 Jahren sorgte das Buch für großes Aufsehen, da es die unerwartete Liebe Kafkas zum damals wenig geschätzten Kino offenbarte. Zischler blieb auch nach der ersten Auflage der Kinoleidenschaft Kafkas treu. Die neue Ausgabe enthält zahlreiche neue Funde und ist dank der Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München und der Kulturstiftung des Bundes mit einer DVD ausgestattet, die die Filme zeigt, die Kafka damals sah.

      Kafka geht ins Kino
      3,1