Karin Derichs Kunstmann Bücher





Frauen lernen anders
- 234 Seiten
- 9 Lesestunden
„Frauen lernen anders.“ – Das Buch untersucht diese These durch Forschungsbeiträge und praktische Erfahrungen aus der Frauenbildungsarbeit. Bisher gibt es nur wenige Studien zu diesem Thema, doch viele Praktikerinnen stimmen der Annahme zu, dass Frauen in Lernsituationen anders agieren als Männer. Frauen zeigen in größeren Gruppen oft Zurückhaltung, sprechen weniger und legen mehr Wert auf die Gruppendynamik. Die Schulforschung bietet wertvolle Einblicke in geschlechtsdifferentes Lernen bereits im Schulalter und zeigt, dass Unterschiede im Lernverhalten früh geprägt werden. Die Herausgeberinnen präsentieren Autorinnen, die das Lernverhalten von Frauen analysieren. Besonders in theoretischen Beiträgen wird deutlich, dass das Lernen von Frauen eng mit ihrer gesellschaftlichen Entwicklung verknüpft ist. Die Beziehung zwischen geschlechtsspezifischer Sozialisation und Lerngeschichte wird in mehreren Aufsätzen thematisiert. Neben theoretischen Ansätzen werden auch praktische Beispiele aus der Frauenbildungsarbeit vorgestellt, die die Frage aufwerfen, wie man auf die unterschiedlichen Lernweisen von Frauen in beruflicher, politischer und emanzipatorischer Bildung eingehen kann. Die Beiträge bieten einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Frauenbildungsarbeit und liefern wertvolle Anregungen für die Praxis. Diese Kombination aus Theorie und Praxis regt zum Überdenken bestehender Urteile an und ermutigt zur Umsetzung n
Von der Inszenierung des Geschlechterverhältnisses zur geschlechtsgerechten Didaktik
Konstitution und Reproduktion des Geschlechterverhältnisses in der Erwachsenenbildung
- 215 Seiten
- 8 Lesestunden
• Jenseits von Frauen- oder Männerbildungsarbeit ist das gemeinsame Lernen von Frauen und Männern in der Erwachsenenbildung die Regel. Die Inszenierung des Geschlechterverhältnisses in Seminaren der Erwachsenenbildung wurde von drei Wissenschaftlerinnen aus dem Forschungsinstitut für Arbeiterbildung in Recklinghausen empirisch erforscht. Auf der Basis umfangreichen Datenmaterials analysieren sie, wie die „soziale Konstruktion des Geschlechts“ in Seminaren vor sich geht. • Sie untersuchen, welche Geschlechterdifferenzen wie hergestellt werden, welchen Beitrag die teilnehmenden Frauen und Männer dabei leisten und in welcher Art und Weise das geschlechtsbezogene Verhalten der Unterrichtenden diesen Prozeß unterstützt. Außerdem haben sie die am Seminar Beteiligten - Unterrichtende und Teilnehmende - nach ihrer Sicht auf das Geschehen befragt. • Auf der Basis ihrer Analysen entwerfen die Autorinnen das Konzept der „geschlechtsgerechten Didaktik“ und machen Vorschläge für dessen Umsetzung in die Praxis der Erwachsenenbildung.
Immer dieses Fernsehen
Modell Medienverbund