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Philipp Oswalt

    Dessau 1945
    Zoltan Kemenys Frankfurter Wolkenfoyer
    Zentralitäten 4.0
    Bauen am nationalen Haus
    Marke Bauhaus 1919-2019
    Schrumpfende Städte
    • Schrumpfende Städte

      • 736 Seiten
      • 26 Lesestunden

      In Großbritannien, Belgien, Finnland, Italien, Russland, Kasachstan und China schrumpfen Städte. Während die urbanistischen Debatten oft auf das Wachstum der Megapolen fokussiert sind, entstehen parallel Zonen der Schrumpfung, die durch massive Bevölkerungsverluste und hohe Arbeitslosigkeit geprägt sind. Globalisierung und der Übergang zum Postsozialismus haben diesen Prozess, der in westlichen Industrieländern mit der Suburbanisierung begann, beschleunigt. Anhand konkreter Fallbeispiele werden die Ursachen und Dynamiken von Schrumpfungsprozessen weltweit beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen Manchester/Liverpool (GB), Detroit (USA), Ivanovo (RUS) sowie Halle/Leipzig (D). Diese internationale Untersuchung konzentriert sich auf Lebensbedingungen und kulturellen Wandel in von Bevölkerungsrückgang und wirtschaftlicher Schrumpfung betroffenen Stadtregionen. Kulturelle Analysen und künstlerische Beiträge schärfen das Bewusstsein für dieses brisante Phänomen, das als inneres Bild kaum existiert. Die englische Ausgabe ist unter der ISBN 978-3-7757-1682-6 erhältlich. Ausstellungen fanden unter anderem bei der Biennale di Venezia, in Tokio, New York und Detroit statt, sowie in weiteren Städten bis 2008.

      Schrumpfende Städte
      5,0
    • Marke Bauhaus 1919-2019

      Der Sieg der ikonischen Form über den Gebrauch

      Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Ob Quadrat, Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weisse Kuben mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant.Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an darauf, aus dem Bauhaus eine Marke zu entwickeln – mit Erfolg. Sei es in Konsum, Politik oder Kultur: Mehr als achtzig Jahre nach seiner Schliessung ist das Bauhaus präsenter als je zuvor. Es ist inzwischen zu einer partizipativen Marke geworden, die nicht mehr zentral gesteuert werden kann, sondern an der unzählige Produzenten und Konsumenten mitgeschrieben haben. Das einstige Verspechen nach Funktionalität und sozialer Verpflichtung bleibt dabei allerdings uneingelöst. Das Buch von Philipp Oswalt, ehemaliger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, widmet sich anhand zahlreicher Bildbeispiele und gehaltvoller Texte dieser prominenten Markenbildung und -verwendung.

      Marke Bauhaus 1919-2019
      5,0
    • Bauen am nationalen Haus

      Architektur als Identitätspolitik

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der Wiederaufbau historischer Symbolbauten gilt als Engagement für historisches Bewusstsein, architektonische Schönheit und Reparatur von Stadtraum. Doch die vermeintlich unpolitischen Fassaden zielen auf eine Änderung unseres Geschichts- und Gesellschaftsverständnisses: Populistisch werden Zeiten vor 1918 idealisiert, Brüche negiert, gewachsene Identitäten überschrieben. Und immer wieder sind Rechtsradikale an diesen Projekten beteiligt, als Initiatoren oder Großspender. Philipp Oswalt zeigt die ideologischen Hintergründe der Debatte an Fallbeispielen auf. Ob Garnisonkirche Potsdam, neue Altstadt oder Paulskirche in Frankfurt, Berliner Schlosskuppel oder die Dessauer Meisterhäuser – Oswalt diskutiert jenseits einseitiger Sichtweisen, mit Gespür für das Einsickern reaktionärer Vergangenheitsinterpretationen und identitätspolitisch unterlegter Ideologien in die zeitgenössische Stadtplanung.

      Bauen am nationalen Haus
      5,0
    • Zentralitäten 4.0

      Raumpolitiken und neue Mobilität auf dem Lande

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Walter Christaller hat in den 1930er Jahren zur Bestimmung seines Zentrale-Orte-Systems neue Medien herangezogen: Er zählte Telefonanschlüsse, um raumübergreifende Zentralitäten zu identifizieren. Heute wirkt sich Digitalisierung prägend auf den Raum aus, auf Stadt, Land und Mobilität - oder erzeugt Disruptionen, wo sie fehlt. Einleitend beleuchten Beiträge die Wirkweise von Digitalisierung auf den Raum und befassen sich mit der Aktualität des Zentrale-Orte-Systems. Dies wird theoretisch, aber auch praktisch an Hand von Raumpolitiken aktueller Landesentwicklungsprogramme, unterschiedlicher Auffassungen von Daseinsvorsorge sowie den Aufgaben von Mittelzentren in städtisch und ländlich geprägten Räumen erörtert. Im zweiten Teil wird diskutiert, welche strukturellen Veränderungen im Zuge der Digitalisierung - insbesondere durch neue Mobilität - zu erwarten sind und wie sich diese auf die Attraktivität des ländlichen Raums und die Aufgaben von Mittelstädten auswirken könnten. Abschließend werden die Ursachen populistischer Tendenzen, Verlusterfahrungen durch Globalisierungsprozesse und soziale Spaltung sowie rechtsextreme Entwicklungen im ländlichen Raum beleuchtet.

      Zentralitäten 4.0
    • Zoltan Kemenys Frankfurter Wolkenfoyer

      Entstehung und Zukunft einer gefährdeten Raumkunst

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Raumskulptur von 1963 des Künstler Zoltan Kemeny im Glasfoyer der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main prägt das Gesicht des Hauses. Von weit her sichtbar, kontrastiert das über 100 Meter lange Kunstwerk in seiner organischen Dynamik und betonten Handwerklichkeit mit der Architektur des Gebäudes. Aufbauend auf neuen Forschungen stellt das Buch Künstler, Kunstwerk und die Genese und Rezeption des den Frankfurtern ans Herz gewachsenen Werks in Text und Bild vor. Neue studentische Entwürfe zeigen unterschiedliche Optionen auf, wie der Erhalt des vor kurzem unter Denkmalschutz gestellten Werkes mit einer konzeptionellen Revision der Städtischen Bühnen Hand in Hand gehen können

      Zoltan Kemenys Frankfurter Wolkenfoyer
    • Das Bauhaus als eine der Ikonen der Moderne war von Anfang an umstritten, in internen Auseinandersetzungen ebenso wie durch Kritik oder Anfeindungen von Außen. Und mit dem Ende des Bauhauses war es mit dem Streit keineswegs vorbei. In diesen Auseinandersetzungen offenbart sich Idee und Ideologie des Bauhauses wie nirgendswo sonst. Hier werden die programmatischen Grundfragen der Moderne deutlich. Es zeigt sich, dass es ebenso wenig DIE Moderne wie DAS Bauhaus gibt, sondern unterschiedliche, widersprüchliche und gar gegensätzliche Strömungen und Positionen: die Bauhäuser. Und wohl kaum eine andere kulturelle Bewegung durchlief ein solches Kaleidoskop politischer Instrumentalisierung. In diesen Kontroversen spiegelt sich das Verhältnis von Politik zur Kultur im 20. Jahrhundert und damit auch die Geschichte deutscher Identitätskonstruktionen. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2488-3) Ausstellungen: Martin Gropius Bau, Berlin 22.7.-4.10.2009 · Museum of Modern Art, New York 8.11 2009-18.1. 2010

      Bauhaus-Streit
    • Berlin. City Without Form

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Berlin was shaped by the events of the twentieth century in a process of "automatic urbanism." More than any other metropolis, the city absorbed the forces of that epoch -- modernity, fascism, two world wars, Stalinism, socialism, the Cold War, revolt, capitalism -- and gave them form. This book shows how even today, opposed ideological, political, economic, and military forces continue to produce unplanned structures and activities and urban phenomena beyond the categories of urban design and architecture that conceal rich potential. Berlin reveals particularly clearly phenomena that have shaped urban development in the twentieth century in other places as well: conglomeration, collision of borders, -destruction, void, mass, metabolism, and simulation. The present book, which caused a sensation when first published in German twenty years ago, is now being published in English for the first time. Its surprising and informative analysis of -Berlin as a prototype of the modern city destroys the ideologies of heroic modernity as well as the new nationalisms and shows how the modern city "as found" can become the point of departure for new forms of context-specific architecture and urban planning.

      Berlin. City Without Form
      4,0