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Miroslav Krleža

    7. Juli 1893 – 29. Dezember 1981

    Ein führender kroatischer Schriftsteller und eine Schlüsselfigur im kulturellen Leben Jugoslawiens. Sein Werk wurde oft als das bedeutendste Werk der kroatischen Literatur des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Seine Schriften spiegeln ein tiefes Verständnis der menschlichen Natur und gesellschaftlicher Fragen wider.

    Miroslav Krleža
    Beisetzung in Theresienburg
    Die Rückkehr des Filip Latinovicz
    Galizien
    Reise nach Russland
    Die Glembays
    Ohne mich, Eine einsame Revolution. Roman
    • Reise nach Russland

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein Buch über Russland, fast hundert Jahre nach seiner Erstveröffentlichung? Miroslav Krleža bietet uns eine unorthodoxe Reisebeschreibung, die als ungewollte Autobiografie interpretiert werden kann. Milenko Jergović bezeichnet es als Krležas persönlichstes Werk. Der Übersetzer Klaus Detlef Olof reflektiert, dass Russland heute nicht als Sehnsuchtsort gilt, wie es in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg der Fall war, als die neue Gesellschaftsordnung im Osten auch für den Westen eine Hoffnung darstellte. Krleža erlebte den Polizeistaat im Königreich Serbisch-Jugoslawiens und suchte in Russland Zuflucht im Ästhetizismus. Seine Schilderungen von Klängen, Farben und Bewegungen der Volksmassen zeugen von einem tiefen Verständnis für die gesellschaftlichen Umbrüche. Obwohl er keinen ausdrücklichen Zweifel an der Unumkehrbarkeit des gesellschaftlichen Prozesses in Russland äußert, deutet die Erwähnung des Triumvirats Bronstein, Dschugaschwili und Dzierżyński auf zukünftige Entwicklungen hin. In einer Zeit, in der autoritäre Herrschaft zunimmt, ist die Veröffentlichung dieses Buches riskant, aber es ist notwendig. Krleža vermittelt unausgesprochene Zweifel und reflektiert über ein Jahrhundert des Unausgesprochenen, das oft aus dem Osten kam. Trotz vieler gescheiterter Versuche bleibt die Enttäuschung ein ständiger Begleiter, weshalb wir dieses Werk der Leserschaft präsentieren.

      Reise nach Russland
      3,0
    • Galizien

      • 357 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Einführung von Lauer, Reinhard Dramen. XIII, 357 S.

      Galizien
      3,7