Mode ist Philosophie. Der Creative Director von Gucci, Alessandro Michele, und der Philosoph Emanuele Coccia stellen mit dieser Aussage traditionelle Annahmen über Kleidung auf den Kopf. Denn ein Outfit ist für sie viel mehr als ein Konsumgut: Es ist ein Kunstwerk, das wir alle tragen. Alles, was lebt, gibt sich gegenseitig kontinuierlich Form. Diesen Prozess verkörpert die Mode wie keine andere Kunst und ist damit die extremste unter den Kunstformen, denn sie findet jeden Tag überall auf den Straßen statt. Die Vielfältigkeit des Lebens, die Micheles Kreationen zeigen und die Coccias Philosophie feiert, bildet den Ausgangspunkt für einen radikal neuen Blick auf die Mode.
Emanuele Coccia Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Das Zuhause
Philosophie eines scheinbar vertrauten Ortes
Wie das Zuhause unsere Psyche beeinflusst. »Ein aufschlussreiches Buch, das die Räume erhellt und verstehen lässt, was sie bedeuten.« la Repubblica Drei Zimmer, Küche, Bad – ist damit erklärt, was ein Zuhause ist? Keineswegs, beweist Emanuele Coccia in seiner „Philosophie des Wohnens“. Obwohl die Philosophie von jeher eine besondere Beziehung zur Stadt hatte, ging es ihr bislang kaum um Häuser und Wohnungen. Dabei spielt das Zuhause für das menschliche Glück eine entscheidende Rolle. Die Aufteilung der Räume spiegelt und verstärkt soziale und kulturelle Ungleichheiten. Emanuele Coccia zeigt, wie Wohnzimmer, Flur und Küche die Psyche prägen. Meisterhaft verknüpft er das Leben zwischen vier Wänden mit der ökologisch drängenden Frage, wie der Mensch die Welt zu seinem Zuhause macht.
Der Blaue Reiter. Journal für Philosophie / Nachhaltigkeit
Eine Frage der Verantwortung
Metamorphosen
Das Leben hat viele Formen. Eine Philosophie der Verwandlung
Nach dem philosophischen Bestseller „Die Wurzeln der Welt“: „Coccia definiert das Verhältnis zwischen Mensch und Natur neu.“ Peter Wohlleben Was ändert sich für uns Menschen, wenn wir uns nicht länger als Individuen betrachten, sondern als Teil des einen Lebens auf der Erde? Die Raupe baut einen Kokon, verwandelt sich in einen Schmetterling und verändert damit grundlegend ihre Form. Diese Beobachtung führt Emanuele Coccia zu der Annahme, dass auch der Mensch kontinuierlich Metamorphosen durchläuft: Der Fötus wird zum Erwachsenen, der sich am Ende seines Lebens in Atome auflöst und von anderen Lebewesen aufgenommen wird. Coccia verbindet Philosophie und Evolutionsbiologie in seiner Neuvermessung unserer Existenz. Und ermöglicht uns ein neues Verständnis davon, wie wir als Menschen mit der Welt verbunden sind.
Emanuele Coccia untersucht in seinem Essay die zentrale Rolle der Sinne im menschlichen Leben und deren lange Vernachlässigung in der Philosophie. Er entwickelt eine Philosophie des Sinnlichen, die zeigt, wie unsere Sinne uns mit der Welt verbinden und sie uns beeinflussen, inspiriert von Denkern wie Aristoteles und Merleau-Ponty.
La 4e de couverture indique : "Le plaisir de vivre se confond pour moi avec le plaisir de peindre. Quand on a consacré toute sa vie à la peinture, quand on a essayé d'aller toujours plus loin, il est impossible de s'arrêter. Hans Hartung."
The Transitory Museum
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
First published in language as Le mus ee transitoire.
Die erste moderne Philosophie der Pflanzen Pflanzen bilden die Grundlage unserer Existenz, sie erschaffen aus Materie, Luft und Sonnenlicht unseren Lebensraum, unsere Welt. Doch für die moderne Philosophie bleibt die Flora ein blinder Fleck, in ihrem Mittelpunkt steht der Mensch. Emanuele Coccia nimmt einen radikalen Perspektivwechsel vor: Er hinterfragt überkommene Denkmuster, vermittelt ein Bewusstsein für die faszinierende Schönheit der Pflanzen und zeigt ihre elementare Bedeutung für unser Leben. Damit liefert er angesichts Klimakrise und Artensterben wichtige Denkanstöße für eine neue Beziehung zwischen Mensch und Natur.

