Felicitas Heimann Jelinek Bücher






Ein Teil von uns
Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen. Katalog zur Dauerausstellung jüdischer Geschichte am Braunschweigischen Landesmuseum
Ein Panorama niedersächsisch-jüdischer Geschichte erstreckt sich vom Beginn des Reformjudentums im 18. Jahrhundert in Seesen und Wolfenbüttel bis zur heutigen Gemeinde in Braunschweig. Trotz ihrer kleinen Zahl war die jüdische Bevölkerung in Deutschland Teil einer gemeinsamen Geschichte, die durch das Mit- und Gegeneinander von jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaften geprägt ist. Die Annotation beleuchtet das Leben in einer oft ausgrenzenden und feindlichen nichtjüdischen Gesellschaft und bietet Einblicke in die Schicksale des 18. bis 21. Jahrhunderts, die von Unsicherheiten, Blütezeiten und Katastrophen gekennzeichnet sind. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Wechselbeziehungen zwischen den Gesellschaften, die immer wieder das „Andere“ in das „Eigene“ integriert haben. Bis heute wird das Streben nach Identität durch Antisemitismus und verschiedene Formen der Ausgrenzung beeinflusst. Die Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseums, die über 1.000 Objekte umfasst und auf Schenkungen jüdischer Bürger zurückgeht, ist in Norddeutschland einzigartig. Zu den Höhepunkten zählen handgeschriebene barocke Gebetbücher und die nahezu vollständig erhaltene Inneneinrichtung der ehemaligen Hornburger Synagoge aus dem 18. Jahrhundert.
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin vom 24. Okt. 2014 bis 1. März 2015. Essays und literarische Texte zur Debatte über die Beschneidung. Im Kontext der aktuellen Debatte um rituelle Beschneidungen in Deutschland zeigt das Jüdische Museum Berlin die Ausstellung »Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung«. Neben religiösen und kulturgeschichtlichen Aspekten der Beschneidung thematisiert die Ausstellung historische und aktuelle antisemitische und islamophobe Haltungen. Außergewöhnliche Objekte aus internationalen Sammlungen und zeitgenössische Accessoires stehen Filmausschnitten, aktuellen Interviews und Installationen gegenüber, die das kontrovers diskutierte Thema kommentieren. Der Begleitband zur Ausstellung bildet die gezeigten Objekte ab und vertieft das Thema durch weiterführende Essays und literarische Texte. Die Autorinnen und Autoren betrachten die Beschneidung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, gehen auf ihre Bedeutung in Islam und Judentum ein und analysieren nicht zuletzt die Debatte nach der Verkündung des Kölner Beschneidungsurteils im Sommer 2012. Mit Beiträgen von Yigal Blumenberg, Alfred Bodenheimer, Felicitas Heimann-Jelinek, Ilhan Ilkılıç, Cilly Kugelmann, Gerhard Langer, Thomas Lentes und Texten von Franz Kafka, Philip Roth, Kamal Ben Hameda und anderen.
Möcht' ich ein Österreicher sein
- 115 Seiten
- 5 Lesestunden


