Im Jahr 1997 spielt dieser Roman während der letzten Tage der britischen Herrschaft über Hongkong. Er präsentiert schillernde Figuren wie Schwester Rafael, Eduardo Lim, Victoria Phillips und Ivor Braddock, die alle in das pulsierende Leben der Handelsmetropole verwickelt sind, umgeben von Yakuza, Politikern und anderen Charakteren.
Harold Nebenzal Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Der Löwenkult
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Löwenkult - bk1504; Haffmans Verlag; Harold Nebenzal; Paperback; 1999
Café Berlin
- 570 Seiten
- 20 Lesestunden
Ende der Dreißigerjahre, in der pulsierenden Nacht von Berlin, wo Neoreklamen und Jazzmusik die Atmosphäre prägen: Daniel Saporta alias Salazar, ein Sepharde, der als Spanier lebt, ist der gefeierte Besitzer des Kaukasus Klub, einem renommierten orientalischen Cabaret. Hier bedient er eine genussfreudige Klientel, darunter auch hochrangige Nazis, die seine wahre Identität nicht ahnen. Saporta bietet erstklassige Speisen und Getränke, importiert Bauchtänzerinnen aus der Türkei, Armenien und Ägypten sowie schwarze amerikanische Saxophonisten und einen Mulattinnenchor aus Havanna. Im Jahr 1943 ist Saporta jedoch im Verborgenen. In seiner engen, unbeheizten Dachkammer beginnt er, seine Erlebnisse in Berlin niederzuschreiben, die ihn zur Flucht gezwungen haben. Er erinnert sich an die fiebrigen Tage im Kaukasus Klub und an seine Reisen in den Mittleren Osten, auf der Suche nach exotischen Tänzerinnen, die oft von grausamen Ritualen und sexueller Verstümmelung berichten. Im Zentrum seiner Erinnerungen steht seine Liebe zu Samira, die vom britischen Geheimdienst engagiert wurde, um in einer Spionageaffäre zu agieren, deren Erfolg davon abhängt, dass sie den perversen Neigungen eines Nazis nachgibt und ihn gleichzeitig aushorcht.