Giotto (gest. 1337) hat die Malerei gleich mehrfach neu erfunden. Schon früh in seinem Leben wurde er überregional berühmt. Seine Kunst ließ die Zeitgenossen den christlichen Glauben sinnlich intensiv erleben. Der wenig später einsetzenden Renaissance aber hat Giottos wandlungsreiches Werk die entscheidenden Wege gewiesen. Michael Victor Schwarz stellt höchst anschaulich dar, was wir über das Leben des Künstlers wissen, für wen er malte, was seine Bilder bezweckten und wie sich sein Werk zwischen Rom und Assisi, Padua, Florenz und Neapel entwickelte.
Michael Viktor Schwarz Bücher





Europäische Bild- und Buchkultur im 13. Jahrhundert
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Visuelle Kultur des 13. Jahrhunderts Die zwölf Beiträge des kunsthistorisch ausgerichteten Bandes bieten einen Einblick in aktuelle Forschungen zu Dynamiken und Charakteristika der visuellen Kultur des 13. Jahrhunderts. In Verbindung von Ideengeschichte und Detailanalyse wird ein facettenreiches Bild dieser innovativen Epoche entworfen. Der Band ist in drei große Schwerpunkte gegliedert: Zunächst werden allgemeinere, medienübergreifende Fragen behandelt. Es kommen unter anderem rezeptionsgeschichtliche Aspekte wie die im 13. Jahrhundert zu beobachtenden Veränderungen in der Darstellung von Emotionen zur Sprache. Der zweite Teil befasst sich mit der Intensität und Wirkung des regionalen und überregionalen Austauschs. Dieser hinterließ in der künstlerischen Entwicklung greifbare Spuren, deren Auswertung Rückschlüsse auf die Strukturen des für die europäische Entwicklung entscheidenden kulturellen Transfers zulässt. Die Beiträge des dritten Abschnittes sind wichtigen Phänomenen der Zeit gewidmet, zu denen das Aufkommen eines neuen Altartypus und bemalter Hornplatteneinbände sowie die zunehmende Verbreitung von Psaltern für Laien und Veränderungen in den Maltechniken zählen.
Die Mosaiken des Baptisteriums in Florenz
- 171 Seiten
- 6 Lesestunden
German
Grabmäler
Tendenzen der Forschung an Beispielen aus Mittelalter und früher Neuzeit
- 262 Seiten
- 10 Lesestunden