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Wolf Wondratschek

    14. August 1943
    Mittwoch
    Erde und Papier
    Das russische Mädchen und andere Erzählungen
    Im Dickicht der Fäuste. Vom Boxen
    Carmen, oder, Bin ich das Arschloch der achtziger Jahre
    Orpheus in der Sonne. Gedichte
    • Eine Sammlung der lange vergriffenen Gedichtzyklen von Wolf Wondratschek: Chansons und Liebeslieder, die emotional berühren und im Gedächtnis bleiben. Seine Gedichte sind viel gelesen, bewundert und oft kopiert und haben eine große Leserschaft begeistert.

      Orpheus in der Sonne. Gedichte
      5,0
    • Wolf Wondratscheks literarischer Band über das Boxen versammelt – in einer erweiterten Neuausgabe – alles, was der Autor zu diesem Thema geschrieben hat. Selbst großer Fan des Boxsports erzählt er in seinen Reportagen, Geschichten und Gedichten von Triumphen und Niederlagen, von der Intelligenz, der Technik und der Schlagkraft der besten Faustkämpfer. Und vom Schriftsteller als „einzigem Bruder des Boxers, dem Verbündeten seiner Einsamkeit“.

      Im Dickicht der Fäuste. Vom Boxen
      5,0
    • Das russische Mädchen und andere Erzählungen

      Erzählungen

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      „Wondratscheks Geschichten strahlen Gelassenheit aus, Grazie und Eleganz!“ DIE ZEIT Wie immer fängt alles sehr harmlos an: Eigentlich hatte der berühmte Chirurg nicht vorgehabt, aus seinem Ruhestand noch einmal in den Operationssaal zurückzukehren, aber dann erfährt er vom Schicksal eines russischen Mädchens. Diagnose: Wirbelsäulenschaden. Er operiert. Und er versucht sich vorzustellen, was einmal aus dem Mädchen werden wird. Wird es selber Ärztin, um anderen Menschen zu helfen? In seinem Erzählungsband Das russische Mädchen schreibt Wolf Wondratschek Lebensgeschichten. Sie zeigen Menschen, deren Leben sich gegen ihren Willen selbständig macht und sie bedroht – was jedem passieren kann, überall: einem Schriftsteller in Saint Tropez, einem Feuerwehrmann im Wiener Konzerthaus, einem russischen Mädchen, sogar einem glücklich verheirateten Ehepaar.

      Das russische Mädchen und andere Erzählungen
      4,0
    • Erde und Papier

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Zwischen Underground und Scheinwerferlicht – Unveröffentlichtes, Reportagen, Porträts und Storys John Lennon ist tot, und Wolf Wondratschek erinnert sich an eine Zeit, als vier Liverpooler das Grau der Welt in bunte Explosionen zersprengten. Renoir malt ein schlafendes Mädchen, aber er glaubt dem Maler nicht. In einer Kirche spricht er über Johann Sebastian Bach, in einer Erzählung mit einem, der zu Fuß nach China unterwegs ist. Warum ist die Pfeife, die Magritte gemalt hat, keine Pfeife? Aber der Rauchfangkehrer, der mit Gedichten von ihm vor seiner Tür steht, ist echt. Noch nie hat Wolf Wondratschek sich in Verlegenheit gefühlt, die Vernunft träumen und die Fakten tanzen zu lassen. Fremdes mit Nahem mischen, sich beim Staunen nicht stören lassen - das war und ist es, was sein Schreiben belebt. So entstehen jene Mischformen des Literarischen, die den Leser in „Erde und Papier“ überraschen.

      Erde und Papier
      4,0
    • Mittwoch

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein Roman, in dem Tausendundeine Nacht auf einen Tag fallen Ein Hundert-Euro-Schein geht im Laufe eines Tages – und dieser Tag ist ein Mittwoch – von Hand zu Hand, und Wolf Wondratschek tut nichts anderes, als die Personen, zu denen diese Hände gehören, vor unseren Augen lebendig werden zu lassen. Und der oder die kann ein Mechaniker, ein Friseur, eine Hure oder ein Boxer sein oder auch einer der vielen feinen Raucher, die sich in einem Tabakgeschäft versammeln. Auf diese Weise entsteht auf bewegende Weise und fern jeder Ideologie das Bild einer Menschheit, in der niemand für sich ist, sondern alle auf geheimnisvolle Weise mit allen verbunden sind.

      Mittwoch
      4,0
    • „Früher begann der Tag mit einer Schusswunde“ – mit dieser Sammlung kurzer Prosatexte schrieb Wolf Wondratschek sich in den Status eines Kultautors. Als radikaler, liebender, experimenteller Bohemien verfasste er Verse von lakonischer Eleganz und Gelassenheit."Über die Liebe spricht heute kein Lyriker so vertrauenswürdig wie Wolf Wondratschek." Der Spiegel"Seine Gedichte sind wie Schüsse in ein Herz, das für die starken Dinge des Lebens schlägt." Frankfurter Neue Presse„Es mag sein, dass von der deutschen Dichtung der siebziger Jahre nicht viel bleiben wird. Die Gedichte dieses Autors werden bleiben.“ Marcel Reich-Ranicki

      Die Einsamkeit der Männer. Carmen oder Bin ich das Arschloch der achtziger Jahre
      4,0
    • Die verrückten Briefe eines jungen Mannes, der die Liebe heilig spricht - und den Wahnsinn der Liebe. Und wie er liebt, der Verfasser der ›Kelly-Briefe‹, und was für Namen er für die Geliebte, der er schreibt, erfindet: sie ist seine Liebste, sein Liebes, sein einsamer Liebling, er nennt sie: mein Heuhaufen, mein Sommer, meine Nacht, aber auch: meine römische Straßendirne, Ungeheuer, Aprikosenkauende Pharaonin! Es sind die leidenschaftlichen, romantischen und gleichzeitig rücksichtslos verrückten Briefe eines jungen Mannes, der die Liebe heilig spricht und den Wahnsinn der Liebe. Eines Tages werden wir beide alt geworden sein, schreibt er, und nichts wird aufgebraucht sein von allem, was wir verschwendet haben. Während Patrick Süskind im ›Spiegel‹ »den besten Prosatext, den ich von Wondratschek kenne« bejubelte, verglich die ›Stuttgarter Zeitung‹ den Autor mit einem der größten Klaviervirtuosen: »Wondratschek schreibt so, wie Glenn Gould spielte.«

      Kelly-Briefe
      3,5
    • Der Friseursalon als Panoptikum. Eine furiose Erzählung über die Kunst des Haarschneidens, über Mozarts Perücke und eine Reihe von Sonderlingen, zu denen auch Thomas Bernhard gehört. Wondratschek beschreibt den Friseursalon als Ort der Verwandlung: Auf jeden Fall verlässt ihn keiner so, wie er ihn betreten hat.

      Mozarts Friseur
      3,5
    • Die weißen Jahre

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Kunst ist kein Beruf, es ist die Art, wie man einen Beruf ausübt.« Wolf Wondratschek Wolf Wondratschek unterhält sich mit Nelson Algren über Simone de Beauvoir, sitzt bei Steffi Grafs erstem Wimbledon-Finale auf der Pressetribüne, trifft in Mexiko John Huston, lässt sich von kochendem Nudelwasser zu Gedanken zu Rossini inspirieren, verbringt in Paris einen Tag mit Veruschka, schreibt über den Ruhm und die ungeheure Einsamkeit Rainer Werner Fassbinders und darüber, wie Mozart seiner Frau gegenüber die Nerven verlor. Die weißen Jahre versammelt brillante Reportagen, die den Dichter als öffentlichen Redner und ungestört Staunenden zeigen.

      Die weißen Jahre
      3,8