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Anja Zimmermann

    Il seno. Storia culturale di una parte politica del corpo
    Kunstgeschichte und Gender
    Die Literareon Lyrik-Bibliothek
    Brust
    • Brust

      Geschichte eines politischen Körperteils

      Obwohl als »sekundäres Geschlechtsmerkmal« bezeichnet, ist die weibliche Brust von primärem Interesse. Sie nährt, aber verführt auch, gilt als heilig oder verderbt – je nach Zeitalter und Kulturkreis, Kontext und Blickrichtung. An ihrer Einhegung und Tabuisierung wird der männliche Anspruch auf Kontrolle über den weiblichen Körper in vielfältiger Weise augenfällig. Frauenbrüste sind bis heute ein Politikum, wenn sie abseits von Sauna und FKK-Strand öffentlich gezeigt werden, und selbst ihre »haltlose« Sichtbarkeit unter der Kleidung wird als unziemliche Provokation empfunden. Anja Zimmermann untersucht diesen vieldeutig-vielseitigen Körperteil aus verschiedenen Perspektiven, immer aber mit politischer Fragestellung. Es geht um Kunst und Pornografie, um Moden und Geschlechternormen, um Mutterideal und Heteronormativität, um Body Positivity und Selbstbestimmung, Sexismus und Protest. Eine intensive Betrachtung der Bilder und Bedeutungen weiblicher Büsten, und tatsächlich: eine Befreiung!

      Brust
      4,3
    • Kunstgeschichte und Gender

      Eine Einführung

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der Zusammenhang zwischen Geschlecht und kultureller Praxis ist ein zentrales Thema der kulturwissenschaftlichen Forschung. Dieser Band bietet eine Einführung in die kunstwissenschaftliche Geschlechterforschung und behandelt relevante Themen wie Körper und Repräsentation, Kreativität und Genie, Ethnie und Geschlecht sowie Geschlecht und Medium. Die Methoden und Fragestellungen der letzten dreißig Jahre dienen als Grundlage für die aktuelle Diskussion. Der Inhalt umfasst zentrale Begriffe der kunstwissenschaftlichen Geschlechterforschung, darunter Geschlecht als kritische Kategorie und den kunsthistorischen Kanon. Weitere Themen sind Schwulen- und Lesbenforschung, Körpertheorien sowie die Autonomisierung des Aktbildes und Geschlechterdifferenz. Repräsentationskritik und das Verhältnis von künstlerischer Freiheit und sexueller Integrität werden ebenfalls behandelt. Zusätzlich wird der Mythos des „Ganzen Körpers“ thematisiert, ebenso wie die Ausbildung von Frauen zur Künstlerin und die Rolle von Technik und Material im Kontext von Geschlecht. Der Band bietet auch Einblicke in die Definition weiblicher „Hobbykunst“, Konfigurationen von Männlichkeit und Autorität sowie die Differenzen zwischen Ethnie und Geschlecht. Abschließend wird die dreifache Verleugnung farbiger Künstlerinnen und die Beziehung zwischen Geschlecht und Medium beleuchtet.

      Kunstgeschichte und Gender