Die Schrift erfinden
Beobachtungshilfen und methodische Ideen für einen offenen Anfangsunterricht im Schreiben und Lesen
- 193 Seiten
- 7 Lesestunden
Rare Book






Beobachtungshilfen und methodische Ideen für einen offenen Anfangsunterricht im Schreiben und Lesen
Rare Book
Mehr Bildungsgerechtigkeit ist in unserer Gesellschaft Konsens. Aber wir kommen diesem Ziel nicht näher. Mit zunehmender Spaltung der Gesellschaft wächst sogar die Ungleichheit der Bildungschancen. Eine gründliche Neuorientierung tut not. Dafür entwickeln die Autor*innen in sieben Kapiteln das Konzept einer Schule ohne Aussonderung. Sie beschreiben, was schief läuft, aber auch, was in den „Bildungskoffer“ gehört, den alle Kinder am Ende der KiTa-Zeit erworben haben und den später alle Jugendlichen beim Verlen der Regelschule gut gefüllt in ihr zukünftiges Leben mitnehmen sollten. Die Autor*innen sagen, welche Standards für Bildungsgerechtigkeit als Richtschnur der notwendigen Entwicklungsarbeit dienen können, und beschreiben, wie die „Traumschule“ aussieht, in die alle gerne gehen und die den Schüler*innen und Pädagog*innen zur Heimat wird.
In mehr als 60 Kapiteln werden Dimensionen von Lernen in der Schule umrissen: von Lerntheorien, Erziehungsstilen, Leistungstests, Bildungsinvestitionen und pädagogischer Forschung im Unterricht
Die AutorInnen: Ingo Baldermann, Heide Bambach, Gertrud Beck und weitere. Es geht darum, wie Kinderzeichnungen als „Fenster in die Welt des Denkens“ verstanden werden und wie sich der Ausdruck in Bildern mit dem Alter verändert. Zudem wird untersucht, welche Vorstellungen und Erfahrungen Kinder mit Zahlen in die Schule bringen und wie ihre Rechenstrategien im Unterricht fruchtbar gemacht werden können, im Spannungsfeld zwischen Erfindung und Norm. Interviews kindlicher Rechenversuche und Schülernotizen lockern die Inhalte auf. Ein weiteres Thema ist, wie Kinder in multikulturellen Klassen voneinander lernen, egozentrisches Verhalten abbauen und Konflikte durch Perspektivwechsel vermeiden können. Erwachsene spielen eine unterstützende Rolle in diesen Prozessen, die konkret anhand von Alltagssituationen illustriert werden. Dies sind nur drei von dreizehn Themen in einem praxisbezogenen Buch, das detaillierte Einzelszenen und Anregungen zur pädagogischen Reflexion bietet. Es zeigt, wie Kinder in einer veränderten Kindheit ihr Weltbild entwickeln und wie Lernen als aktive, konstruktive Leistung organisiert werden kann. Hans Brügelmann, Professor für Grundschulpädagogik, hat eine Vortragsreihe für Eltern organisiert, um die Notwendigkeit einer geduldigen Begleitung kindlichen Lernens zu verdeutlichen. Auch PädagogInnen finden wertvolle Einblicke. Libelle bringt die Texte in einem ansprechenden Buch heraus.
Handbuch politische Bildung in der Grundschule
Young Citizens Kinder im Grundschulalter sind Young Citizens - junge Bürgerinnen und Bürger. Sie nehmen durch zahlreiche Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld Machtstrukturen, Regeln und Handlungsmöglichkeiten wahr und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Dieser frühe Lernprozess kann im demokratischen Sinne unterstützt und gefördert werden. Im besten Fall werden dabei die Weichen für ein lebenslanges Interesse an politischer und gesellschaftlicher Teilhabe gestellt. Doch was genau macht politische Bildung in der Grundschule aus? Welche didaktischen Prinzipien sind von besonderem Interesse? Welche Bildungspotenziale können im Hinblick auf die verschiedenen Dimensionen des Lernens identifiziert werden? Dieses Handbuch stellt die theoretischen Grundlagen sowie die thematischen und didaktischen Aspekte von politischer Bildung für Young Citizens vor. Dazu gehört es auch, übergreifende Themen wie Klimawandel, Krieg und Frieden, Digitalisierung oder Diversität für die politische Bildung in der Grundschule fachwissenschaftlich zu erschließen und eine breite Palette von Methoden und Praxisbeispielen aufzuzeigen.
Beobachtungshilfen und methodische Ideen für einen offenen Anfangsunterricht im Lesen und Schreiben