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Sven Kuttner

    Buch und Bibliothek im Wirtschaftswunder
    Handel, Religion und Herrschaft
    Volksbibliothekare im Nationalsozialismus
    \"Die verspätete Bibliothek\"
    Das bibliothekarische Gedächtnis
    • Sven Kuttner beleuchtet in zehn Aufsätzen Akteure und Entwicklungslinien der Universitätsbibliothek der LMU München im 20. Jahrhundert. Einen umfangreicheren Themenschwerpunkt bildet dabei die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihre Folgen für die Universitätsbibliothek; dazu gehört auch die Suche nach NS-Raubgut. Ferner thematisiert der Autor die strukturelle Retardiertheit aufgrund des verzögerten Wiederaufbaus der vormals größten deutschen Hochschulbibliothek nach 1945 und ihre prekäre Existenz als Provisorium über zwei Jahrzehnte, deren Begleitumstände ihr mögliche Entwicklungschancen in der Nachkriegszeit raubten und die zentrifugale Entwicklung des Bibliothekssystems an der LMU fundamental beförderten. Nicht zuletzt steht mit Ladislaus Buzás einer der prägenden Akteure der Universitätsbibliothek im 20. Jahrhundert im Mittelpunkt der Betrachtung.

      \"Die verspätete Bibliothek\"
    • Volksbibliothekare im Nationalsozialismus

      Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster

      • 324 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Vom 28. bis 30. September 2015 fand die Jahrestagung des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte statt. Die Vorträge dieser Veranstaltung sind in dem vorliegenden Sammelband in überarbeiteter Form zusammengefasst. Der Fokus liegt auf den Handlungsspielräumen von Volksbibliothekaren unter den spezifischen Bedingungen des nationalsozialistischen Unrechtsregimes. Dabei wird untersucht, inwieweit ein staatliches Interesse an der ideologischen Aneignung öffentlicher Bibliotheken bestand und ob Bibliothekare bewusst die Integration in die Diktatur suchten, um sich Vorteile zu verschaffen oder aus politischer Überzeugung. Der Band bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und die Quellenlage und enthält acht biografische Annäherungen an bedeutende Volksbibliothekare. Zudem werden die besonderen Bedingungen des konfessionellen Büchereiwesens in zwei Beiträgen behandelt. Der Blick auf österreichische Protagonisten sowie die Verhältnisse in Dänemark während der deutschen Besatzung berücksichtigt die Aspekte der Anschluss- und Okkupationssituation.

      Volksbibliothekare im Nationalsozialismus
    • Am Beispiel von Pelzhandel, Ureinwohnermission und französischem Vorherrschaftsstreben umreißt die Arbeit die zentralen Strukturelemente der französisch-indianischen Beziehungen in Nordostamerika im frühen 17. Jahrhundert. Dabei steht nicht zuletzt das Problem von Fremd- und Eigenwahrnehmung im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses.

      Handel, Religion und Herrschaft
    • Buch und Bibliothek im Wirtschaftswunder

      Entwicklungslinien, Kontinuitäten und Brüche in Deutschland und Italien während der Nachkriegszeit (1949–1965). Herausgegeben von Sven Kuttner und Klaus Kempf

      • 306 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das Bibliothekswesen wie auch das Buchhandels- und Verlagsgewerbe sahen sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges mit einem bis dahin unbekannten Ausmaß der Zerstörung konfrontiert: Eklatante Bücher- und Lagerverluste, ausgebrannte Bibliotheksgebäude, Produktions- sowie Verkaufsstätten waren zu beklagen. Unter welchen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen sowie infrastrukturellen Rahmenbedingungen gelang der Wiederaufbau der Literaturversorgung über Bibliotheken und Buchhandel in Deutschland und Italien? Welche Rolle spielten dabei die unterschiedliche Strukturierung und Organisation des Buchhandels- und Verlagsgewerbes in den beiden Ländern? Ausgehend von den Ergebnissen der neueren buch- und bibliothekshistorischen Forschung zum 20. Jahrhundert, die sich in den letzten zehn Jahren nicht nur in der Bundesrepublik wesentlich zu einer Sozialgeschichte des Buch- und Bibliothekswesens entwickelt hat, analysieren die Beiträge des Bandes Bruch und Kontinuität der Nachkriegszeit im deutsch-italienischen Vergleich. In diesem Zusammenhang stehen vor allem Fragen nach den Handlungsspielräumen, Orientierungsmustern sowie Reflexions- und Diskursebenen im Zentrum des Erkenntnisinteresses. Buch und Bibliothek im Wirtschaftswunder vereint die ausgearbeiteten Vorträge der gleichnamigen deutsch-italienischen Tagung, die Anfang September 2016 auf Initiative des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte im Centro Italo-Tedesco per l'Eccellenza Europea der Villa Vigoni am Comer See stattfand.

      Buch und Bibliothek im Wirtschaftswunder