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Lyudmila Ulitskaya

    21. Februar 1943
    Lyudmila Ulitskaya
    Reise in den siebenten Himmel
    Daniel Stein
    Die Kehrseite des Himmels
    Die Erinnerung nicht vergessen
    Ein glücklicher Zufall und andere Kindergeschichten
    Jakobsleiter
    • Jakobsleiter

      Roman

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden

      So wurde noch nie über die russische Gesellschaft geschrieben Nach der Oktoberrevolution ziehen Jakow und Marussja mit ihrer kleinen Familie nach Moskau. Während Marussja der neuen Regierung vertraut, erkennt Jakow bald die Missstände und spricht sie offen an. Unter Stalin wird er nach Sibirien verbannt. Seine Frau lässt sich scheiden, auch der Sohn wendet sich von ihm ab, und seine Enkelin Nora sieht er nur einmal als Kind. Sie, die ein bewegtes Leben führen wird – Bühnenbildnerin, alleinerziehend, georgischer Geliebter – lernt ihren Großvater erst aus seinen Liebesbriefen an die Großmutter kennen. Angeregt durch den Briefwechsel ihrer Großeltern erzählt Ljudmila Ulitzkaja die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert aus unmittelbarer Nähe.

      Jakobsleiter
      4,5
    • Genja Pirapletschikow, der ohne Vater aufwächst und wegen seines Namens häufig verspottet wird, weiß wenig vom Glück. Erst, als die Nachbarskinder sein Talent entdecken, Tiere und Flugzeuge aus Papier zu basteln, wird Genja zum Baumeister und die Papierwunder werden zum gemeinsamen Spielzeug. Sechs wunderbare Geschichten von der russischen Meistererzählerin über kleine und große Momente, die ein Kinderleben erschüttern oder beglücken können. Mit Bildern von Wolf Erlbruch.

      Ein glücklicher Zufall und andere Kindergeschichten
      4,5
    • Die Erinnerung nicht vergessen

      Nach ›Die Kehrseite des Himmels‹ setzt Ulitzkaja ihre autobiografische Prosa in die Gegenwart fort | Ein eindrückliches Plädoyer für eine bessere Erinnerungskultur

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein eindrückliches Plädoyer für eine bessere Erinnerungskultur. Ulitzkaja setzt ihre autobiografische Prosa fort und thematisiert persönliche Notizen über Familie, Herkunft, Glauben und Körper. Sie beleuchtet drängende Fragen der Gegenwart, einschließlich politischer und ökologischer Herausforderungen sowie das Verhältnis von Individuum und Staat.

      Die Erinnerung nicht vergessen
      5,0
    • Die Kehrseite des Himmels

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In Russland leben, Russland verstehen. Nicht alle Menschen sind mit denaktuellen Entwicklungen in Putins Russland einverstanden. Zu ihnen gehört auch Ljudmila Ulitzkaja. In vierzig Texten verbindet sie ihre Familiengeschichte mit der Frage nach der Zukunft des Landes. Sie erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in Moskau, von den Menschen und Büchern, die sie liebt, und davon, wie sie zum Schreiben kam. Mit einer Offenheit, die überrascht und berührt, gewährt sie dem Leser Einblick in russische Alltagserfahrungen, die auch Fragen der Moral, Ethik und Religion umschließen.

      Die Kehrseite des Himmels
      4,2
    • Daniel Stein

      Roman

      • 484 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die authentische und lebensnahe Annäherung an die schillernde historische Figur des Pater Daniel Ljudmila Ulitzkaja folgt den Spuren Daniel Steins: Als Jude organisierte er die Flucht aus dem Ghetto einer Stadt in Weißrussland. Er war Dolmetscher bei der Gestapo, Partisan und Mitarbeiter des NKWD. Er konvertierte und ging nach Israel, wo er als Mönch eine Gemeinde nach dem Vorbild der ersten Christen gründete. 1998 starb er bei einem Verkehrsunfall – vermutlich ein Attentat. Ein bewegender Roman über die Menschen und die Liebe, über Geschichte und Religion. • Ausgezeichnet mit dem Aleksandr-Men-Preis

      Daniel Stein
      4,3
    • Reise in den siebenten Himmel

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Russland am Ende der Revolution. Der berühmte Gynäkologe Pawel Kukotzki will sich den allgegenwärtigen Zwängen des neuen Systems nicht unterordnen und flüchtet in die Rolle des verantwortungslosen Trinkers. Doch dann rettet er einer jungen Frau mit einer fast aussichtslosen Operation das Leben und verliebt sich in sie. Jelena zieht mit ihrer Tochter Tanja zu Pawel - und erhält am selben Tag die Nachricht vom Tod ihres Mannes. Das Gefühl, an seinem Tod mitschuldig zu sein, wird sie nie wieder verlassen. Über viele Jahre leben Pawel und Jelena in einer harmonischen Ehe. Es gelingt ihnen immer wieder, sich dem gierigen Griff des Sowjetregimes zu entziehen - bis eine schreckliche Auseinandersetzung ihr Glück zerstört. Vor dem Hintergrund eines halben Jahrhunderts russischer Geschichte erzählt dieses grandiose Epos von Schuld und Sühne, von Glück und Verzweiflung, von Leben und Tod.

      Reise in den siebenten Himmel
      4,2
    • Medea und ihre Kinder

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Jedes Jahr im April beginnt die „Familiensaison“. Bis zu zwanzig Verwandte haben Platz in Medeas großem Haus auf der Krim. Und von überall kommen sie, um dem Alltag zu entfliehen: aus Moskau und Taschkent, aus Litauen und Georgien. Medea Mendez, selbst kinderlos und über siebzig, ist zu ihrer Urmutter geworden. Mit Gleichmut, Güte und warmer Nachsicht begegnet sie dem bunten Treiben ihrer jungen Gäste, die sie immer wieder mit neuen Geliebten, Partnern und Kindern überraschen. Als sich ihre Nichten Nika und Mascha in den gleichen Mann verlieben und es für eine von beiden nur tragisch ausgehen kann, fühlt sich Medea an die Wunden des eigenen Lebens erinnert. Sie, die mit sechzehn die Rolle ihrer verstorbenen Mutter übernehmen und drei ihrer insgesamt dreizehn Geschwister großziehen mußte, hatte es nicht leicht - die Kraft, mit Unglücken und Enttäuschungen fertig zu werden, fand sie in sich selbst. Ljudmila Ulitzkajas Roman ist kurzweilige Sommergeschichte, Familiensaga und Porträt einer durch ihre heitere Weisheit beeindruckenden Frauengestalt. Mit spielerischer Leichtigkeit und einer feinsinnigen, ironischen Sprache schlägt die Moskauer Schriftstellerin immer wieder Brücken zwischen den großen Ereignissen des Jahrhunderts und den kleinen Leuten, den einfachen Dingen des Lebens.

      Medea und ihre Kinder
      4,1
    • Medea und ihre Kinder

      Roman | »Großherzig, tragisch und amüsant.« Die Zeit

      Ein Sommer auf der Krim Jedes Jahr im April herrscht wildes Chaos im Haus von Medea, wenn ihre Verwandtschaft aus aller Welt zu ihr auf die Krim strömt. Ljudmila Ulitzkajas beeindruckendes Epochengemälde zeigt die Halbinsel so, wie sie schon immer war: weltoffen und vielfältig. Ein Familienroman, der die unerschütterliche Hoffnung offenbart, Zerwürfnisse überwinden zu können. »Ein monumentaler Familienroman« Karl-Markus Gauß, Der Standard »Ulitzkajas Familienroman bietet wie nebenbei eine bittere Bilanz sowjetischer Geschichte.« Karl-Markus Gauß, FAZ »Die Vision eines toleranten Russlands, in dem Angehörige verschiedener Nationen und Kulturen wie in einer Patchworkfamilie zusammenleben.« Ulrich M. Schmid, NZZ »Der Roman führt auf der Krim Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammen, Menschen mit Leidenschaften und Macken, die Abenteuer erleben in den Tagen ihrer Begegnung, die sich aber einig sind in ihrer gegenseitigen Achtung und ihrem Interesse füreinander.« Cornelia Geißler, FR »Großherzig, tragisch, durchtrieben und amüsant.« Die Zeit

      Medea und ihre Kinder
      3,0
    • Das tragikomische Schicksal eines Anti-Don Juan, der sich der Verführung durch die Frauen nicht entziehen kann. Gut aussehend, höflich und sanftmütig ist er, ein Traum von einem Mann. Alles tut er den Frauen zu Gefallen - und sie lieben ihn. Alle. Warum also Nein sagen? Zu Matilda, die ihn als Knaben verführte, und zu all den anderen Frauen, die ihn brauchen? Ein wunderbarer Roman über die Liebe mit einem tragikomischen Helden, dem die wahre Liebe fehlt.

      Ergebenst, euer Schurik
      4,1
    • Alissa kauft ihren Tod

      Erzählungen

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Klug und warmherzig, voll Witz und Lakonie – Erzählungen von Ljudmila Ulitzkaja, der „Grande Dame der russischen Literatur“. (Zeit Online) Ljudmila Ulitzkaja beeindruckt mit diesem großen Erzählungsband: Eine Aserbaidschanerin und eine Armenierin überwinden in einer langjährigen Liebesbeziehung die Feindschaft ihrer Völker. Eine junge Moskauerin wird mit einem Iraker verkuppelt und findet ihr Glück im englischen Exil. Eine Frau verpuppt sich und wird zum Schmetterling. Ulitzkajas Alltagsgeschichten sind nie alltäglich, sie eröffnen immer neue Perspektiven. Was ist Schicksal, was Charakter? Welchen Einfluss haben wir auf das, was uns widerfährt? Von realistisch-brillanten Novellen über Szenen am Lebensende bis zu Biografien im Zeitraffer vervollkommnet sie ihre Meisterschaft, menschliche Schicksale erzählend zu verdichten.

      Alissa kauft ihren Tod
      4,0