bloß a gschicht. Originalausgabe. Bairisch-Hochdeutsch
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden






In München soll sich ein islamistischer Attentäter aufhalten. Ex-Polizist Robert Fallner erhält von der Sicherheitsfirma seines Bruders den Auftrag, den Mann dingfest zu machen. Als Belohnung sind zwei Millionen Euro ausgesetzt. Aber an der Sache ist was faul. Es gibt keinen offiziellen Auftraggeber, nur ein paar anonyme Hinweise. Da erreicht Fallner ein Brief mit einem noch viel heikleren Auftrag. Bald findet sich Fallner knietief im rechtsradikalen Milieu wieder. Hat es jemand auf ihn abgesehen?
Was an dem Abend, an dem der Junge erschossen wurde, genau passiert ist, kann keiner mehr sagen. War es Notwehr? Wo ist die Waffe des Jungen? Und warum kann sich keiner mehr an etwas erinnern? Fallner muss einfach mal raus aus München. Weg von dem toten Jungen, der ihn permanent in seinen Gedanken verfolgt. Es beginnt eine ziellose Reise durch Deutschland. Franz Dobler schafft es mit einem ihm eigenen Sound, das Porträt eines Polizisten im Zug nach nirgendwo zu zeichnen. Spannend, humorvoll und angenehm unangestrengt.
Matthias, Sohn bayerischer Kleinbauern, kriegt die Tollwut. Der Bauernhof seiner Eltern, in einem toten Winkel zwischen München und Dachau gelegen, wird zwangsversteigert, und das verkraftet er nicht. Mit dem Gewehr geht er auf den neuen Besitzer los und wird schließlich selbst zum Gejagten. Ein dummer Zufall zwingt ihn dazu, in die nahe, ihm verhasste Großstadt auszuweichen. Dort gibt es nichts für ihn. Nur eine offene Rechnung, die es zu begleichen gilt. 'Ich war dabei, mich in eins der Tiere zu verwandeln, die niemals richtig schlafen. Ich musste versprechen, nicht wegzulaufen, und bekam noch einen Kuss. Ich war im Paradies gelandet, ich musste nur aufpassen, dass ich nicht zu viel versprach.'
Ein vielseitiges Buch über Bier und die Welt, das ein Reisetagebuch, Politkommentar, Erzählung, esoterischen Leitfaden, Theaterdiskussion und Werkstattbericht vereint, angereichert mit vielen Bildern. Ein „Literatur-Anarchist“ mit Erfahrungen als Polizeireporter.
Auf des toten Mannes Kiste' versammelt Momentaufnahmen eines Fans, der sein Terrain neugierig erkundet: Es sind eher Abenteuer eines Greenhorns als Verlautbarungen eines wandelnden Musiklexikons. Auf Doblers Streifzügen tauchen amerikanische Klassiker wie Hank Williams oder Johnny Cash ebenso auf wie große Außenseiter (etwa Charlie Feathers und Hasil Adkins), aber auch Klischee-Zerstörer und Newcomer jenseits von kommerzialisiertem Nashville-Sound und karnevalesker deutscher Spaßkultur. Angereichert sind die einzelnen Beiträge mit Anekdoten und Zitaten, mit Persönlichem und Aktuellem – sei es das Ende einer Lieblingskneipe, der Tod des Vaters oder der Krieg in Jugoslawien. Sie sind verfaßt für all jene, zu deren musikalischen Grundnahrungsmitteln auf des toten Mannes Kiste auch die Melancholie eines Lovesick Blues und das Stampfen des Honky Tonk gehören. Und wie man weiß, stoßen inzwischen auch hierzulande immer mehr Leute zu dieser heterogenen Bande. Auch die Gastbeiträge von Eugene Chadbourne (über Nashville), Wiglaf Droste (über Kinky Friedman), Jonathan Fischer (über Black Country) und Ed Ward (über die Geschichte der Country Music), zahlreiche Abbildungen und das ausführliche Register unterstreichen die Aufforderung des Untertitels: Get Country & Rhythm!
Johnny Cash, der »Man in Black«, war bis zu seinem Tod im September 2003 eine der letzten großen Legenden des Showbusiness. Der Schriftsteller und Country-Experte Franz Dobler setzt der grenzübergreifenden Ikone mit seiner Biographie ein Denkmal. Cashs Leben wurde mit Joaquin Phoenix („Der Gladiator“) und Reese Witherspoon („Natürlich blond“) in den Hauptrollen verfilmt.
Beat kennt sich aus. Mit Musik. Und mit Frauen auch. Er hält sich mit drei Jobs über Wasser: Er kellnert, er schreibt Musikkritiken und er beliefert einen Pornoproduzenten mit Ideen. Aber sein Leben ist ein Chaos. Und was ist mit Monika? Beat muss den Überblick gewinnen. Er muss aufräumen.
Dancehall Stories sind Erzählungen, die beim Ausruhen nach dem Tanzen entstehen. Sie handeln von Liebe, Arbeit, Politik und merkwürdigen Träumen.