In den 1920er Jahren war vieles wagemutiger, unkonventioneller und exzessiver als heute. Keine Zeit hat so viel Glamour, Stil und Avantgarde hervorgebracht, und eine nie gekannte Experimentierlust erobert Bühnen, Kunstateliers, den Sport und so manches Schlafzimmer. Frauen machen den Flug- und Führerschein, sie greifen zur Filmkamera, sie designen eine neue Mode, sie rauchen und trinken und tanzen fröhlich am Abgrund. Thomas Bleitner stellt in diesem opulent bebilderten Band legendäre und unvergleichliche Frauen aus Film, Fotografie, Sport, Mode und Kunst vor, die in den 1920er Jahren in Berlin, Paris und New York alte Rollenmuster auf den Kopf stellten und damit für Furore sorgten. »Als die Frauen begannen, ihre Röcke zu kürzen und ihre Haare zu stutzen, war dies der größte Umbruch in der Geschichte der Mode der letzten hundert Jahre.« New York Vogue vom 1. Juli 1928
Thomas Bleitner Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
1. Januar 1966


Hamburgerinnen, die lesen, sind gefährlich
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Hanseatische Noblesse, norddeutsche Zurückhaltung und großbürgerliche Vornehmheit – das war lange Zeit fast alles, was man über Hamburgs Frauen zu sagen wusste. Dass viele der ach so braven Hansefrauen aber aufmüpfig, intellektuell unabhängig, zielstrebig und erfolgreich waren, ist weniger bekannt. Doch Verlegerinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen und viele andere kluge Frauen an der Alster zeigten sich seit jeher selbstbewusst und bewiesen mit ihrer Weitsicht, ihrem Mut und ihrer Begabung immer wieder, dass sie Herausforderungen annahmen, Ärgernisse provozierten und – ebenso wie die Männer – große Erfolge für sich reklamieren konnten.