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Mike Schmeitzner

    29. Juli 1968
    Der gespaltene Freistaat
    Der Fall Mutschmann
    Erwin Hartsch (1890-1948)
    Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte
    Von Macht und Ohnmacht
    Geschichte der Sozialdemokratie im Sächsischen Landtag
    • Der Fall Mutschmann

      Sachsens Gauleiter vor Stalins Tribunal

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Martin Mutschmann gehörte zu den mächtigsten Gauleitern des „Großdeutschen Reiches“ und war seit 1925 Gauleiter der sächsischen NSDAP. Ab 1933 war er Reichsstatthalter und ab 1935 Ministerpräsident in Sachsen. 1939 übernahm er zusätzlich den Posten des Reichsverteidigungskommissars. Noch Anfang 1945 feierte ihn die Presse als einen der „tatkräftigsten und fanatischsten Gefolgsmänner des Führers“. Nach dem Krieg versuchte Mutschmann, in den Westen zu fliehen, wurde jedoch am 16. Mai 1945 in Tellerhäuser von deutscher „Antifa“ verhaftet und der sowjetischen Besatzungsmacht übergeben. Seine Spur verlor sich im Dunkel der Geschichte. Die hier erstmals ausgewerteten sowjetischen Akten zum „Fall Mutschmann“ enthüllen brisante Details, darunter seine frühe Überstellung nach Moskau, die Suche nach einem Tribunal und das geheime Verfahren, das zu seiner Exekution Anfang 1947 führte. Die Akten bieten auch neue Einblicke in Mutschmanns Leben als Unternehmer und Gauleiter und beleuchten, wie Stalins Justiz nationalsozialistische Verbrechen ahndete. Zudem werden Fragen zum Moskauer Prozess im Vergleich zu anderen alliierten Verfahren sowie die Rolle von Mutschmanns Belastungszeugen und das Schicksal seiner Ehefrau Minna Mutschmann behandelt.

      Der Fall Mutschmann
    • Der gespaltene Freistaat

      Neue Perspektiven auf die sächsische Geschichte 1918 bis 1933

      • 500 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Über viele Jahrzehnte dominierte in der Geschichtsschreibung die Perspektive, dass die Jahre von 1918 bis 1933 letztlich das Scheitern der Weimarer Republik zeigten. Der Fokus lag auf den Ursachen, die zum Abgleiten Deutschlands in die NS-Diktatur führten, und das Urteil über die Weimarer Republik betonte deren Schwächen, insbesondere die politische Fragilität und die Instabilität der inneren Verhältnisse. Nach einem Jahrhundert hat sich dieses Bild jedoch dank neuer Forschungsergebnisse deutlich gewandelt. Eine Herangehensweise, die die schwierigen Ausgangsbedingungen nach dem verlorenen Krieg und den als erdrückend empfundenen Friedensvertrag berücksichtigt, schafft neue Maßstäbe für die Beurteilung der Prozesse und Ereignisse, die mit dem Aufbau der neuen demokratischen Staatsform einhergingen. Der Begriff des gespaltenen Freistaats hebt einen charakteristischen Grundzug hervor, der sich durch viele Sphären der damaligen Gesellschaft zog. Die in diesem Sammelband vereinten Aufsätze zielen darauf ab, einen neuen Zugang zur Bilanz der ersten zwölf Jahre des sächsischen Freistaates zu eröffnen. Mit repräsentativen Fallstudien aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wird aufgezeigt, wie vielgestaltig und teils widersprüchlich die Entwicklungen in der sächsischen Gesellschaft waren. Das Buch stellt eine qualitativ neue Stufe in der Historiographie über die Weimarer Jahre Sachsens dar und regt vertiefende regionale Stu

      Der gespaltene Freistaat
    • Die DDR als Diktatur des Proletariats

      Selbstverständnis und Kritik

      • 52 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Während sich die Bundesrepublik Deutschland als demokratischer Rechtsstaat verstand, bekannte sich die DDR offen zur »Diktatur des Proletariats«. Doch was verbarg sich tatsächlich hinter diesem Begriff? Und warum rechtfertigte die SED-Führung ihre Herrschaft mit einem Konzept, das nach Unterdrückung klang? Der Historiker Mike Schmeitzner verfolgt die Entwicklung des Begriffs »Diktatur des Proletariats« von seinen ursprünglichen Begründern Karl Marx und Friedrich Engels über Wladimir Iljitsch Lenin bis hin zu seiner Umsetzung in der DDR. Dabei zeigt er, wie die kommunistische Parteidiktatur den marxistischen Begriff als demokratische Alternative zur »bürgerlichen Demokratie« des Westens etablierte. Millionen DDR-Bürger erfuhren so, dass sie in der »höchsten Form der Demokratie« lebten – der Herrschaft der Arbeiterklasse.

      Die DDR als Diktatur des Proletariats