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Robert Bober

    17. November 1931
    Laissées-pour-compte
    Was gibt's Neues vom Krieg?
    Geschichten von Ellis Island oder wie man amerikaner macht
    Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen
    Berg und Beck
    • Berg und Beck

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Bücher, aus denen wir klüger hervorgehen, als wir waren, sind die wahrhaftig erzählten. Dies ist eines davon.« Jochen Jung in der ›Zeit‹ Marcel ist dreizehn. In Auschwitz hat er schwer verletzt eine Erschießungsaktion überlebt und wurde zum Liebling eines deutschen Offiziers. Jahre nach der Befreiung terrorisiert er im Waisenheim von Andrésy bei Paris die anderen Kinder. »In Auschwitz war ich frei. Da konnte ich die Hunde auf die Juden hetzen«, brüllt Marcel. Jude ist er selber, so wie die anderen im Heim. Sie alle sind Überlebende, allein zurückgeblieben mit Alptraumbildern im Kopf, teils wehrlos, teils selbst brutal geworden. Diese schwierigen Fälle zu betreuen ist zu Beginn der fünfziger Jahre die Arbeit von Joseph Berg. Er begleitet das Leben der Kinder, ihre Suche nach Normalität, begeistert sie für Jazz und die Marx-Brothers, Rollschuhfahren und die Tour de France und versucht, ihnen ein Stück normales Leben zurückzugeben. Dabei schreibt er Briefe an seinen verlorenen Freund Henri Beck, Briefe, von denen er weiß, daß sie niemals gelesen werden, denn auch Henri wurde im Zuge der großen Juden-Razzia in Paris verhaftet und deportiert.

      Berg und Beck
      4,0
    • Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in »Jules und Jim« – durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager für jüdische Kinder war. Auch wenn die Caféhausszene mit Bernard später gestrichen wird: der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurückkam, und Leizer, dem früh verstorbenen Stiefvater, verband. Bernard macht sich auf die Suche: nach seinen eigenen Ursprüngen, aber auch nach den Spuren einer verdrängten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris. In einer schlichten Sprache von unerhörter Eindringlichkeit hat Robert Bober ein Buch der Erinnerung geschrieben, in dem die große Geschichte und persönlichste Erinnerungen sich kreuzen und auf vielfältigste Weise ineinander laufen: lebendig und nostalgisch, traurig und lustig zugleich, wie die Bilder von Robert Doisneau.

      Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen
      3,5
    • Durch lyrische Prosa und reflektierende Inventare fängt die Erzählung die Erfahrungen von sechzehn Millionen Einwanderern ein, die zwischen 1890 und 1954 in Amerika ankamen. Perec erforscht, gestützt auf seine eigene tragische Vergangenheit, Themen wie Zufall, Exil und Identität und stellt Ellis Island als Symbol für Entfremdung und das Verlangen nach Zugehörigkeit dar. Dieses Werk hebt sich als eindringliche Meditation über die Erfahrungen von Einwanderern hervor und beleuchtet die Kämpfe gegen Intoleranz und Armut, die Menschen aus ihrer Heimat treiben.

      Geschichten von Ellis Island oder wie man amerikaner macht
      4,0
    • Was gibt's Neues vom Krieg?

      • 187 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Was gibt´s neues vom Krieg? - bk1460; Verlag Antje Kunstmann; Robert Bober; Paperback; 2006

      Was gibt's Neues vom Krieg?
      3,6
    • Laissées-pour-compte

      • 235 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Entre 1949 et 1964, dans l'atelier de couture de monsieur Albert, trois vestes sont boudées par des clients. Elles vont d'abord se languir dans l'atelier mais découvrir aussi qu'elles sont douées de pensée et de parole. Tout en s'interrogeant sur les raisons qui les ont mises dans cette situation, elles commentent ce qui se passe sous leurs yeux. Puis, chacune partira vers son destin.

      Laissées-pour-compte
      3,4