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Christoph Ransmayr

    20. März 1954

    Christoph Ransmayr ist bekannt für seine meisterhaft gestalteten Erzählungen, die oft in die Tiefen von Geschichte und Mythologie eintauchen. Sein Stil zeichnet sich durch eine reiche sprachliche Textur und tiefe Einblicke in das menschliche Dasein aus. Ransmayr erforscht Themen wie Erinnerung, Verlust und die Suche nach Identität in oft kargen und fremden Umgebungen. Seine Werke sind geprägt von einem starken Ortsgefühl und einem tiefen Verständnis menschlicher Bestrebungen.

    Christoph Ransmayr
    Arznei gegen die Sterblichkeit
    Der Ungeborene oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer
    Der fliegende Berg
    Im blinden Winkel
    Bericht am Feuer
    Egal wohin, Baby. Mikroromane
    • Cox aneb Běh času

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Román o tajemství času. Nejmocnější muž světa, čínský císař Čchien-lung, známý také jako Pán času, pozve slavného hodináře 18. století Alistera Coxe na svůj dvůr v Pekingu. Právě tam, v srdci Zakázaného města, má Angličan sestrojit hodiny, které by dokázaly měřit věčnost. Cox, který vidí příležitost uskutečnit svůj dávný sen a uctít památku své zesnulé milované dcery, se pouští do práce, i když ví, že úkol se nedá splnit. Román Cox aneb Běh času, oplývající bohatou imaginací a psaný barvitým jazykem, je strhujícím důkazem autorovy schopnosti proměnit poutavý příběh v působivé a intenzivní dílo. Nevypráví jen o setkání dvou mužů, z nichž jeden je izolován mocí a druhý žalem, ale především jde o hluboké zkoumání pomíjivosti a virtuózní ukázku toho, jak vyprávění samo může překonat čas.

      Cox aneb Běh času2025
    • Egal wohin, Baby. Mikroromane

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In "Egal wohin, Baby" erzählt Christoph Ransmayr siebzig Geschichten, die zu seinen Schwarz-Weiß-Fotografien gehören. Jedes Bild wird durch einen Mikroroman ergänzt, der die Flüchtigkeit des Moments mit Leidenschaft und Ironie einfängt. Ransmayrs Beobachtungsgabe und Sprachkunst verleihen den Texten hypnotisierende Schönheit.

      Egal wohin, Baby. Mikroromane2024
      4,5
    • Als ich noch unsterblich war

      Erzählungen

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wer in den zwölf weißen Bänden von Christoph Ransmayrs »Spielformen des Erzählens« nach dem klassischen Ton großer Erzählungen sucht, wird jene 13 Geschichten entdecken, die nun erstmals in einem Band versammelt sind. Die Entdeckungsreise führt von Irland in den Transhimalaya, aus dem oberösterreichischen Bergland zu den Bürgerkriegsschauplätzen Sri Lankas oder in die Sahara, in den Frieden afrikanischer Nebelwälder und ins Südchinesische Meer. Das Leben selbst bestimmt den verführerischen Rhythmus der Erzählungen, das Entstehen und die Vergänglichkeit, den Aufbruch in die Welt und die Heimkehr ins Vertraute. In Christoph Ransmayrs Worten, durch seinen scharfen Blick, verwandelt sich die Welt in eine, die farbenprächtiger, detailreicher und ein wenig größer zu sein scheint, als wir sie kennen. Inhaltsverzeichnis »Als ich noch unsterblich war«: Vorwort 12a 1 Als ich noch unsterblich war 2 Am See von Phoksundo 3 Der Sänger 4 Last Picture Show 5 Strahlender Untergang 6 Floßfahrt 7 Sarah Rotblatt, Schönheitskönigin 8 Mädchen im gelben Kleid 9 Arznei gegen die Sterblichkeit 10 Die dritte Luft 11 Die Verbeugung des Riesen 12 An der Bahre eines freien Mannes 13 Damen & Herren unter Wasser

      Als ich noch unsterblich war2024
      4,0
    • Cox - or, The Course of Time

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      The world’s most powerful man, Qiánlóng, the emperor of China, invites renowned eighteenth-century clockmaker Alister Cox to his court in Beijing. In the heart of the Forbidden City, Cox and his assistants are tasked with building machines that reflect the passage of time as experienced by both a child and a condemned man, capturing the myriad emotions tied to that journey. Navigating the complexities of a rigidly hierarchical society ruled by an almost god-like figure, Cox employs his expertise to fulfill the emperor’s desires. Ultimately, Qiánlóng, known as the Lord of Time, commissions a clock that measures eternity—a perpetuum mobile. Driven by the desire to honor his late daughter and aware of the daunting nature of the task, Cox begins his work. Meanwhile, the court, trapped in an endless summer, is rife with sinister gossip about the foreigners’ creation. The Englishmen grapple with their confinement in this gilded cage. Richly imagined and vividly recounted, this narrative showcases Christoph Ransmayr’s ability to weave a captivating tale infused with metaphorical and metaphysical depth. It transcends the mere meeting of two men—one isolated by power, the other by grief—offering profound insights into mortality and the power of storytelling to conquer time.

      Cox - or, The Course of Time2022
    • Unter einem Zuckerhimmel

      Klangbuch mit 1 CD und inkludiertem Download-Code

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      »Unter einem Zuckerhimmel« ist als opulentes Künstlerbuch mit Aquarellen von Anselm Kiefer im S. Fischer Verlag vor Kurzem erschienen. Diese hier versammelten Balladen und Gedichte hat Christoph Ransmayr gesprochen und zusammen mit Franz Hautzinger an der Trompete, Matthias Loibner an der Drehleier und dem Perkussionisten Peter Rosmanith zu einem Klangbuch vertont.

      Unter einem Zuckerhimmel2022
    • Der Fallmeister

      Eine kurze Geschichte vom Töten

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Nach den Bestsellern »Atlas eines ängstlichen Mannes« und »Cox oder Der Lauf der Zeit« erzählt Christoph Ransmayr in seinem Roman »Der Fallmeister« virtuos und mit großer Sinnlichkeit von menschlicher Schuld und Vergebung. Im tosenden Wildwasser stürzt ein Langboot die gefürchteten Kaskaden des Weißen Flusses hinab. Fünf Menschen ertrinken. Der »Der Fallmeister« , ein in den Uferdörfern geachteter Schleusenwärter, hätte dieses Unglück verhindern müssen. Als er ein Jahr nach der Katastrophe verschwindet, beginnt sein Sohn zu zweifeln: War sein jähzorniger, von der Vergangenheit besessener Vater ein Mörder? Die Suche nach der Wahrheit führt den Sohn des Fallmeisters tief zurück in die eigene Vergangenheit: Getrieben von seiner Leidenschaft für die eigene Schwester und der Empörung über das Schicksal seiner aus dem Land gejagten Mutter, folgt er den Spuren seines Vaters. Sein Weg führt ihn durch eine düstere, in Kleinstaaten zerfallene Welt. Größenwahnsinnige Herrscher ziehen immer engere Grenzen und führen Kämpfe um die Ressourcen des Trinkwassers. Bildmächtig und mit großer Intensität erzählt Christoph Ransmayr von einer bedrohten Welt und der menschlichen Hoffnung auf Vergebung.

      Der Fallmeister2021
      3,4
    • Xenia Hausner zählt zu den wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der schmuckvolle Band fokussiert auf den Aspekt der Inszenierung, den alle ihre Werke auszeichnen. Beginnend mit den frühen Arbeiten aus den 1990er-Jahren bis zur bewegenden Exiles-Serie entführt das Buch in eine weibliche Welt voller geheimnisvoller Beziehungen. Hausners Malerei hat ihren Ausgangspunkt in der Fotografie. Die Künstlerin konstruiert vorab räumliche Settings in ihrem Atelier und hält ähnlich einem Filmstill einen Ausschnitt darin fest. Übersetzt in Malerei erzeugen ihre Bilder ein dramaturgisches Spannungsmoment, bei dem alles darauf zu drängen scheint, dass dem Gezeigten ein nächstes Bild folgen muss, um dessen Rätsel zu enthüllen. Über das Inszenierte in ihren Werken – die gemalte festgehaltene Lüge – erfahren wir die Widersprüche unserer Existenz und finden den Gegenentwurf zu einer von Männern dominierten Bildsprache.

      Xenia Hausner. True Lies2020
    • Arznei gegen die Sterblichkeit

      Drei Geschichten zum Dank

      Neben seinen großen Romanen erkundet Christoph Ransmayr in einer losen Reihe von in Leinen gebundenen Bändchen »Spielformen des Erzählens«. Christoph Ransmayr verwandelt Erinnerungen in Erzählungen und bedankt sich mit diesen Geschichten für die Auszeichnungen nach seinem großen Erfolg »Cox oder Der Lauf der Zeit«. Wir erleben den Schriftsteller in drei Reden sehr persönlich, fast privat. Zugleich bezieht er vehement Stellung gegen Barbarei, Populismus und Ignoranz. In »Arznei gegen die Sterblichkeit« fügt er seiner Reihe »Unterwegs nach Babylon«, nach der Bildergeschichte, der Tirade, dem Duett und vielen anderen, die Danksagung als eine weitere Spielform des Erzählens hinzu. Ein Junge schlägt den Fußball aus dem Morast eines Spielfeldes und schießt ein fatales Eigentor. Ein Mädchen im gelben Kleid schleppt einen schweren Wasserkanister durch eine afrikanische Einöde. Ein Vater kämpft verzweifelt um die Wiederherstellung seiner Ehre.

      Arznei gegen die Sterblichkeit2019
      3,7
    • Ein Leben auf Hooge

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      In seinem zeitlosen Text schildert der Schriftsteller Christoph Ransmayr die Hallig Hooge, ihre Gezeiten und den Himmel, ihre Bewohner und deren Probleme, die Warften und Weiden, die Seehundbänke und Touristen. Und wie er in Worten, so erzählen die eindringlichen Bilder von Frank Siemers von Melancholie und Beständigkeit. Wandelbares Leben und ewige Natur, eingefangen in den Texten und und Bildern dieses wunderschönen Buches über ein einzigartiges, liebenswürdiges Eiland.

      Ein Leben auf Hooge2018
    • Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann. Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.

      Cox oder der Lauf der Zei2016
      3,7
    • Gerede

      Elf Ansprachen

      • 97 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der zehnte Band der »Spielformen des Erzählens« in edler Leinen-Ausstattung: Christoph Ransmayr rühmt und dankt, fragt und kämpft. »Die Verwandlung von etwas in Worte gehört zu den vielfältigsten und ungeheuerlichsten Verwandlungen, die in unserer Welt möglich sind.« Davon spricht Christoph Ransmayr in seinen Reden und erinnert uns, dass es oftmals gerade das Kindhafte, Gefährdete, Archaische oder traumatisch Verletzte an der Poesie ist, das Unbändige, Wahnsinnige an Prosa und Drama, das uns bewegt, fesselt oder überwältigt. Zu den vornehmsten Möglichkeiten der Literatur zählt Ransmayr dabei die Förderung der Vorstellungskraft durch das Erzählen vom tatsächlichen Leben des Einzelnen, um so gegen Dogma und Klischee, die Voraussetzungen aller Barbarei, zu immunisieren und darin vielleicht sogar eine Ahnung von Glück zu finden.

      Gerede2014
      3,7
    • Bericht am Feuer

      Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das Geheimnis des Erzählens - Zum Werk von Christoph Ransmayr. Christoph Ransmayr erzählt in einem langen Gespräch von den Wegen seines Schreibens. Ins Innere seiner Geschichten folgen ihm drei seiner Übersetzer und zwei Wissenschaftler, die mit der Herausgeberin Insa Wilke über sein Werk gesprochen haben. Sie erzählen davon, welche eigenen Vorstellungswelten sich auf den imaginären Reisen geöffnet haben. So entsteht in den mündlichen und schriftlichen Korrespondenzen ein Buch über die Rätselhaftigkeit der Materie und die Erkundung der Welt im Schreiben, gewidmet einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwartsliteratur. Eine Einladung, sich auf den Weg zu machen ins Unbekannte. »Schreiben gleicht manchmal dem Weg in die Wildnis: Da wie dort öffnen sich scheinbar grenzenlose, menschenleere Räume, in denen es aber nur wenige gangbare Wege gibt.« (Christoph Ransmayr)

      Bericht am Feuer2014
      4,0
    • Unterwegs nach Babylon – Spielformen des Erzählens lautete der Titel der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2012. Der Weg, die Reise und die Sprache sind programmatisch miteinander verbunden. In den Werken von Christoph Ransmayr und Raoul Schrott wird die Verbindung von Reisen, Erfahren, Wissen und Poesie thematisiert. Reisen, der Abschied von der Heimat, die Begegnung mit dem Fremden, die Überschreitung von Grenzen und die Rückkehr sind eng mit der Vorstellung vom Menschen verknüpft, ebenso wie die Sprache und der poetische Ausdruck des Erlebten. Für Ransmayr haben Geschichten kein zeitloses Leben, sondern ein Eigenleben, das sie letztlich auch verschwinden lässt. Geschichten können menschliche Leben überdauern und auf Zeiten verweisen, die über biographische Dimensionen hinausgehen; sie erinnern an Tote und erzählen für Ungeborene, sind jedoch nicht ewig. Raoul Schrott gilt als legitimer Vertreter einer Archäologie der Literatur und Kultur, die sich mit den Anfängen und Ursprüngen der Kultur beschäftigt. Trotz heftiger Kritik verteidigt er seinen universellen Ansatz gegen die moderne Spezialisierung. Schrott sucht ständig nach versunkenen Orten, Sprachen und Geschichten, die uralten Traditionen entstammen, die weit älter sind als die Grundlagen der nördlichen europäischen Kultur.

      Unterwegs nach Babylon : Spielformen des Erzählens2013
    • Atlas eines ängstlichen Mannes

      • 455 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ein großer erzählter Weltatlas. Christoph Ransmayrs ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung. »Ich sah…«, so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: In den Schatten der Vulkane Javas, an die Stromschnellen von Mekong und Donau, ins hocharktische Packeis und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episode um Episode zu einem Weltbuch, das in Bildern von atemberaubender Schönheit Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert.

      Atlas eines ängstlichen Mannes2012
      4,1
    • Zwei Schriftsteller, eine Erzählung: Christoph Ransmayr und Martin Pollack führen an drei Geschichten aus Polen eine besondere Spielart des Erzählens vor: das Duett. Ein Jäger, der seinem Gott vorwirft, daß er den Wolf erschaffen hat; ein hingerichteter Held und Heiliger, der sich als unschuldiger Tor erweist, und ein Nachkomme, der die apokalyptische Geschichte seines Volkes überwinden soll: Vor dem Hintergrund der polnischen Zeitgeschichte erzählen Christoph Ransmayr und Martin Pollack gemeinsam vom Drama des Menschen. Mit dem Duett, der neuesten seiner Spielformen des Erzählens, die seit 1997 bei S. Fischer in loser Folge und eleganter Ausstattung erscheinen, stellt Christoph Ransmayr die Zweistimmigkeit in eine Reihe, in der er bereits Bildergeschichte, Festrede, Schauspiel, Monolog, Verhör und Tirade als Möglichkeiten des Erzählens vorgeführt hat.

      Der Wolfsjäger. Drei polnische Duette2011
      3,8
    • Odysseus, Verbrecher.

      Schauspiel einer Heimkehr

      • 115 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Odysseus kehrt aus dem Krieg um Troja nach jahrelangen, von Gier, Lust und Ehrgeiz bestimmten Umwegen als Schiffbrüchiger heim und erkennt sein Land nicht mehr: Ithaka scheint während herrenloser Jahre im Chaos versunken. Der Heimkehrer, der den Waffen abgeschworen hat, will als Prophet des Friedens die alte Ordnung wiederherstellen und wird am Abgrund zwischen seinen Sehnsuchtsbildern und der Wirklichkeit erneut zum Schlächter.

      Odysseus, Verbrecher.2010
      3,6
    • Damen & Herren unter Wasser

      Eine Bildergeschichte nach 7 Farbtafeln von Manfred Wakolbinger

      Christoph Ransmayrs »Spielformen des Erzählens«. Eine Bildergeschichte mit Unterwasserfotografien von Manfred Wakolbinger. Ist es das Paradies, was uns erwartet? Ist es die Hölle? Sieben ›Damen & Herren unter Wasser‹ erleben beides: des einen Himmel ist des anderen Inferno. In der neuesten seiner »Spielformen des Erzählens«, die seit 1997 bei S. Fischer in loser Folge und gleicher Leinen-Ausstattung erscheinen, stellt Christoph Ransmayr die »Bildergeschichte« in eine Reihe, in der er bereits »Festrede«, »Tirade« oder »Verhör« als Varianten einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa vorgeführt hat. Diesmal erzählt er zu den Unterwasserfotografien von Manfred Wakolbinger die Verwandlungsgeschichten von sieben, allein durch ihre Wasserscheu verbundenen Damen und Herren, die sich eines Tages als Meerestiere in der Tiefsee wiederfinden.

      Damen & Herren unter Wasser2007
      3,4
    • Der fliegende Berg

      Roman

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Christoph Ransmayrs epischer Roman über die Suche nach dem vermeintlich letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Den Geschichten dieses Erzählers zu folgen, bedeutet beispielsweise am Gipfel des Everest die atlantische Brandung zu hören. ›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.

      Der fliegende Berg2006
      4,2
    • Neben seinen großen Romanen erkundet Christoph Ransmayr in einer losen Reihe von in Leinen gebundenen Bändchen »Spielformen des Erzählens«. In den ›Geständnissen eines Touristen‹ hat Christoph Ransmayr Gespräche, die im Interesse von Journalen wie »Der Spiegel«, »Neue Zürcher Zeitung«, »New York-« und »London Times«, »Corriere della Sera« oder »Le Monde« geführt wurden, in ein fiktives Verhör verwandelt, in dem nach Geschichte und Abenteuer, Politik, Literatur, Kritik, auch dem Verschwinden gefragt wird. Und stets antwortet ein Autor, der nicht als Schriftsteller oder Dichter sprechen will, sondern lieber als Durchreisender, ja als gelassener, zorniger – oder ratloser Tourist. »Wer fragt, will Geschichten hören. Wer antwortet, erzählt. Erzählen erfordert Vorstellungskraft, Mitgefühl, fordert das auch von Lesern und Zuhörern – und Rohheit, politische oder religiöse Dummheit, Dogmatismus sind zum Teil ja auch ein ungeheurer Mangel an Vorstellungskraft.« Die ›Geständnisse eines Touristen‹ setzen die Reihe der »Spielformen des Erzählens« fort, in der »Eine Bühne am Meer«, »Tirade«, »Verhör« und »Schauspiel einer Heimkehr«, »Bildergeschichte«, »Duett« und »Ansprachen« Varianten einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa entwerfen.

      Geständnisse eines Touristen2004
      3,7
    • Neben seinen großen Romanen erkundet Christoph Ransmayr in einer losen Reihe von in Leinen gebundenen Bändchen »Spielformen des Erzählens«. Vom Erzählen erzählen. In der ›Verbeugung des Riesen‹ verwandelt Ransmayr Gefährten und Freunde in Gestalten seiner Erzählungen – unter ihnen der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Philosoph Karl Markus Michel, der Theaterdirektor Claus Peymann und – als Weggefährte im Tiefschnee des westlichen Himalaya – auch der Nomade Reinhold Messner. Virtuos und mit manchmal verblüffender Ironie führt Ransmayr dabei vor, wie sich das Nachdenken über Literatur wieder in Geschichten verwandelt. »Die Verbeugung des Riesen? wiederholte eine der beiden Dichterinnen aus Chung Wan und sah meinem Freund in die Augen, kreuzte die Arme vor der Brust und verbeugte sich - lächelnd, anmutig, leicht.« ›Die Verbeugung des Riesen. Vom Erzählen‹ setzt diese Reihe der »Spielformen des Erzählens« fort, in der unter anderem eine »Tirade«, ein »Verhör«, eine »Bildergeschichte«, ein »Duett« und »Ansprachen« erschienen sind.

      Die Verbeugung des Riesen2003
      3,7
    • Neben seinen großen Romanen erkundet Christoph Ransmayr in einer losen Reihe von in Leinen gebundenen Bändchen »Spielformen des Erzählens«. In »Der Ungeborene« kreuzen sich die künstlerischen Wege von Christoph Ransmayr und Anselm Kiefer. Anselm Kiefer - Ein Meister aus Deutschland? Der Bibliothekar, ja Prophet des Bleis? Oder ein Freund der Leichtigkeit, des Klatschmohns und der Rosen? Maler und Bildhauer der Barbarei? Missionar der Vergänglichkeit? Admiral bleierner Flotten und Geschwader? Reisender durch alle Welten? ... Ach, mit wie vielen Namen hat man diesen Mann aus dem badischen Donaueschingen in den Jahren seines wachsenden Ruhmes, seines Weltruhms schließlich, schon bedacht, mit wie vielen Ehrungen, Schmähungen und immer neuen Namen ... Christoph Ransmayr ist im Spätsommer des Jahres 2000 und im folgenden Frühjahr einer Einladung Kiefers gefolgt und hat ihn auf La Ribaute, einer zur Bastion und gläsernen Kolonie der Kunst umgestalteten stillgelegten Seidenfabrik im Süden Frankreichs, besucht. Ransmayr hat auf La Ribaute viele von den alten Namen wiederentdeckt, vergessene, längst abgelegte - und auf einem nächtlichen Spaziergang mit Kiefer einen neuen gefunden: Der Ungeborene.

      Der Ungeborene oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer2002
      3,9
    • "The Austrian writer Christoph Ransmayr has contributed an inspired literary investigation of the work and life of this artist living near the French village of Barjac. He takes us through La Ribaute, the artist's studio compound, past glass houses and leaden installations, through poppy fields and dense scrub, through underground passages and containers filled with pictures and sculptures. Meanwhile, the photographer Thomas Flechtner has captured fleeting visual impressions of this creative terrain. Markus Bruderlin, Mark Rosenthal and Katharina Schmidt, each with a deep knowledge of Anselm Kiefer's work, have provided illuminating introductions to the individual chapters that go to make up this detailed compendium which, focusing on four major areas of Anselm Kiefer's work, offers the reader an insight into the specific emblematics used by this artist as well as into the process of his pictorial production and the many-faceted nature of his artistic output."--Jacket

      Anselm Kiefer, The Seven Heavenly Palaces 1973-20012001
      4,6
    • Diese Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 1997 bildet den Auftakt einer außergewöhnlichen Reihe: der »Spielformen des Erzählens«. »Eine Bühne am Meer«, so nennt Christoph Ransmayr diese Form dieses Erzählens. »Tirade«, »Verhör« und »Schauspiel einer Heimkehr«, »Bildergeschichte«, »Duett« und »Ansprachen« werden als Varianten einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa folgen. »Blauwale! Waren es fünf? Sieben? In Baltimore und in anderen Küstendörfern an der Roaringwater Bay und der Dunmanus Bay sprach man später sogar von einem Dutzend Blauwalen, die unter den Fontänen ihrer Atemluft und an turmhohen schwarzen Klippen vorüber dem offenen Atlantik entgegenzogen.«

      Die dritte Luft, oder Eine Bühne am Meer1997
      3,9
    • Die Erfindung der Welt

      Zum Werk von Christoph Ransmayr

      Spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane Die letzte Welt (1988) und Morbus Kitahara (1995) zählt Christoph Ransmayr zu den wichtigsten und international renommierten deutschsprachigen Schriftstellern der jüngeren Generation. Seine Bücher werden im In- und Ausland intensiv gelesen und diskutiert und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Der vorliegende Band enthält Interpretationen und Analysen namhafter Kritiker und Wissenschaftler, eine ausführliche Forschungsbibliographie sowie Texte und Reportagen von Christoph Ransmayr selbst. Jedes Buch Ransmayrs wird gründlich vorgestellt und von Kennern des Werkes kommentiert. Die meisten Beiträge wurden für den vorliegenden Band geschrieben und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht. Hinzu kommen etliche Aufsätze über Christoph Ransmayr, die erstmals in deutscher Sprache vorgelegt werden.

      Die Erfindung der Welt1997
      2,5
    • Der Weg nach Surabaya

      Reportagen und kleine Prosa

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Christoph Ransmayr begann seine literarische Arbeit als Kulturredakteur und Reporter. Er schrieb seine ersten Artikel für die österreichische Monatszeitschrift Extrablatt, später für Merian oder Geo, und vor allem für TransAtlantik. Aus der großen Zahl dieser Arbeiten hat Ransmayr jetzt die wichtigsten Stücke ausgewählt und mit sechs Beispielen kleiner Prosa zur vorliegenden Sammlung zusammengefaßt. Der Weg nach Surabaya zeichnet damit auch eine schriftstellerische Entwicklungsgeschichte nach, den Aufbruch eines großen Autors. Ob Ransmayr in seinen Reportagen vom Bau der Staumauern von Kaprun erzählt, von Häftlingskolonnen und Zwangsarbeit inmitten österreichischer Idyllen, von einer Wallfahrt zur letzten Kaiserin Europas und dem mühsamen Leben auf den Halligen des Nordfriesischen Wattenmeeres - oder ob er den Leser seiner kleinen Prosa in das Labyrinth von Knossos versetzt, auf die Ladefläche eines Lastwagen in Ostjava oder in die erloschene Pracht der indischen Ruinenstadt Fatehpur: stets verbindet er die scheinbare Leichtigkeit seines Erzählens mit einem wachen Blick für die Gegenwart und einer seltenen sprachlichen Perfektion.

      Der Weg nach Surabaya1997
      3,8
    • Poslední svět

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nejvýznamnějším dílo Christopha Ransmayra. Hlavní postava románu, Cotta Maximus Messalinus, se z císařského Říma vydává po stopách Publia Ovidia Nasa do jeho vyhnanství ve vzdálené Tomidě, železném městě na březích Černého moře. Cotta chce najít údajně mrtvého básníka a objevit jeho snad ztracené dílo Metamorphoses. Zároveň uniká z totalitního spořádaného světa do mýtické divoké říše na okraji, či dokonce za hranicemi civilizace. Hledání básníka se stává balancováním mezi rozumem a bláznovstvím, při němž jedinou jistotou zůstává neustálá proměna v duchu Ovidiova díla: Nikomu nezůstane jeho podoba. Spolu s ostatními obyvateli Tomidy prožívá Cotta postupný rozklad železného města. Apokalypsa, kterou ve svých vyprávěních vykreslil Ovidius, se v jejich světě naplňuje. Každý z obyvatel Tomidy nese jméno jednoho z hrdinů Ovidiových příběhů a spolu se jménem i osud bohů a lidí antických bájí. Ransmayrův Poslední svět je postmoderním místem-nemístem, v němž se antika prolíná se současností a mýtus se skutečností.

      Poslední svět1996
      4,0
    • Morbus Kitahara

      Roman

      • 439 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In einem verwüsteten Kaff im Schatten des Hochgebirges begegnen sich drei Menschen: Bering, der »Schreier von Moor«, Ambras, der »Hundekönig«, und Lily, die »Brasilianerin«. Sie sind Gefangene ihrer Zeit und versuchen, aus dem Labyrinth einer mörderischen Nachkriegswelt zu entkommen. Der »Friede von Oranienburg« bezeichnet nicht den Wiederaufbau, sondern eine Ära der Sühne und Rache, in der die Besiegten aus den Ruinen ihrer Städte zurückkehren sollen. Ambras, ein ehemaliger Lagerhäftling, wird Verwalter des Steinbruchs, in dem er einst litt, und lebt mit einem Rudel verwilderter Hunde in der Villa Flora. Lily, die Grenzgängerin zwischen den Besatzungszonen, träumt von Frieden und lebt in den Ruinen eines Strandbades, wo sie an manchen Tagen als Scharfschützin Jagd auf ihre Feinde macht. Bering, der Schmied von Moor, verlässt sein Haus und wird zunächst Fahrer des Hundekönigs, dann dessen bewaffneter Leibwächter. Doch ein rätselhaftes Leiden am Auge, »Morbus Kitahara«, bringt ihn dazu, die allmähliche Verfinsterung seines Blicks zu erkennen. In dieser düsteren Welt kämpfen die drei um ihre Identität und ihr Überleben.

      Morbus Kitahara1995
      4,0
    • Christian Bommarius wurde 1958 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Germanistik war er Korrespondent der Deutschen Presseagentur unter anderem beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Seit 1997 ist er leitender Redakteur der «Berliner Zeitung». 2004 erschien «Wir kriminellen Deutschen».

      Kursbuch Heft 114: Todesbilder1993
    • Posljednji svijet

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Roman o rimskom pjesniku Publiju Ovidiju Nazonu, kojeg je car August prognao iz Rima u Tome, grad na obali Crnog mora.

      Posljednji svijet1990
    • Die letzte Welt

      Roman

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Christoph Ransmayrs großer Roman ist ein Klassiker der deutschen Gegenwartsliteratur. ›Die letzte Welt‹ ist ein phantastisches Spiel um die Suche nach dem verschollenen römischen Dichter Ovid und einer Abschrift seines Hauptwerks, der legendären ›Metamorphosen‹. Christoph Ransmayrs Roman ›Die letzte Welt‹ wurde von der Kritik gefeiert wie kaum ein anderer - er wurde zu einem Bestseller und in 29 Sprachen übersetzt. Der Roman, der an Schauplätzen in Rom und am Schwarzen Meer Antike, Gegenwart und Zukunft zusammenfließen lässt, folgt den Spuren des römischen Dichters Ovid, der im Jahr 8 n. Chr. nach Tomi am Schwarzen Meer verbannt wurde. ›Die letzte Welt‹ erzählt von der abenteuerlichen Reise eines römischen Freundes von Ovid, der auf der Suche nach dem verschwundenen Dichter und seinem verschollenen Werk der ›Metamorphosen‹ immer tiefer in eine rätselhafte Welt der Bilder, Figuren und wunderbaren Begebenheiten gerät - und sich in eine Romanfigur verwandelt.

      Die letzte Welt1988
      3,9
    • Im Zentrum dieses vielschichtigen Abenteuerromans steht das Schicksal der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition der »Payer-Weyprecht-Expedition«, die im arktischen Sommer 1872 in das unerforschte Meer nordöstlich des sibirischen Archipels Nowaja Semlja aufbricht. Das Expeditionsschiff wird bald - und für immer - vom Packeis eingeschlossen. Nach einer mehr als einjährigen Drift durch alle Schrecken des Eises und der Finsternis entdeckt die vom Skorbut geplagte Mannschaft eine unter Gletschern begrabene Inselgruppe am Rande der Welt und tauft sie zu Ehren eines fernen Herrschers »Kaiser-Franz-Joseph-Land«. Einer der letzten blinden Flecke ist damit von der Landkarte der Alten Welt getilgt.Parallel zum Drama dieser historischen Expedition erzählt Ransmayr die Geschichte eines jungen, in Wien lebenden Italieners namens Mazzini, der mehr als hundert Jahre später zum besessenen Sammler aller hinterlassenen Zeugnisse und Dokumente der »Payer-Weyprecht-Expedition« wird und schließlich ins Eismeer aufbricht, um als Passagier eines norwegischen Forschungsschiffes die Entdeckung des »Franz-Joseph-Landes« nachzuvollziehen. Aber im Verlauf seiner Recherchen zur polaren Entdeckungsgeschichte gerät Mazzini immer tiefer in die arktische Gegenwart und verschwindet schließlich, ein Schlittenreisender, in den Gletscherlandschaften Spitzbergens.

      Die Schrecken des Eises und der Finsternis1984
      4,0
    • Strahlender Untergang

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Christoph Ransmayrs erste poetische Arbeit, 1982 in rhythmischer Prosa geschrieben, erzählt mit grimmiger Ironie vom Verschwinden des Herrn der Welt, des Menschen. Als Proband - Held oder Opfer? - einer Neuen Wissenschaft, die nur noch Verwüstung betreibt und nichts mehr herzustellen vermag als die Organisation des Verschwindens, wird dieser Herr im Rahmen eines Entwässerungsprojekts der Sahara ohne Wasser und Lebensmittel in einem Terrarium ausgesetzt und seinem Untergang überlassen. Während er zwischen Dünen und Geröll dem Tod durch Verdursten entgegentaumelt, belehrt ein anonymer Vertreter der Neuen Wissenschaft eine akademische Delegation in der Oase Bordj Moktar, dass hier streng nach den Gesetzen der Logik unter einer sengenden Sonne zu Ende gebracht werde, was vor Milliarden Jahren auch unter Sonnenstrahlen begann: das organische Leben, der menschliche Auftritt. Denn nachdem sich der Mensch aus dem Tierreich erhoben und hochaufgerichtet und zerstörend in jeden Zusammenhang hineingetreten ist und alles verwechselt und vertauscht hat - Kultur mit Zivilisation, Fortschritt mit Technik und Ordnung mit Herrschaft -, soll er an seinem Ende und Ziel im glosenden Zentrum der Wüste wenigstens eines wissen, bevor es endlich Nacht und endlich kühler wird: Ich bin es, ich, der da untergeht.

      Strahlender Untergang1982
      4,1