Nach den drei wichtigsten Regeln des Filmemachens gefragt, antwortete Billy Wilder bekanntlich: »Du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen.« Und daran hält er sich auch als 93-Jähriger im Gespräch mit dem Regisseur Cameron Crowe. Niemand ist vor Wilders bissigem Humor sicher, ob Marlene Dietrich, »Mutter Teresa mit schöneren Beinen«, Erich von Stroheim, dem er eine Vorliebe für Dessous nachsagt, oder Marilyn Monroe, »ein endloses Puzzle ohne jede Lösung«. Cameron Crowe ist ein fordernder Gesprächspartner, immer wieder entlockt er Wilder erhellende Bekenntnisse, über seine Vorliebe für Schwarzweiß oder seinen Sinn für Ausstattung zum Beispiel. Und Wilder erinnert sich: An seine Jugendjahre in Wien, seine Zeit als Journalist in Berlin und die Emigration in die USA, wo er sich als bettelarmer Drehbuchautor zunächst ein winziges Hotelzimmer und Dosensuppen mit einem gewissen Peter Lorre teilte – immerhin im Chateau Marmont.
Cameron Crowe Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Cameron Bruce Crowe ist ein gefeierter amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, bekannt für seine persönlichen, charakterorientierten Filme, die generell für ihre Originalität und ihren Mangel an Zynismus gelobt werden. Seine frühen Werke konzentrierten sich auf Jugendliche und junge Erwachsene und fingen die Erfahrungen einer bestimmten Generation ein. Crowe machte sich auch als Schriftsteller einen Namen, indem er häufig für das Rolling Stone Magazin schrieb und sogar ein Jahr lang undercover als Schüler agierte, um seine Drehbücher zu beeinflussen. Seine Filme verbinden oft authentische Darstellungen menschlicher Beziehungen mit einem ausgeprägten Musikgespür, insbesondere in einem persönlichen Projekt, das von seinen eigenen Erfahrungen als jugendlicher Musikjournalist inspiriert wurde.



Let It Blurt
The Life and Times of Lester Bangs, America's Greatest Rock Critic
- 354 Seiten
- 13 Lesestunden
Lester Bangs emerges as a vibrant figure in rock journalism, known for his intense lifestyle and groundbreaking writing. His work, featured in major publications like Rolling Stone and Creem, passionately advocated for more aggressive and electrifying music during the 1970s, shaping the aesthetics of heavy metal and punk. Bangs was not only a prolific critic but also a respected contemporary of iconic artists such as Lou Reed and Patti Smith, embodying the spirit of rock 'n' roll through his fervent prose and lifestyle.