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Bookbot

Mathias F. Müller

    Wilhelm Kollar
    Karl Hoefner
    Künstler und Kaiser
    Albrecht Altdorfer
    Rinascimento alla Moderna
    • 2019

      Rinascimento alla Moderna

      Kaiser Maximilian I. als Imitator Antiquorum

      Kaiser Maximilian I., bekannt als „Der letzte Ritter“, wurde ursprünglich als moralische Allegorese betrachtet. Im Laufe der Zeit wandelte sich jedoch das Bild des Kaisers in der Kunstwissenschaft, die ihn als gotischen Fürsten sah, der von der Zeit überholt wurde. Mathias F. Müllers Dissertation bringt einen überzeugenden Paradigmenwechsel, der es ermöglicht, die Ära Maximilians klarer zu erkennen. Der Autor zeigt durch geschichtswissenschaftliche Ansätze und kunsthistorische Detailanalysen, dass Maximilian ebenso ein Renaissance-Fürst war wie seine italienischen Zeitgenossen. Der Kaiserhof agierte in einem spezifischen stilistischen Kontext, in dem spätgotischer Naturalismus mit antikem Dekor kombiniert wurde. Maximilian wird nicht als antiker Imperator dargestellt, sondern als aktiver Fürst, der in ein antikes Dekorsystem integriert wurde, was eine moderne Repräsentation des Kaisers und seines Hauses ermöglichte. Diese Repräsentation strebte nach einer Rinascimento alla Moderna, auch wenn Maximilian sich als Imitator antiquorum fühlte. Dieses moderne Verständnis der Renaissance, basierend auf der Philosophie des Erasmus von Rotterdam, beeinflusste die mitteleuropäische Kunst und wurde schließlich vom Manierismus im 16. Jahrhundert abgelöst.

      Rinascimento alla Moderna
    • 2018

      Albrecht Altdorfer

      • 418 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Altdorfers Kunst wurde bisher als Teil der Donauschule betrachtet, wobei seine Naturdarstellungen oft als fantastische Welten interpretiert wurden. Tatsächlich sind seine Gemälde, ähnlich wie Symbole, geistige Repräsentationen mit emotionalen Bedeutungen, die in der neuplatonischen Mystik verwurzelt sind. Seine Landschaftsmalerei ist nicht einfach eine Abbildung der Realität, sondern spiegelt religiöse und ästhetische Projektionen wider, die mystische Frömmigkeit verkörpern. Durch spirituelle Sinnvorlagen wird der Raum in seiner Darstellung zum Ausdruck des Großen und Fernen, während Licht als Symbol göttlicher Gnade fungiert. Diese hochreligiöse Funktion seiner Kunst ermöglicht es dem Gläubigen, durch Betrachtung und Vertiefung eine geistige Elevation zu erfahren. Sowohl das Himmelszelt als auch die weitläufige Landschaft erscheinen ihm als unendliche, mystische Sinnbilder für Gott. Das neu erscheinende Werk von Mathias F. Müller bietet eine alternative Sicht auf Altdorfers Gemälde, basierend auf einer zwanzigjährigen Auseinandersetzung mit dem Künstler. Mit einem umfassenden geschichts- und religionshistorischen Ansatz sowie detaillierten kunsthistorischen Bildanalysen gelangen die Ergebnisse zu neuen Einsichten über die Bedeutung der Kunst der Donauschule zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Österreich und Süddeutschland.

      Albrecht Altdorfer
    • 2001
    • 2001