Bookbot

Mathias Hirsch

    29. Dezember 1942
    Der eigene Körper als Objekt
    Bibliothek der Psychoanalyse: »Mein Körper gehört mir ... und ich kann mit ihm machen, was ich will!«
    Trauma
    "Goldmine und Minenfeld"
    Realer Inzest
    Schuldgefühl
    • Mathias Hirsch erläutert, wie pathologische Schuldgefühle, die aus Kindheitserfahrungen wie Missbrauch oder Verlust resultieren, das Leben und die Entwicklung beeinträchtigen. Er betont die Bedeutung der Unterscheidung zwischen realer und irrationaler Schuld in der Psychotherapie und bietet eine systematische Analyse verschiedener Schuldgefühle an.

      Schuldgefühl
      5,0
    • Realer Inzest

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Dieses Buch behandelt den inzestuösen Mißbrauch von Kindern, bei dem ein Erwachsener ein ihn liebendes, von ihm abhängiges Kind für seine sexuellen Bedürfnisse ausbeutet. Das Hauptgewicht liegt in der Herausarbeitung der Psychodynamik, der Analyse der Beziehungsstrukturen und der Familiendynamik. Der Autor verknüpft seine eigenen therapeutischen Erfahrungen mit der aktuellen wissenschaftlichen Literatur. „ (.) Sein Buch gehört zu den besten deutschsprachigen Darstellungen der Forschungslage zum Inzestproblem. (.) Allein deshalb ist es wärmstens zu empfehlen. beeindrucken die Fallgeschichten aus der psychoanalytischen Praxis des Autors mit erwachsenen Frauen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuell mißbraucht worden sind, und verleihen dem Buch große Lebendigkeit und Wirklichkeitsnähe. absolut unentbehrlich für die Arbeit sowohl mit einzelnen Betroffenen als auch mit ihren Familien.“ Tom Levold, in: „Familiendynamik“ 1/1989

      Realer Inzest
      5,0
    • "Goldmine und Minenfeld"

      Liebe und sexueller Machtmissbrauch in der analytischen Psychotherapie und anderen Abhängigkeitsbeziehungen

      • 241 Seiten
      • 9 Lesestunden
      "Goldmine und Minenfeld"
      4,0
    • Trauma

      • 138 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder »komplexer« Beziehungstraumata, akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge. Während eine psychoanalytische Therapie »komplex« traumatisierter Patienten die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu Posttraumatic Stress Disorder führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Der Begriff »Trauma« sowie der Umgang mit Traumatisierung in der Therapie werden vorgestellt.

      Trauma
      4,0
    • Bibliothek der Psychoanalyse: »Mein Körper gehört mir ... und ich kann mit ihm machen, was ich will!«

      Dissoziation und Inszenierungen des Körpers psychoanalytisch betrachtet

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine hervorragende Analyse des Körpers zwischen Schönheitswahn und Selbstverstümmelung! Das Interesse an der psychoanalytischen Bedeutung des Körpers hält unvermindert an, und zwar sowohl im großen gesellschaftlichen Rahmen - man denke an Fitness und Schönheitschirurgie - als auch im pathologischen Sinne: Selbstbeschädigung und Essstörungen sind die modernen Krankheitsbilder der Adoleszenz. Diese Störungen haben hauptsächlich den Zweck, wenigstens den Körper beherrschen zu können, wenn man sonst machtlos ist, und einen (Körper-)Teil zu opfern, um das Ganze zu retten. Zur Identitätssicherung haben die Menschen schon immer ihren Körper verändert und manipuliert, als würde er zwar zum Selbst gehören, gleichzeitig aber wie ein Objekt, wie ein äußeres Stück Natur behandelt und malträtiert werden können. Das Buch veranschaulicht die oft komplizierten psychischen Verhältnisse durch viele Praxisbeispiele des teilweise skurrilen zeitgenössischen Umgangs mit dem Körper. Ludwig Helwig

      Bibliothek der Psychoanalyse: »Mein Körper gehört mir ... und ich kann mit ihm machen, was ich will!«
      3,0
    • Der eigene Körper als Objekt

      Zur Psychodynamik selbstdestruktiven Körperagierens

      • 322 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Haufigkeit schwerer psychischer Storungen scheint zu wachsen, in denen der eigene Korper wie ein ausseres Objekt erlebt und in der Phantasie sowie durch entsprechendes Agieren destrukiv behandelt wird. Solche Krankheitsbilder zwischen schweren psychischen und psychosomatischen Storungen reichen von Hypochondrie und Depersonalisation uber die Essstorungen bei Anorexie bis hin zu den verschiedenen Formen der Selbstbeschadigung bzw. Herstellung artifizieller Krankheit. Stets handelt es sich dabei aber um einen Versuch, durch Abspaltung des Korperselbst das Gesamtselbst zu erhalten; dabei erhalt der eigene Korper oft den Charakter eines Ubergangsobjekts. Daruber hinaus wird der Objektaspekt des Korpers bei Schwangerschaft und autoerotischen Aktivitaten sowie beim psychogenen Schmerz - als Grenzbereich zur Psychosomatik hin - eingehend diskutiert. Alle diese nosologischen Einheiten werden in diesem Buch phanomenologisch beschrieben und auf psychoanalytischer Grundlage ausfuhrlich auf ihre Psychodynamik hin untersuch

      Der eigene Körper als Objekt
    • Traumatische Realität und psychische Struktur

      Zur Psychodynamik schwerer Persönlichkeitsstörungen

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das Buch bietet ein tiefgehendes psychodynamisches Verständnis für schwere Psychopathologien und stellt ein modernes Konzept der psychoanalytischen Traumatologie vor. Im Mittelpunkt steht die Internalisierung von Gewalterfahrungen als eine Form der Abwehr, die entscheidend für das Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen ist. Mathias Hirsch beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Trauma und psychischen Störungen und bietet neue Perspektiven für Therapeuten und Fachleute im Bereich der Psychologie.

      Traumatische Realität und psychische Struktur
    • Der eigene Körper als Symbol?

      Der Körper in der Psychoanalyse

      • 281 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der Körper hat Symbolbedeutung in verschiedenen Bereichen der Psychopathologie. Über ihn können unbewältigte psychische Konflikte und Defizite, aber auch Traumafolgen und deren Abwehr mehr oder weniger symbolisch ausgedrückt werden. Unter diesem Aspekt betrachten die Beiträger*innen Themen wie Selbstverletzung und Essstörungen, beschreiben die Besonderheiten des therapeutischen Vorgehens bei wenig symbolisierten Körpersyndromen und untersuchen die Kommunikationsfunktion des Körpers in der analytischen Psychotherapie. Nichtsymbolisierte Körpersymptome in frühester Kindheit werden ebenso bearbeitet wie die Verbindung zu zeitgenössischen Formen der Körperkultur wie Tattoo und Piercing. Mit Blick auf die Geschichte der Psychoanalyse werden die Ursprünge der Symbolbedeutung des Körpers aufgespürt und ihre Weiterentwicklung nachvollzogen.Mit Beiträgen von Margarete Berger, Christel Böhme-Bloem, Mathias Hirsch, Gerhard Paar, Fernanda Pedrina, Reinhard Plassmann, Aglaja Stirn und Volker Trempler

      Der eigene Körper als Symbol?
    • Die Therapie als Beziehungsraum

      Modifizierte psychoanalytische Traumatherapie

      • 170 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Welche Bedeutung hat die therapeutische Beziehung in der psychoanalytischen Behandlung schwer traumatisierter Patient*innen? Mathias Hirsch versteht Therapie als Beziehungsraum, in dem Übertragungs-, Gegenübertragungs-, Identifikations- und Projektionsprozesse ablaufen. Er zeigt, wie in psychoanalytischen Einzel- und Gruppenpsychotherapien mit Metaphern und konstruierten Bildern gearbeitet wird, stellt Phasenabläufe und Krisensituationen dar und hebt die Wichtigkeit von Körpersprache, Humor und verschiedenen Formen der Liebe in der Therapie hervor. Eine besondere Bedeutung kommt hier der analytischen Gruppenpsychotherapie für die Entwicklung von Symbolisierung und Mentalisierung traumatisierter Patient*innen zu. Fachleute aus Psychoanalyse, Trauma- und Verhaltenstherapie können so ihr Wissen und ihre Fähigkeit für die Behandlung schwer traumatisierter Patient*innen erweitern und Übertragungs-Gegenübertragungsdynamiken besser verstehen.

      Die Therapie als Beziehungsraum
    • Psychoanalyse und Arbeit

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Arbeit gilt als Leitwert unserer Gesellschaft. Stellung und Zugehörigkeit des Individuums innerhalb der Gesellschaft werden primär über seine Arbeit definiert. Für Identität und Selbstgefühl des einzelnen ist sie daher von zentraler Bedeutung. Die Einteilung der Lebensphasen erfolgt im großen und ganzen in Relation zur Arbeit im reifen Erwachsenenalter: Die Zeit davor dient der Vorbereitung, die Zeit danach ist der wohlverdiente Ruhestand. Wert und Bedeutung von Arbeit befinden sich in einer Krise, die den latenten Widerspruch in unserer Arbeitsgesellschaft zutage fördert: Einerseits haben wir die Bestimmung des Menschen in die Arbeit gelegt und streben Vollbeschäftigung an; andererseits sind wir auf eine Freizeitgesellschaft aus, in der die Arbeit durch ihre Perfektionierung und Produktivitätssteigerung tendenziell abgeschafft werden soll. Psychische Probleme durch Arbeitslosigkeit sowie Arbeitsstörungen verschiedenster Ausformungen sind beklagenswerte »Nebenprodukte« dieses Dilemmas. Sie haben immerhin neben ihrer destruktiven individuellen Wirkung eine gesellschaftspolitische Relevanz, die zum Nachdenken über den zukünftigen Wert der Arbeit als allgemein identitätsbildende Kraft zwingt.

      Psychoanalyse und Arbeit