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Matthias Bickenbach

    Fetisch Auto
    Car fetish
    Bildschirm und Buch
    • Bildschirm und Buch

      Versuch über die Zukunft des Lesens

      Unsere »second screens«, E-Reader, Smartphones und Tablets, haben die Grenze zwischen digitalen und gedruckten Texten durchlässig gemacht. Doch die Frage ist nicht, ob das Ende des Buches gekommen ist, sondern welchen Umgang mit Information, Wissen und Literatur die jeweilige Form des Textes ermöglicht. Angesichts wachsender Online-Textarchive gilt es, beide Formen des Textes aktiv zu nutzen. Eine ko-operative Lektüre, die vom Buch zum Bildschirm und vom Bildschirm zum Buch wechselt, kann Vor- und Nachteile beider Medien beobachten und nutzen lernen. Dabei ist auch das Buch als materieller Gegenstand wiederzuentdecken, der zu etwas auffordert, das mit keinem digitalen Text gemacht werden kann – einer Kulturtechnik, der bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde – das Blättern in Büchern.

      Bildschirm und Buch
    • Car fetish

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Car Fetish presents the automobile as a source of inspiration for the art of the last 100 years. Starting with the Futurists, who saw in its beastly roar and thrilling, dangerous speed a new ideal of beauty, the book provides an overview of the most beautiful and inspiring of the artworks we owe to this 'tin muse'. Among them are examples of Pop Art and creations by the Nouveaux Réalistes, with Jean Tinguely as biggest Formula 1 fan. These are supplemented by thematic focuses such as 'Traffic,' 'Withdrawal and Escape' and 'A Fascination with the Accident / Danger.'The extensive exhibition catalog places the automobile in the context of cultural history as a key cultural artifact of the 20th century, exemplifying the concept of the product, sexual and religious fetish. The automobile as a love affair in material form is a mirror for our life experiences: on the one hand a profane mode of transport, and on the other a carrier of meaning, a means for distancing ourselves from others and raising our individual profile – both uterus and personality prosthesis alike.

      Car fetish
    • Fetisch Auto

      I Drive Therefore I Am. Museum Tinguely

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Fetisch Auto stellt das Automobil als Inspirationsquelle für die Kunst der vergangenen 100 Jahre vor. Ausgehend von den Futuristen, die sein bestialisches Brüllen und die Gefährlichkeit des Geschwindigkeitsrausches als neues Schönheitsideal sahen, liefert die Publikation einen Überblick über die schönsten und inspirierendsten Werke, die wir dieser 'blechernen Muse' verdanken, darunter Werke der Pop Art, der Nouveaux Réalistes mit Jean Tinguely als größtem Fan des Formel 1-Sports, ergänzt durch die thematischen Schwerpunkte wie 'Verkehr', 'Rückzug und Flucht' oder 'Faszination Unfall / Gefahr'. Der umfassende Katalog zur Ausstellung stellt das Auto als wichtigstes Kulturgut des 20. Jahrhunderts in einem kulturhistorischen Kontext vor, der vom Konzept des Waren-, sexuellen und religiösen Fetischs ausgeht. Das Automobil als materialisierte 'Beziehungskiste' ist ein Spiegel für unser Erleben und Erfahren: einerseits profanes Mittel zur Fortbewegung, andererseits auch Bedeutungsträger, Mittel zur Distanzierung und individuellen Profilierung − zugleich Uterus und Persönlichkeitsprothese. Herausgegeber: Museum Tinguely, Basel Autoren: Hartmut Böhme, Manuela Kraft, Ludger Lütkehaus, Roland Wetzel et al.

      Fetisch Auto