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Fabian Lampart

    Orte der Literatur
    Zukunft – Zukunftswissen – Zukunftsästhetik
    Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur
    • Das historische Erzahlen ist im 19. Jahrhundert eine der prominentesten narrativen Formen. Aber es ist immer auch zukunftsaffin. In diesem Band wird diese Kehrseite der Vergangenheitsorientierung in historischer und systematischer Perspektive entlang folgender Leitfragen untersucht: Wie konnen Zukunftsreflexionen in Genres analytisch und konzeptionell gefasst werden, die nicht programmatisch dem Zukunftssujet verpflichtet sind? Wie ist das Wissen um Zukunft organisiert und asthetisch strukturiert? Wie verhalt sich eine solche implizite asthetische Problematisierung von Zukunft gegenuber expliziten Zukunftsmodellen der entstehenden Science Fiction?

      Zukunft – Zukunftswissen – Zukunftsästhetik2023
    • Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur

      Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben

      Daniel Kehlmann ist als Autor ebenso populär wie umstritten. Seine Romane sind Besteller und zugleich Gegenstand kontroverser Debatten. Im literarischen Leben ist Kehlmann eine Stimme, die mit ebenso differenzierten wie provokativen Interventionen auf sich aufmerksam macht.In diesem Band wird der Versuch unternommen, Autor und Werk im literarischen Feld der Gegenwart zu verorten. Dabei wird einerseits Kehlmanns Poetik rekonstruiert, mit besonderer Berücksichtigung der für seine Texte charakteristischen intertextuellen und intermedialen Bezüge. Andererseits wird seine Werkpolitik in den Blick genommen. Autor und Werk, aber auch ihre Rezeption sollen zudem mit Blick auf spezifische Tendenzen der Gegenwartsliteratur befragt werden - etwa ein vermeintliches oder tatsächliches Spannungsverhältnis zwischen ›unterhaltender‹ und ›ernster‹ Literatur - und gegebenenfalls auch den Anlass bieten, bestehende Analyse- und Beschreibungskategorien zur Diskussion zu stellen.

      Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur2020
    • Orte der Literatur

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen bieten einen weltliterarischen Spaziergang über zweieinhalb Jahrtausende durch sechzehn Städte in vier Kontinenten. Inhalt: Wilfried Barner: Das Athen des Aristophanes Siegmar Döpp: Das Rom der Dichter: Vergil, Horaz, Ovid Peter Bachmann: Kairo und Damaskus in »Tausendundeiner Nacht« Klaus Grubmüller: Boccaccios Florenz Fidel Rädle: Das Nürnberg der Humanisten Joachim Ringleben: Goethes Rom Reinhard Lauer: Puschkins Petersburg Michael Scheffel: Balzacs Paris Bernd Weisbrod: Dickens' London Irmela von der Lühe: Fontanes Berlin Konrad Cramer: Dostojewskis Petersburg Heinrich Detering: Thomas Manns Lübeck Ulrich Mölk: Prousts Venedig Werner Frick: Kafkas New York Aleida Assmann: Joyces Dublin Horst Turk: Musils Wien Manfred Engelbert: Cortázars Buenos Aires Thomas Kullmann: Rushdies Bombay

      Orte der Literatur1998