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Heideggers Kritik am Nationalsozialismus und an der Technik

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Das Buch behandelt die philosophische Kritik Martin Heideggers am Nationalsozialismus und an der Technik, insbesondere ab 1936 in seinen Vorträgen und den »Beiträgen zur Philosophie«. Entgegen verbreiteten Thesen hat sich Heidegger nach einer Phase der Falschen politischen Besetzung seiner Philosophie 1933 von der Bewegung gelöst. Er erkennt den Nationalsozialismus zunehmend als eine Erscheinungsform des Nihilismus, der „Seinsverlassenheit“ und des Herrschaftsdenkens des „Willens zur Macht“. Heideggers subtile Kritik des Nationalsozialismus mündet in eine umfassende Auseinandersetzung mit der neuzeitlichen Technologie, die er als Fortsetzung planetarischen Herrschaftsdenkens und der Ausbeutung der Erde durch den Menschen sieht. Seine Spätphilosophie, die er während des 2. Weltkriegs und in der Aufbauphase der Bundesrepublik Deutschland entwickelt, stellt eine radikale Kritik der „machinalen Ökonomie“ des 20. Jahrhunderts dar. Diese Kritik wird durch die Analyse seiner handschriftlichen Originalmanuskripte und bisher unpubliziertem Material herausgearbeitet. So werden Textstufen sichtbar, die Heideggers Denkweg zur Kritik des Nationalsozialismus und zur modernen Technik dokumentieren.

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Heideggers Kritik am Nationalsozialismus und an der Technik, Silvio Vietta

Sprache
Erscheinungsdatum
1989
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Titel
Heideggers Kritik am Nationalsozialismus und an der Technik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Silvio Vietta
Verlag
Niemeyer
Erscheinungsdatum
1989
Seitenzahl
105
ISBN10
3484701501
ISBN13
9783484701502
Reihe
Beschreibung
Das Buch behandelt die philosophische Kritik Martin Heideggers am Nationalsozialismus und an der Technik, insbesondere ab 1936 in seinen Vorträgen und den »Beiträgen zur Philosophie«. Entgegen verbreiteten Thesen hat sich Heidegger nach einer Phase der Falschen politischen Besetzung seiner Philosophie 1933 von der Bewegung gelöst. Er erkennt den Nationalsozialismus zunehmend als eine Erscheinungsform des Nihilismus, der „Seinsverlassenheit“ und des Herrschaftsdenkens des „Willens zur Macht“. Heideggers subtile Kritik des Nationalsozialismus mündet in eine umfassende Auseinandersetzung mit der neuzeitlichen Technologie, die er als Fortsetzung planetarischen Herrschaftsdenkens und der Ausbeutung der Erde durch den Menschen sieht. Seine Spätphilosophie, die er während des 2. Weltkriegs und in der Aufbauphase der Bundesrepublik Deutschland entwickelt, stellt eine radikale Kritik der „machinalen Ökonomie“ des 20. Jahrhunderts dar. Diese Kritik wird durch die Analyse seiner handschriftlichen Originalmanuskripte und bisher unpubliziertem Material herausgearbeitet. So werden Textstufen sichtbar, die Heideggers Denkweg zur Kritik des Nationalsozialismus und zur modernen Technik dokumentieren.