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- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
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In diesem Buch tritt Bernard Rudofsky aus der eng definierten Disziplin heraus, die unser Verständnis von Architekturgeschichte geprägt hat, und diskutiert die Baukunst als universelles Phänomen. Er führt den Leser in die gemeinschaftliche Architektur ein – Architektur, die nicht von Spezialisten, sondern durch die spontane und fortdauernde Aktivität eines ganzen Volkes mit einem gemeinsamen Erbe innerhalb einer gemeinschaftlichen Erfahrung hervorgebracht wird. Ein prähistorisches Theater für hunderttausend Zuschauer auf dem amerikanischen Kontinent sowie unterirdische Städte und Dörfer (einschließlich Schulen, Büros und Fabriken), die von Millionen von Menschen bewohnt werden, gehören zu den unerwarteten Phänomenen, die er ans Licht bringt. Die Schönheit der „primitiven“ Architektur wurde oft als zufällig abgetan, doch heute erkennen wir darin eine Kunstform, die aus menschlicher Intelligenz hervorgegangen ist und sich auf einzigartige menschliche Lebensweisen bezieht. Rudofsky sieht die Philosophie und das praktische Wissen der ungeschulten Bauherren als ungenutzte Inspirationsquellen für den industriellen Menschen, der in seinen chaotischen Städten gefangen ist.
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Architektur ohne Architekten, Bernard Rudofsky
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1989
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