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Das Götzenbuch

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Bruno Schulz (1892-1942), einer der größten Schöpfer der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts, war auch Zeichner, Maler und Grafiker. In den Jahren 1920–1922 schuf er mit der äußerst seltenen Technik des cliché-verre einen Zyklus von Grafiken mit dem Titel Xięga bałwochwalcza, dessen Hauptthema der idolatrische Tribut ist, den ein Mann – ein untergeordnetes Wesen – einer Frau – einem höheren, herrschenden Wesen – zollt. Die zentrale Figur der Arbeiten ist die Frau (oder Frauen) – selbstbewusst, hochmütig und dabei schön, dämonisch und unerreichbar wie ein Gottheit… mit der der Kontakt nur durch einen voll unterwürfigen Blick, manchmal durch die Berührung eines Strumpfes oder Fußes, stattfinden kann. Dieser skandalöse Zyklus, der einzige, den Schulz schuf und der die Welt seiner Vorstellungen offenbart, wurde nur Freunden und einem vom Heimatort Drohobycz entfernten Publikum gezeigt.

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Das Götzenbuch, Bruno Schulz

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
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(Hardcover)
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Titel
Das Götzenbuch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bruno Schulz
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Hardcover
Seitenzahl
124
ISBN10
8322324200
ISBN13
9788322324202
Reihe
Originaltitel
Xie̜ga bałwochwalcza
Beschreibung
Bruno Schulz (1892-1942), einer der größten Schöpfer der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts, war auch Zeichner, Maler und Grafiker. In den Jahren 1920–1922 schuf er mit der äußerst seltenen Technik des cliché-verre einen Zyklus von Grafiken mit dem Titel Xięga bałwochwalcza, dessen Hauptthema der idolatrische Tribut ist, den ein Mann – ein untergeordnetes Wesen – einer Frau – einem höheren, herrschenden Wesen – zollt. Die zentrale Figur der Arbeiten ist die Frau (oder Frauen) – selbstbewusst, hochmütig und dabei schön, dämonisch und unerreichbar wie ein Gottheit… mit der der Kontakt nur durch einen voll unterwürfigen Blick, manchmal durch die Berührung eines Strumpfes oder Fußes, stattfinden kann. Dieser skandalöse Zyklus, der einzige, den Schulz schuf und der die Welt seiner Vorstellungen offenbart, wurde nur Freunden und einem vom Heimatort Drohobycz entfernten Publikum gezeigt.