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Martin Schwarz

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  • 236 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Der um 1500 in Rothenburg tätige Maler und Franziskanerkonventuale Martin Schwarz gehört zwar nicht zu den bekanntesten Künstlern des ausgehenden 15. Jahrhunderts, seine Werke zeichnen sich jedoch durch hohe Qualität aus und heben ihn von vielen regionalen Meistern ab. Tilman Riemenschneider strebte daher eine Zusammenarbeit mit Schwarz an. In der vorliegenden Monographie werden alle verfügbaren Fakten und Archivalien zu Martin Schwarz erfasst und interpretiert, basierend auf der Riemenschneider-Ausstellung von 1981. Es entsteht das Bild eines fähigen Malers mit solider Ausbildung, dessen Einfluss jedoch auf die Reichsstadt Rothenburg und deren Umgebung beschränkt blieb. Teile seiner Werke könnten während der Reformation und Säkularisation verloren gegangen sein; erhalten geblieben sind einige Tafelbilder und Faßmalereien, die nach dem Ausschluss unhaltbarer Zuschreibungen ein klar umrissenes Œuvre bilden. Eine Ausnahme bilden die Fresken in der Sakristei des Villinger Franziskanerklosters, deren schlechter Erhaltungszustand eine eindeutige Bewertung erschwert. Das dokumentierte Werk, einschließlich maltechnischer Besonderheiten wie Preßbrokate und gravierte Goldgründe, deutet auf eine Ausbildung am Oberrhein hin. Eine vermutete Lehrer-Schüler-Beziehung zu Martin Schongauer hat sich jedoch nicht bestätigt.

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Martin Schwarz, Kristine Scherer

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
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(Paperback)
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Titel
Martin Schwarz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kristine Scherer
Verlag
scaneg
Erscheinungsdatum
1992
Einband
Paperback
Seitenzahl
236
ISBN10
3892350477
ISBN13
9783892350477
Reihe
Beschreibung
Der um 1500 in Rothenburg tätige Maler und Franziskanerkonventuale Martin Schwarz gehört zwar nicht zu den bekanntesten Künstlern des ausgehenden 15. Jahrhunderts, seine Werke zeichnen sich jedoch durch hohe Qualität aus und heben ihn von vielen regionalen Meistern ab. Tilman Riemenschneider strebte daher eine Zusammenarbeit mit Schwarz an. In der vorliegenden Monographie werden alle verfügbaren Fakten und Archivalien zu Martin Schwarz erfasst und interpretiert, basierend auf der Riemenschneider-Ausstellung von 1981. Es entsteht das Bild eines fähigen Malers mit solider Ausbildung, dessen Einfluss jedoch auf die Reichsstadt Rothenburg und deren Umgebung beschränkt blieb. Teile seiner Werke könnten während der Reformation und Säkularisation verloren gegangen sein; erhalten geblieben sind einige Tafelbilder und Faßmalereien, die nach dem Ausschluss unhaltbarer Zuschreibungen ein klar umrissenes Œuvre bilden. Eine Ausnahme bilden die Fresken in der Sakristei des Villinger Franziskanerklosters, deren schlechter Erhaltungszustand eine eindeutige Bewertung erschwert. Das dokumentierte Werk, einschließlich maltechnischer Besonderheiten wie Preßbrokate und gravierte Goldgründe, deutet auf eine Ausbildung am Oberrhein hin. Eine vermutete Lehrer-Schüler-Beziehung zu Martin Schongauer hat sich jedoch nicht bestätigt.