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Deportiert

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  • 303 Seiten
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Im Vorwort reflektiert die Autorin über die Schrecken ihrer Kindheit während einer dunklen Zeit der Geschichte. Sie beschreibt, wie sie brutal aus ihrer Heimat, Familie und gewohnten Aktivitäten gerissen wurde. Die Erlebnisse eines Mädchens, das am 20. Oktober 1941 mit anderen Juden aus Cimpulung deportiert wurde, stehen im Mittelpunkt. Die Reise im Viehwagen, gefüllt mit 40 Menschen, war geprägt von Leid und Entbehrungen. Bei der Ankunft in Ataki konfrontierte sie eine grausame Realität: die Entmenschlichung und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Von den 4.800 Deportierten überlebten nur etwa 800 die Hölle im Ghetto von Djurin. Die Autorin beschreibt den Verlust von Verwandten und Freunden, die durch Krankheit, Hunger und Elend starben. Im Herbst 1967 besuchte sie die Friedhöfe von Djurin und Mogilew, um ihre Alpträume zu bewältigen. Dort fand sie die Gräber ihrer Lieben, was eine tiefe emotionale Reise darstellte. Nach ihrer Rückkehr nach Rumänien im Jahr 1944 begann sie ein neues Leben als Kinderärztin, heiratete und gründete eine Familie. Doch der Alptraum bleibt lebendig und quält sie bis heute, sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand.

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Deportiert, Miriam Korber Bercovici

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
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(Paperback)
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Titel
Deportiert
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
Seitenzahl
303
ISBN10
3891916175
ISBN13
9783891916179
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Im Vorwort reflektiert die Autorin über die Schrecken ihrer Kindheit während einer dunklen Zeit der Geschichte. Sie beschreibt, wie sie brutal aus ihrer Heimat, Familie und gewohnten Aktivitäten gerissen wurde. Die Erlebnisse eines Mädchens, das am 20. Oktober 1941 mit anderen Juden aus Cimpulung deportiert wurde, stehen im Mittelpunkt. Die Reise im Viehwagen, gefüllt mit 40 Menschen, war geprägt von Leid und Entbehrungen. Bei der Ankunft in Ataki konfrontierte sie eine grausame Realität: die Entmenschlichung und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Von den 4.800 Deportierten überlebten nur etwa 800 die Hölle im Ghetto von Djurin. Die Autorin beschreibt den Verlust von Verwandten und Freunden, die durch Krankheit, Hunger und Elend starben. Im Herbst 1967 besuchte sie die Friedhöfe von Djurin und Mogilew, um ihre Alpträume zu bewältigen. Dort fand sie die Gräber ihrer Lieben, was eine tiefe emotionale Reise darstellte. Nach ihrer Rückkehr nach Rumänien im Jahr 1944 begann sie ein neues Leben als Kinderärztin, heiratete und gründete eine Familie. Doch der Alptraum bleibt lebendig und quält sie bis heute, sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand.