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Pietro Longhi und die Tradition der italienischen Genremalerei

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  • 266 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Auflösung einer objektiv nachvollziehbaren Bildersprache im 18. Jahrhundert ist in der kunsthistorischen Forschung schon in mancher Hinsicht kritisch untersucht worden. Die vorliegende Arbeit versucht das Ersetzen einer verbindlichen Ikonographie durch andere Bildstrategien am Fall des venezianischen Genremalers Pietro Longhi aufzuzeigen. Dabei wird die Verankerung Longhis in einer speziell italienischen Tradition der Genremalerei ebenso verfolgt wie deren besondere venezianische Ausdrucksform. Im Vordergrund steht neben wahrnehmungspsychologischen Phänomenen die Beantwortung der Frage nach möglicherweise unterschiedlichen Rezipientenkreisen, wie sie durch potentielle Offenheit in der Bildlektüre ermöglicht werden. Es wird hier den Wechselwirkungen zwischen Literatur und der Komödie Carlo Goldonis einerseits und bildender Kunst im Sinne aufklärerischen Denkens andererseits unter Anwendung einer großen Materialfülle nachgegangen.

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Pietro Longhi und die Tradition der italienischen Genremalerei, Petra Stammen

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
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(Paperback)
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Titel
Pietro Longhi und die Tradition der italienischen Genremalerei
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Petra Stammen
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
Seitenzahl
266
ISBN10
3631445695
ISBN13
9783631445693
Reihe
Beschreibung
Die Auflösung einer objektiv nachvollziehbaren Bildersprache im 18. Jahrhundert ist in der kunsthistorischen Forschung schon in mancher Hinsicht kritisch untersucht worden. Die vorliegende Arbeit versucht das Ersetzen einer verbindlichen Ikonographie durch andere Bildstrategien am Fall des venezianischen Genremalers Pietro Longhi aufzuzeigen. Dabei wird die Verankerung Longhis in einer speziell italienischen Tradition der Genremalerei ebenso verfolgt wie deren besondere venezianische Ausdrucksform. Im Vordergrund steht neben wahrnehmungspsychologischen Phänomenen die Beantwortung der Frage nach möglicherweise unterschiedlichen Rezipientenkreisen, wie sie durch potentielle Offenheit in der Bildlektüre ermöglicht werden. Es wird hier den Wechselwirkungen zwischen Literatur und der Komödie Carlo Goldonis einerseits und bildender Kunst im Sinne aufklärerischen Denkens andererseits unter Anwendung einer großen Materialfülle nachgegangen.