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James Joyce

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Richard Ellmanns Biografie über Joyce ist ein herausragendes Beispiel für die Kunst der Lebensdarstellung in der angloamerikanischen Tradition. Mit großer Akribie hat Ellmann Daten und Fakten gesammelt, um ein umfassendes Bild des großen Dichters zu schaffen, den er als widersprüchlich und spröde erlebt hat. In seiner Einleitung beschreibt er Joyce als "das Stachelschwein unter den Dichtern". Ellmann lässt die Fakten für sich sprechen und vermeidet vage Einfühlungen und Mutmaßungen. Sein Ziel ist es, die Details seines Lebens mit den Werken zu verknüpfen: "die Tür steht offen". Seine Entdeckerfreude und Begeisterung für Querverbindungen springt auf die Leser über. Mit trockenem Humor begegnet er den bizarren Tatsachen, die sich ihm bieten, und sichtet unerschrocken das Aufgedeckte. Ellmann zeichnet ein scharf konturiertes Bild von Joyce und seiner Epoche, führt den Leser in die "Joyce-Städte" Dublin, Triest, Paris und Zürich und in die literarischen Kreise des frühen 20. Jahrhunderts, mit Persönlichkeiten wie Shaw, Yeats, Eliot und Woolf. Die erstmals 1959 veröffentlichte Biografie wurde von Ellmann zeitlebens mit neuen Erkenntnissen ergänzt und Irrtümer bereinigt, sodass das Werk eine Art "work in progress" darstellt.

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James Joyce, Richard Ellmann

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Richard Ellmann
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Hardcover
ISBN10
3518405500
ISBN13
9783518405505
Reihe
Bewertung
4,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Richard Ellmanns Biografie über Joyce ist ein herausragendes Beispiel für die Kunst der Lebensdarstellung in der angloamerikanischen Tradition. Mit großer Akribie hat Ellmann Daten und Fakten gesammelt, um ein umfassendes Bild des großen Dichters zu schaffen, den er als widersprüchlich und spröde erlebt hat. In seiner Einleitung beschreibt er Joyce als "das Stachelschwein unter den Dichtern". Ellmann lässt die Fakten für sich sprechen und vermeidet vage Einfühlungen und Mutmaßungen. Sein Ziel ist es, die Details seines Lebens mit den Werken zu verknüpfen: "die Tür steht offen". Seine Entdeckerfreude und Begeisterung für Querverbindungen springt auf die Leser über. Mit trockenem Humor begegnet er den bizarren Tatsachen, die sich ihm bieten, und sichtet unerschrocken das Aufgedeckte. Ellmann zeichnet ein scharf konturiertes Bild von Joyce und seiner Epoche, führt den Leser in die "Joyce-Städte" Dublin, Triest, Paris und Zürich und in die literarischen Kreise des frühen 20. Jahrhunderts, mit Persönlichkeiten wie Shaw, Yeats, Eliot und Woolf. Die erstmals 1959 veröffentlichte Biografie wurde von Ellmann zeitlebens mit neuen Erkenntnissen ergänzt und Irrtümer bereinigt, sodass das Werk eine Art "work in progress" darstellt.