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Enuresis

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  • 212 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Einnässen ist nicht gleich Einnässen. Wenn ein Kind nach dem vierten Lebensjahr immer noch oder erneut seine Blase unkontrolliert am Tag oder in der Nacht entleert, so kann dies zwei Gründe haben. Zum einen können organische Ursachen dafür verantwortlich sein. Bei über 90% der Kinder jedoch liegen keine organischen Ursachen zugrunde - ihr Einnässen ist kein Problem der Blase. Alle 'blasenorientierten' Behandlungsmaßnahmen wie Wecken, Flüssigkeitseinschränkung u.ä. scheitern deshalb bei diesen Kindern. Es geht darum, das Einnässen als Symptom zu verstehen für Schwierigkeiten, die diese Kinder auf ganz anderen Gebieten haben können. Es können z. B. Schulprobleme, Geschwisterrivalitäten, Mangel an Zuwendung oder viele andere Ursachen zugrunde liegen, die es herauszufinden und zu beseitigen gilt. Dazu müssen alle Beteiligten umdenken und zusammenarbeiten: die Eltern, die behandelnden Ärzte und Therapeuten und die Pädagogen.

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Enuresis, Gabriele Haug-Schnabel

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback)
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Titel
Enuresis
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
212
ISBN10
3497013188
ISBN13
9783497013180
Reihe
Beschreibung
Einnässen ist nicht gleich Einnässen. Wenn ein Kind nach dem vierten Lebensjahr immer noch oder erneut seine Blase unkontrolliert am Tag oder in der Nacht entleert, so kann dies zwei Gründe haben. Zum einen können organische Ursachen dafür verantwortlich sein. Bei über 90% der Kinder jedoch liegen keine organischen Ursachen zugrunde - ihr Einnässen ist kein Problem der Blase. Alle 'blasenorientierten' Behandlungsmaßnahmen wie Wecken, Flüssigkeitseinschränkung u.ä. scheitern deshalb bei diesen Kindern. Es geht darum, das Einnässen als Symptom zu verstehen für Schwierigkeiten, die diese Kinder auf ganz anderen Gebieten haben können. Es können z. B. Schulprobleme, Geschwisterrivalitäten, Mangel an Zuwendung oder viele andere Ursachen zugrunde liegen, die es herauszufinden und zu beseitigen gilt. Dazu müssen alle Beteiligten umdenken und zusammenarbeiten: die Eltern, die behandelnden Ärzte und Therapeuten und die Pädagogen.