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Nachbar Hitler

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Dreihunderttausend Touristen pilgern jedes Jahr auf den Obersalzberg bei Berchtesgarden zu den Resten von Hitlers Wohnsitz, der am 25. April 1945 von der britischen Luftwaffe zerstört wurde. Seit Jahrzehnten erjielten sie hier verklärende Hochglanzprospekte, die die schöne alte Zeit mit friedlicher Sommeridylle beschworen: das private Glück des Führers in malerischer Natur, umgeben von den Größen seines Reiches, besucht und bewundert von ausländischen Staatsmännern. Der Münchner Journalist Ulrich Chaussy und der Fotograf Christoph Püschner haben dieses Bild hinterfragt. Sie gingen auf die Suche nach den ursprünglichen Bewohnern des Bergdorfes und rekonstruierten die Entstehungsgeschichte dieser prominenten Nazi-Siedlung. Sie sprachen mit den letzten Überlebenden und erfuhren, wie die gewaltsame Verdrängung der Bauern erfolgte, mit welchern Mitteln alle Kritiker eingeschüchtert wurden. Sie dokumentieren, was in Hitlers zweitem Regierungssitz geplant wurde, während draußen die 'Wallfahrer' jubelten: vom Judenboykott über den Anschluß Österreichs bis zu den großen Feldzügen des Zweiten Weltkrieges. Das Buch wurde um ein Kapitel über den Bildhauer Gerhard Marcks erweitert, der als Hitlers Nachbar auf dem Obersalzberg lebte und später als 'entarteter Künstler' verfolgt wurde.

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Nachbar Hitler, Ulrich Chaussy

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Nachbar Hitler
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ulrich Chaussy
Verlag
Links
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
248
ISBN10
3861534622
ISBN13
9783861534624
Reihe
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Dreihunderttausend Touristen pilgern jedes Jahr auf den Obersalzberg bei Berchtesgarden zu den Resten von Hitlers Wohnsitz, der am 25. April 1945 von der britischen Luftwaffe zerstört wurde. Seit Jahrzehnten erjielten sie hier verklärende Hochglanzprospekte, die die schöne alte Zeit mit friedlicher Sommeridylle beschworen: das private Glück des Führers in malerischer Natur, umgeben von den Größen seines Reiches, besucht und bewundert von ausländischen Staatsmännern. Der Münchner Journalist Ulrich Chaussy und der Fotograf Christoph Püschner haben dieses Bild hinterfragt. Sie gingen auf die Suche nach den ursprünglichen Bewohnern des Bergdorfes und rekonstruierten die Entstehungsgeschichte dieser prominenten Nazi-Siedlung. Sie sprachen mit den letzten Überlebenden und erfuhren, wie die gewaltsame Verdrängung der Bauern erfolgte, mit welchern Mitteln alle Kritiker eingeschüchtert wurden. Sie dokumentieren, was in Hitlers zweitem Regierungssitz geplant wurde, während draußen die 'Wallfahrer' jubelten: vom Judenboykott über den Anschluß Österreichs bis zu den großen Feldzügen des Zweiten Weltkrieges. Das Buch wurde um ein Kapitel über den Bildhauer Gerhard Marcks erweitert, der als Hitlers Nachbar auf dem Obersalzberg lebte und später als 'entarteter Künstler' verfolgt wurde.