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Bildnerei der Geisteskranken

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"Im Gegensatz zu neueren Kollektionen psychotischer Kunst handelt es sich bei der Prinzhorn-Sammlung nicht um Ergebnisse beschäftigungstherapeutischer und psychotherapeutischer Anregung von außen, sondern um gänzlich spontan entstandene Bildwerke." Nach dem kunstgeschichtlichen Studium und der Promotion, studierte Hans Prinzhorn Medizin und widmete sich der Psychiatrie. Nach dem Krieg 1918 wurde er Assistent an der Heidelberger Psychiatrischen Klinik. Der dortige Direktor, Karl Wilmanns, bat ihn, eine bereits von Wilmanns angelegte Sammlung von bildnerischen Produkten Geisteskranker zu vergrößern und wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Kunstobjekte die Prinzhorn in Heidelberg sammelte und bearbeitete, stammen überwiegend von ungelernten Künstlern, die erst durch den Ausbruch einer psychischen Erkrankung - die meisten litten an Schizophrenie - zur gestaltenden Tätigkeit angetrieben wurden.

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Bildnerei der Geisteskranken, Hans Prinzhorn

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Prinzhorn
Verlag
Severus
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
392
ISBN10
3958015751
ISBN13
9783958015753
Reihe
Originaltitel
Bildnerei der Geisteskranken
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
"Im Gegensatz zu neueren Kollektionen psychotischer Kunst handelt es sich bei der Prinzhorn-Sammlung nicht um Ergebnisse beschäftigungstherapeutischer und psychotherapeutischer Anregung von außen, sondern um gänzlich spontan entstandene Bildwerke." Nach dem kunstgeschichtlichen Studium und der Promotion, studierte Hans Prinzhorn Medizin und widmete sich der Psychiatrie. Nach dem Krieg 1918 wurde er Assistent an der Heidelberger Psychiatrischen Klinik. Der dortige Direktor, Karl Wilmanns, bat ihn, eine bereits von Wilmanns angelegte Sammlung von bildnerischen Produkten Geisteskranker zu vergrößern und wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Kunstobjekte die Prinzhorn in Heidelberg sammelte und bearbeitete, stammen überwiegend von ungelernten Künstlern, die erst durch den Ausbruch einer psychischen Erkrankung - die meisten litten an Schizophrenie - zur gestaltenden Tätigkeit angetrieben wurden.