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Medienkultur

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  • 238 Seiten
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Vilém Flusser gilt als "Medienphilosoph" (taz), als "digitaler Philosoph des 20. Jahrhunderts" (FAZ). Seine Philosophie der neuen Medien, so euphorisch sie sich auch manchmal gibt, entspringt allerdings der Abrechnung mit jener Sparte von Medien, die wir gewöhnlich für die Medien schlechthin halten: den Massenmedien. Im so aufregenden wie aufgeregten Prozeß des Zusammenwachsens von Telekommunikation und digitalen Technologien sah Flusser die Chance, der Fernsehkultur zu entkommen. Die Vernetzung der Gesellschaft durch die neuen Medien bedeutet letztlich einen Umbruch im Kulturprozeß, eine "Katastrophe der bürgerlichen Kultur", die freilich auch Möglichkeiten für eine neuartige Einbildungskraft eröffnet: "Es gibt nichts Neues vor der Katastrophe, erst nach ihr."

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Medienkultur, Vilém Flusser

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Paperback)
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Titel
Medienkultur
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Vilém Flusser
Verlag
Fischer
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
Seitenzahl
238
ISBN10
3596501253
ISBN13
9783596501250
Reihe
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
Vilém Flusser gilt als "Medienphilosoph" (taz), als "digitaler Philosoph des 20. Jahrhunderts" (FAZ). Seine Philosophie der neuen Medien, so euphorisch sie sich auch manchmal gibt, entspringt allerdings der Abrechnung mit jener Sparte von Medien, die wir gewöhnlich für die Medien schlechthin halten: den Massenmedien. Im so aufregenden wie aufgeregten Prozeß des Zusammenwachsens von Telekommunikation und digitalen Technologien sah Flusser die Chance, der Fernsehkultur zu entkommen. Die Vernetzung der Gesellschaft durch die neuen Medien bedeutet letztlich einen Umbruch im Kulturprozeß, eine "Katastrophe der bürgerlichen Kultur", die freilich auch Möglichkeiten für eine neuartige Einbildungskraft eröffnet: "Es gibt nichts Neues vor der Katastrophe, erst nach ihr."