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Giacomettis Nase

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Ausgehend von einer Skulptur von Alberto Giacometti, Le Nez, aus dem Jahr 1947, hat Jean Clair einen kurzen und faszinierenden Text verfasst, der unerwartete Einblicke in das gesamte Werk bietet. Abseits der traditionellen Historiographie - mit jedoch bisher vernachlässigten biografischen Elementen - werden Anthropologie, Folklore, Psychoanalyse und Biologie herangezogen, um den Ansatz des Kunsthistorikers zu bereichern. Von Kinderbüchern - den Märchen von Perrault, Pinocchio - bis zur erotischen Tradition, in der die Nase sowohl zur Schau gestellt als auch verborgen wird - von Gogol bis Stanley Kubrick -, von den karnevalesken Ritualen Norditaliens bis zum Mythos der Wilden Jagd, von opferlichen Verstümmelungen bis zur Schönheitschirurgie, erhellt eine kurze, aber reichhaltige Lektüre das Werk von Giacometti. Ganz im Gegensatz zu den kanonischen Ansätzen, die ihn zu einer entkörperten, engelgleichen oder heiligmäßigen Figur gemacht haben, vermittelt dieser Essay das Bild eines Menschen, der vom Alltäglichen geprägt ist, besessen von Sex und Tod, und näher an Bataille und Picasso als an Breton und den Surrealisten.

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Giacomettis Nase, Jean Clair

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover)
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Titel
Giacomettis Nase
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jean Clair
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
ISBN10
3803135958
ISBN13
9783803135957
Reihe
Beschreibung
Ausgehend von einer Skulptur von Alberto Giacometti, Le Nez, aus dem Jahr 1947, hat Jean Clair einen kurzen und faszinierenden Text verfasst, der unerwartete Einblicke in das gesamte Werk bietet. Abseits der traditionellen Historiographie - mit jedoch bisher vernachlässigten biografischen Elementen - werden Anthropologie, Folklore, Psychoanalyse und Biologie herangezogen, um den Ansatz des Kunsthistorikers zu bereichern. Von Kinderbüchern - den Märchen von Perrault, Pinocchio - bis zur erotischen Tradition, in der die Nase sowohl zur Schau gestellt als auch verborgen wird - von Gogol bis Stanley Kubrick -, von den karnevalesken Ritualen Norditaliens bis zum Mythos der Wilden Jagd, von opferlichen Verstümmelungen bis zur Schönheitschirurgie, erhellt eine kurze, aber reichhaltige Lektüre das Werk von Giacometti. Ganz im Gegensatz zu den kanonischen Ansätzen, die ihn zu einer entkörperten, engelgleichen oder heiligmäßigen Figur gemacht haben, vermittelt dieser Essay das Bild eines Menschen, der vom Alltäglichen geprägt ist, besessen von Sex und Tod, und näher an Bataille und Picasso als an Breton und den Surrealisten.