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San Salvatore in Spoleto

Studien zur spätantiken und frühmittelalterlichen Architektur Italiens

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Kunstwerke ohne Parallelen irritieren die kunsthistorische Forschung besonders. Im Fall von S. Salvatore in Spoleto führt die Unmöglichkeit, den Bau in bekannte Typologien einzuordnen, zu einer Vielzahl von Datierungsansätzen, die vom 4. bis 12. Jahrhundert reichen. Die Bauskulptur spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ihre hohe künstlerische Qualität deutet auf eine frühe Kaiserzeit hin, während die christliche Motivik eine Entstehung vor dem Toleranzedikt von 313 ausschließt. Dieses Phänomen wirft Fragen auf: Wie ist es zu erklären? In welche „Renaissance“ klassischer Formen lässt sich das Monument einordnen? Antworten können nur durch eine fundierte Bauanalyse und die Untersuchung der Restaurierungsgeschichte gegeben werden, die in diesem Band erfolgt. Zudem wird die Sakraltopographie in Spoleto im relevanten Zeitraum betrachtet, um den lokalen bauhistorischen Kontext zu beleuchten. Schließlich wird S. Salvatore mit italienischen Bauten des 6. bis 8. Jahrhunderts verglichen. Obwohl deren äußere Gestalt nicht übereinstimmt, zeigen sie in der spezifischen Rezeption älterer Architektur- und Dekorationsformen sowie der Präsenz östlicher Einflüsse strukturelle Parallelen zu S. Salvatore.

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San Salvatore in Spoleto, Carola Jäggi

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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Titel
San Salvatore in Spoleto
Untertitel
Studien zur spätantiken und frühmittelalterlichen Architektur Italiens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Carola Jäggi
Verlag
Reichert
Erscheinungsdatum
1998
Seitenzahl
332
ISBN10
3895000787
ISBN13
9783895000782
Reihe
Beschreibung
Kunstwerke ohne Parallelen irritieren die kunsthistorische Forschung besonders. Im Fall von S. Salvatore in Spoleto führt die Unmöglichkeit, den Bau in bekannte Typologien einzuordnen, zu einer Vielzahl von Datierungsansätzen, die vom 4. bis 12. Jahrhundert reichen. Die Bauskulptur spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ihre hohe künstlerische Qualität deutet auf eine frühe Kaiserzeit hin, während die christliche Motivik eine Entstehung vor dem Toleranzedikt von 313 ausschließt. Dieses Phänomen wirft Fragen auf: Wie ist es zu erklären? In welche „Renaissance“ klassischer Formen lässt sich das Monument einordnen? Antworten können nur durch eine fundierte Bauanalyse und die Untersuchung der Restaurierungsgeschichte gegeben werden, die in diesem Band erfolgt. Zudem wird die Sakraltopographie in Spoleto im relevanten Zeitraum betrachtet, um den lokalen bauhistorischen Kontext zu beleuchten. Schließlich wird S. Salvatore mit italienischen Bauten des 6. bis 8. Jahrhunderts verglichen. Obwohl deren äußere Gestalt nicht übereinstimmt, zeigen sie in der spezifischen Rezeption älterer Architektur- und Dekorationsformen sowie der Präsenz östlicher Einflüsse strukturelle Parallelen zu S. Salvatore.