Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Libertà e repubblica

Autor*innen

Parameter

  • 204 Seiten
  • 8 Lesestunden

Mehr zum Buch

Nachdem die fortschrittlichen Kräfte der Schweiz die Konservativen im Sonderbundskrieg besiegt hatten, war auf eidgenössischer Ebene Mässigung angesagt. Deutlich zeigte sich der Wechsel während der Revolution von 1848: Die Freisinnigen beschlossen nach eingehender Diskussion, die um Freiheit und Nationalstaat ringenden Gesinnungsgenossen nicht zu unterstützen. Die überwiegende Mehrheit der Radikalen war überzeugt, dass nur die Neutralität den jungen Bundesstaat davor bewahren konnte, nicht vom Revolutionsstrudel ergriffen und auseinandergerissen zu werden. Innenpolitisch wirkte sich die moderate Haltung insofern aus, dass «radikale Prototypen» der vorbundesstaatlichen Zeit kaum Chancen besassen, in die erste Regierung der Schweiz gewählt zu werden. Ein «Opfer» dieser neuen Politik war Luvini-Perseghini, der mit seinen Briefen aus dem revolutionären Mailand an den Vorort in geradezu idealtypischer Weise radikales Gedankengut verbreitet hatte.

Buchkauf

Libertà e repubblica, Franz Blaser

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Libertà e repubblica
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Franz Blaser
Verlag
Lang
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
204
ISBN10
3906761819
ISBN13
9783906761817
Reihe
Beschreibung
Nachdem die fortschrittlichen Kräfte der Schweiz die Konservativen im Sonderbundskrieg besiegt hatten, war auf eidgenössischer Ebene Mässigung angesagt. Deutlich zeigte sich der Wechsel während der Revolution von 1848: Die Freisinnigen beschlossen nach eingehender Diskussion, die um Freiheit und Nationalstaat ringenden Gesinnungsgenossen nicht zu unterstützen. Die überwiegende Mehrheit der Radikalen war überzeugt, dass nur die Neutralität den jungen Bundesstaat davor bewahren konnte, nicht vom Revolutionsstrudel ergriffen und auseinandergerissen zu werden. Innenpolitisch wirkte sich die moderate Haltung insofern aus, dass «radikale Prototypen» der vorbundesstaatlichen Zeit kaum Chancen besassen, in die erste Regierung der Schweiz gewählt zu werden. Ein «Opfer» dieser neuen Politik war Luvini-Perseghini, der mit seinen Briefen aus dem revolutionären Mailand an den Vorort in geradezu idealtypischer Weise radikales Gedankengut verbreitet hatte.